Fête de la Musique 2011 in Berlin

Mit dem 21. Juni beginnt auf der Nordhalbkugel der Sommer. Der längste Tag im Jahr wird seit 1995 auch in Berlin Jahr für Jahr mit der Fête de la Musique begangen. Zu hören gibt es Musik aller Stilrichtungen, für das Publikum gratis – Bands, Orchester, Chöre, Solisten und DJs treten an diesem Tag ohne Honorar auf.

© Kai Bienert / flickr.com
© Kai Bienert / flickr.com

Begonnen hat alles im Jahr 1982 in Paris. Mittlerweile wird die Fête de la Musique am ersten Sommertag des Jahres in weltweit 260 Ländern begangen. In Deutschland feiert man an diesem Tag in insgesamt 22 Städten eine eigene Fête de la Musique. Berlin zählt neben Städten wie Paris, London und Madrid zu den Highlights des alljährlichen Events – organisiert durch die „Fête Company“.

Vor allem in Bezirken wie Kreuzberg, Friedrichshain oder dem Prenzlauer Berg ist zum „Internationalen Tag der selbstgemachten Musik“ so einiges los. Das Fest der Musik aller Stilrichtungen hat mittlerweile allerdings das gesamte Berliner Stadtgebiet erobert. Am kommenden Dienstag stehen den Berlinern mehr als 430 Künstler  auf 132 Bühnen zur musikalischen Unterhaltung bereit – wohlverstanden ohne Vergütung. Zu den Locations zählen sowohl bekannte Clubs und Bars als auch Bühnen auf Straßen und Plätzen, und das in beinahe jedem Bezirk.

Wer sich eine Übersicht verschaffen will, kann dies mit einem Klick auf die Interaktive Karte der diesjährigen Ausgabe tun (bereitgestellt von den Organisatoren).

© fetedelamusique.de

Zum ersten Mal werden sich Berliner Posaunenchöre an der Fête de la Musique mit einer halbstündigen Aktion beteiligen. Punkt 18:30 Uhr erklingen die Bläser von oder vor Kirchtürmen in AltKarow, Friedrichshagen, am Humboldthain, in Niederschönhausen, Pankow, Treptow-Köpenick und Wedding. Los geht es um 16 Uhr mit dem Mittagsprogramm des beliebten Festes. Ab 22 Uhr werden die Festlichkeiten dann von der Straße in die jeweiligen Räumlichkeiten verlegt.

Stark vertreten ist die französische Musikkultur traditionell in Charlottenburg, u.a. im Brel und im Café Theater Schalotte. Chansons gibt es auch im „Aznavourian“ in der Rykestraße sowie im Centre Français in der Müllerstraße. Unter zahlreichen anderen gastieren zwei Bands aus Frankreich – „S.MOS“ und  „Danakil“, wie auch im letzten Jahr bei der „Frenchy Night“, im Kesselhaus der Kulturbrauerei.

Übrigens: Für das spontane akustische Musizieren ist keine Anmeldung erforderlich. Aufgrund einer (Sonder-)Genehmigung nach Landes-Immissionsschutzgesetz Berlin/LImSchG kann im Rahmen der Fête de la Musique berlinweit (in allen Bezirken) unplugged musiziert werden. Hierzu sollten etwaig Interessierte sich die von den Organisatoren bereitgestellte PDF-Genehmigung ausdrucken. Diese gilt allerdings nur für das akustische Musizieren ohne Verstärkung bzw. Anlage. Die GEMA-Lizenz-Kosten für diesen Tag übernimmt die organisierende „Fête Company“.

Hier geht’s zur Übersicht nach Bezirken.

Unter fetedelamusique.de/mobile/ kann eine Programmübersicht für mobile Endgeräte abgerufen werden.

Wir wünschen allen Lesern und Leserinnen eine angenehme Fête de la Musique!

Bernard Bruck (mit Bild- und Infomaterial von fetedelamusique.de)

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