Nino de Angelo bricht sein Schweigen: „Angst um mein Leben“ nach dramatischer Verfolgungsjagd

Nico Marsängervon Nico Marsänger03.05.2026, 19:55 Uhr03. Mai 2026 um 19:55 Uhr Nino de Angelo packt über seinen Autounfall aus. Nino de Angelo ist Anfang des Jahres nach einem Autounfall mit anschließender Verfolgungsjagd verurteilt worden. Nun schildert der Schlagerstar seine Sicht der Dinge.

Nino de Angelo (62) soll im Juli 2025 in einem Parkhaus mit seinem Sportwagen ein fremdes Auto touchiert und anschließend die Schranke umgefahren haben. Danach hat er sich wohl eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert.

Nino de Angelo: „Ich war in einem psychischen Ausnahmezustand“

„Das war wie im Film. Ich hatte Angst um mein Leben und dass die Polizisten auf mich schießen könnten. Deshalb bin ich nicht stehen geblieben und habe weiter Gas gegeben. Ich war in einem psychischen Ausnahmezustand“, beschreibt de Angelo gegenüber „Bild“ die Minuten nach seinem Crash.

Nino de Angelo, der einen Neuanfang in Italien wagt, führt sein Verhalten am Unfalltag auch auf seine psychische Verfassung zurück. Er habe kurz vor dem Unfall nach zwölf Jahren sein Antidepressivum abgesetzt. „Das ließ meine Panikattacken zurückkommen, unter denen ich vor vielen Jahren gelitten habe. Ich war dadurch hoch explosiv.“

Nino de Angelo schildert seine Sicht über den Autounfall

Der Schlagerstar erklärt „Bild“ seine Perspektive. Er meint, unwissend ein Auto gestreift zu haben. Als plötzlich Menschen hinter ihm herliefen und schrien, sei er „total erschrocken“ gewesen. Vor der Schranke habe er dann eine Panikattacke erlitten: „Ich bin von der Bremse aufs Gas gerutscht. Da war die Schranke auf einmal weg.“

Anschließend habe ihn die Polizei verfolgt. Aus Angst sei er nicht stehen geblieben. Zudem wusste de Angelo nach eigenen Angaben, dass er „ohne Führerschein unterwegs“ war – auch deshalb sei er nicht stehen geblieben. Er sei entkommen. Er spricht von einer „Verkettung unglücklicher Umstände“.

Nino de Angelo erhält nach Autounfall 50.000 Euro Geldstrafe

Am nächsten Tag stellte die Polizei laut „Bild“ de Angelos dunkelgrünen Dodge Charger RT bei ihm zu Hause sicher. Gegen den Sänger wurden mehrere Verfahren eingeleitet: wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Sachbeschädigung und eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Im Januar 2026 erging schließlich ein Strafbefehl: ein Jahr Freiheitsstrafe, ausgesetzt zur Bewährung für drei Jahre. Dazu eine Geldstrafe von 50.000 Euro. Außerdem darf de Angelo frühestens nach 16 Monaten einen neuen Führerschein beantragen.

„Das Urteil war ein Schock“, sagt er „Bild“. Die Bewährungsstrafe habe er akzeptiert, die Höhe der Geldauflage halte er jedoch für überzogen. Er sei nicht in der Lage, die 50.000 Euro zu stemmen.

Der Schlagerstar hatte schon immer finanzielle Höhen und Tiefen. Einst habe Nino de Angelo „Pfandflaschen wegbringen“ müssen, um zu überleben.