Rinder weiden in Marzahn – Wilder Westen in Berlins Osten

Seit Ostern bietet sich den Besuchern des Wuhletals im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ein ungewohnter Anblick. Im Schatten der Plattenbauten weiden mehrere Schottische Hochlandrinder.

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Das Wuhletal ist schon ein recht bizzares Fleckchen Berlin. Über eine Länge von mehreren Kilometern schlängelt sich entlang des namensgebenden Flüsschens, der Wuhle, ein grünes Band mitten durch die Marzahner Plattenbaulandschaft. Das Wuhletal, ehemals Vorfluter eines Klärwerks, entwickelte sich am Ende der 1990er Jahre zu einer beliebten Parklandschaft. Die mehr oder minder natürlichen Erhebungen der Ahrensfelder Berge, des Kienbergs oder der Biesdorfer Höhe laden sogar zu kleinen Bergtouren ein. Höhen von bis über 100 Meter sind für Berliner Verhältnisse beachtlich.

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Mehr Alm-Idylle ist – an urbanen Maßstäben gemessen – in Berlin nicht zu finden. Ungewohnt bleibt der Anblick der zotteligen Viecher, umringt von feinster Marzahner Platte, dennoch. Die Rinder sollten aber keineswegs nur der Belustigung von Großstadt-Cowboys dienen, sondern werden als natürliche Landschaftspfleger eingesetzt. Betreten der Weide und Füttern der Tiere sind übrigens verboten!

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Martin Schlereth

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