Wiedergeburt: Eisbär Knut könnte – geklont – wieder aufleben!

Es klingt im ersten Moment wie ein Hirngespinst und soll doch vielmehr eine Wiedergeburt sein. Ein US-amerikanischer Genforscher schlägt dem Berliner Zoo indirekt vor, den verstorbenen Eisbären Knut durch einen Klon wieder aufleben zu lassen.  

Foto: Andrea & Stefan / flickr.com

Man fragt sich, ob Forscher nicht tatsächlich Besseres zu tun haben, als über die Wiedergeburt eines in Gefangenschaft – im Alter von vier Jahren – gestorbenen Eisbären zu sinnieren, dessen kurzes Dasein wohl mehr Vermarktungszwecke verfolgte, als Lebensfreude beinhaltete. Wie auch immer: Mark Westhusin, Gen-Forscher an einer texanischen Universität, hat sich – glaubt man den kursierenden Medien-Meldungen –  genau dieser Aufgabe verschrieben.

Um Eisbär Knut allerdings klonen zu können, bedarf es dem eifrigen Wissenschaftler nicht nur einer Erlaubnis des Berliner Zoos (als Eigentümer der sterblichen Überreste), sondern darüberhinaus auch Millionen an Investitionen.

Wirklich überraschend an der Meldung ist allerdings die Antwort des Zoos. Dieser nämlich ließ wohl mitteilen, dass man an einer Klonung von Zoo-Tieren nicht interessiert sei. „Auch wenn sehr viel Geld geboten würde“, wie der Tagesspiegel berichtet.

Bernard Bruck (mit Bildmaterial von pixelio.de)

 

 

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