Silvester auf dem Weihnachtsmarkt | Diese Berliner Märkte sind auch nach Heiligabend noch geöffnet

Wer durch den üblichen Vorweihnachtsstress noch keine freie Minute fand, um gemütlich über einen der zahlreichen Berliner Weihnachtsmärkte zu schlendern oder schlichtweg nicht genug von gebrannten Mandeln, kandierten Äpfeln, Glühwein und Lebkuchenherzen bekommt, der hat in Berlin gute Karten, denn hier öffnen etliche Märkte auch nach Weihnachten noch ihre Pforten für Einheimische und Touristen.

Helga Ewert / pixelio.de

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Berlin steht auch 2011 wieder an der Spitze der deutschen Städte mit den meisten Weihnachtsmärkten. Über 60 waren es dieses Jahr, und einige sind noch immer geöffnet. So können Glühweinselige auch heute und morgen noch den Weihnachtsmarkt am Opernpalais (von 11.30 Uhr bis 21 Uhr), die Winterwelt am Potsdamer Platz (von 10 bis 22 Uhr), den Weihnachtsmarkt auf dem Alexanderplatz (von 10 bis 22 Uhr), am Schloss Charlottenburg (von 12.00 bis 20 Uhr) sowie am Roten Rathaus (von 11 bis 21 Uhr) besuchen.

Der „WeihnachtsZauber“ am Gendarmenmarkt ist ebenfalls noch nicht verflogen: Für 1 Euro (Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt) kann man hier noch bis ins neue Jahr hinein die weihnachtliche Stimmung genießen, denn der Weihnachtsmarkt ist täglich von 11 bis 22 uhr geöffnet, in der Silvesternacht sogar bis 1 Uhr. Am 31.12.2011 findet neben dem Weihnachtsmarkt ein umfangreiches Silvesterprogramm statt. So wird u.a. der Klassiker „Dinner for One“ auf einer großen Bühne gespielt (um 21:15 Uhr, live mit Hartmut Guy). Außerdem sorgen DJ Ronald und die Showband Hit Mama den ganzen Abend lang für musikalische Unterhaltung, und um Mitternacht wird das neue Jahr mit einem spektakulären Feuerwerk, das vom Dach des Konzerthauses gezündet und mit bekannten Filmmusik-Stücken unterlegt wird, begrüßt. Der Eintritt für die Silvesterveranstaltung am Gendarmenmarkt beträgt 10 Euro.

„Brilliant Xmas“-Momente bis 1. Januar 2012 bietet zudem das Sony Center am Potsdamer Platz. Täglich von 14 bis 20 Uhr haben Besucher hier die Möglichkeit, durch das 100 Nadelbäume umfassende Weihnachtsbaum-Labyrinth zu spazieren oder sich vom funkelnd blauen Sternenglitzer unterm Dach des Sony Centers verzaubern zu lassen. Die etwa zwanzig Buden versorgen alle nachweihnachtlichen Gäste außerdem mit Speis und Trank oder bieten Kunsthandwerk feil.

Janine / pixelio.de

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Nicht nur einen großen Lichtkegel, sondern gleich vier – hier allerdings aufgeblasen – kann man noch bis zum 1.1.2012 auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche sehen. Zusätzlich sorgen drei 17,50 Meter hohe Holzpyramiden für eine feierliche Beleuchtung des Breitscheidplatzes. An den rund 170 Hütten wird neben Kunsthandwerk auch Kulinarisches aus aller Welt angeboten: Besucher haben hier die Wahl aus zehn Sorten Glühwein sowie deutschen, italienischen, niederländischen, österreichischen und natürlich auch Berliner Spezialitäten. Für Kinder gibt es Karussells – und das alles täglich von 11 bis 21 Uhr (am Freitag bis 22 Uhr), an den Weihnachtsfeiertagen (25. & 26.12.) von 13 bis 21 Uhr, zu Silvester von 11 bis 2 uhr morgens und am Neujahrstag von 13 bis 21 Uhr.

Vor dem Giftmischer, der Mitte Dezember mindestens zehn Menschen mit K.O.-Tropfen versetzte Schnäpse angeboten hatte, muss sich inzwischen übrigens wohl niemand mehr fürchten. Der Mann mit dem rundem Gesicht und den stoppelkurzen Haaren ist zwar immer noch nicht gefasst, aber nachdem der Betreiber des Weihnachtsmarktes am Alexa-Einkaufszentrum eine Belohnung für dessen Ergreifung ausgesetzt hatte und die Polizei mittels Phantombild nach dem etwa 1,80 Meter großen 40- bis 45-Jährigen suchte, sind keine Fälle mehr bekannt geworden, in denen versucht wurde, Weihnachtsmarktbesuchern vergiftete Getränke anzubieten.

Veronika Streit (mit Bildmaterial von Helga Ewert & Janine / pixelio.de)

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