Zahl der Studierenden in Berlin steigt stetig an

Berlin ist keine klassische Studentenstadt. Anders als in beschaulichen, kleineren Universitätsstädten, in denen Studenten gerne mal 15 Prozent der Einwohner ausmachen, fallen Studenten und das studentische Leben im Berliner Großstadt-Trubel weniger auf. Dennoch lockt die Hauptstadt mit ihren berühmten Universitäten immer mehr Lernwillige an.

© Rainer Sturm / pixelio.de

Die renommierten Hochschulen der Hauptstadt ziehen immer mehr Studierende an die Spree. Neben Freier Universität, Charité oder Humboldt-Universität wirkt bestimmt auch der hippe Chic Berlins verlockend. Im Jahr 2010 studierten 147.030 Studierende an Berlins Hochschulen. Dies besagt ein Bericht, welchen die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung in der letzten Woche pünktlich zum Bewerbungsschluss um einen Studienplatz für das Wintersemester 2011/12 an den Berliner Universitäten vorgelegt hat. Die Zahl der Studierenden stieg von 132.822 im Jahr 2006 deutlich an.

Ebenfalls angestiegen ist die Zahl der Studienanfänger. Ging man vor fünf Jahren im „Hochschulpakt 2020“ noch von 19.500 Anfängern aus, so nahmen im letzen Jahr 28.850 Studenten und Studentinnen ein Hochschulstudium in Berlin auf. Etwas mehr als 10.000 davon kamen aus anderen Bundesländern, 8.851 aus dem Ausland.

Insgesamt liegt der Anteil ausländischer Studierender mit 23.952 bei etwa 16 Prozent. Mit 1.782 stellen Studierende aus der Türkei die größte Gruppe. Es folgen mit 1.592 bzw. 1.498 Studierenden China und Polen auf den Plätzen 2 und 3. Aus Russland kommen 1.299, aus Frankreich 959 Studentinnen und Studenten. Knapp dahinter liegen die USA, von wo aus sich 946 Frauen und Männer auf den weiten Weg über den Atlantik gemacht haben, um hier zu studieren.

Martin Schlereth (mit Bildmaterial von pixelio.de)

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