Christopher Street Day 2011 in Berlin

Am 25. Juni findet unter dem Motto „Fairplay für Vielfalt“ die 33. Ausgabe des Christopher Street Day in Berlin statt. Ab 12:30 Uhr startet die CSD-Parade am Kranzler-Eck (Ku’Damm) und führt über den Wittenbergplatz bis hin zum Brandenburger Tor. Wie jedes Jahr werden hunderttausende Teilnehmer und Besucher erwartet.

© csd-berlin.deAuch der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit ist aktiv mit von der Partie.

 

Sportlich geht es zu beim diesjährigen Christopher Street Day. Nicht zuletzt den Beginn der Frauenfußballweltmeister- schaft tags drauf  – am Sonntag, 26. Juni – hat man zum Anlass genommen, sexuelle Diversität in Sachen Sport zum Programm zu machen.

Das Motto „Fairplay für Vielfalt“ wird von 5 Forderungen untermauert. Es sind dies:

 

1. Homophobie ins Abseits: Sexuelle Vielfalt im Sport akzeptieren und fördern.
2. Allgemeine und sexuelle Menschenrechte müssen als globale Spielregeln gelten.
3. Die verfolgten Homosexuellen in Deutschland müssen moralisch und materiell rehabilitiert werden.
4. Regenbogenfamilien müssen rechtlich gleichgestellt und abgesichert werden.
5. Der Rahmenplan für sexuelle Gesundheit muss zügig umgesetzt werden.

Um diese Forderungen zu untermalen, begeben sich am Samstag – wie in den vergangenen Jahren auch – ab 12:30 Uhr wieder hunderttausende Teilnehmer und Besucher auf Berlins Straßen. Los geht’s am Kurfürstendamm, wo die CSD-Parade  mit insgesamt 53 Wagen starten wird. Unter zahlreichen anderen werden hier auch der 1. FC Union, der DFB, die BVG sowie die „Bahn Azubis gegen Hass und Gewalt“ mit einem eigenen Wagen vertreten sein. Zu den Stationen, an welchen der frivole und farbenfrohe Umzug vorbeizieht, zählen neben dem Breitscheidplatz, dem Wittenbergplatz sowie dem Nollendorfplatz auch Einemstraße, Lützowplatz, Klingelhöferstraße, Hofjägerallee sowie die Siegessäule an der Straße des 17. Juni. Endstation ist (ab 17 Uhr) schließlich das Brandenburger Tor, wo mit dem „CSD Finale“ die Parade endet und die Laudatoren und Laudatorinnen das Wort übernehmen.

Niemand Geringeres als DFB-Präsident Theo Zwanziger wird beispielsweise die Laudatio auf die diesjährige Trägerin des verliehenen Zivilcouragepreises halten. Dieser geht an die ehemalige Profifußballspielerin Tanja Walther-Ahrens – für ihr Engagement gegen Homophobie im Fußballsport. Neben Herrn Zwanziger werden auch andere prominente VertreterInnen des Sports wie Dirk Zingler, Präsident des 1. FC Union, oder aber Hannelore Ratzeburg, Vizepräsidentin für Frauen- und Mädchenfußball, an der Kundgebung teilnehmen. Der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sowie seine politischen Mitstreiter Klaus Lederer (Die Linke), Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen), Christoph Meyer (FDP) und Frank Henkel (CDU) werden ebenfalls zur Megaparade erwartet.

Weitere Informationen sowie die genaue Route gibt es unter csd-berlin.de.

Bernard Bruck (mit Bildmaterial von csd-berlin.de)

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