Manu Chao in der C-Halle | Ein Weltmusiker zu Gast in Berlin

Am kommenden 28. Juni ist niemand Geringeres als der multilinguale Weltmusiker Manu Chao Gastgeber in der C-Halle. Der selbsternannte Weltenbummler und passionierte Friedensaktivist wird seinen Gästen mit „La Ventura“ ein musikalisches Fest der Freude bescheren.

© Philippe Jimenez | lal-license
© Philippe Jimenez | lal-license

Geboren in Paris ist Manu Chao (eigentlich: José-Manuel Thomas Arthur Chao) irgendwie auf der ganzen Welt zu Hause. Nicht erst durch seinen großen Durchbruch im Jahre 2000 mit „Bongo Bong„, „Clandestino“ und „Me Gustas Tú“ reist der französische Musiker spanischer Abstammung  von einem Land zum nächsten. Bereits in jungen Jahren wechselte der heutige Star und frühere Exil-Franzose seine Heimat wiederholt. Von den Pariser Banlieues ging es zunächst nach Lateinamerika, unter anderem in der von ihm initiierten „Caravane“, und mit etlichen französischen und lateinamerikanischen Freunden zurück nach Frankreich, wo man unzähligen Groß- und Kleinstädten einen feierlichen Besuch abstattete. Auch seine politische Aktivität ließ Manu Chao in aller Herren Länder in Erscheinung treten – so auch als Mitbegründer der Antikapitalistischen Organisation Attac.

Aus einer Mischung von Rap, Ska, Reggae, Rock und Chanson bastelt der Kreativling Chao – vor 16 Jahren noch mit seiner Band „Mano Negra“ unterwegs – seit jeher seine ganz eigene Musikrichtung, die man global unter dem Begriff Weltmusik zusammenfassen kann. Seine Lieder handeln von Liebe, grenzübergreifender Solidarität und sozialen Ungerechtigkeiten. Er selbst versteht sein Werk ganz nüchtern und unkommentiert als Mestizo-Musik.

Obwohl es in den letzten Jahren etwas ruhiger um ihn geworden ist – der Kerl feiert schließlich wenige Tage vor seinem Auftritt am 28. Juni in der C-Halle am Columbiadamm seinen 50. Geburtstag – darf man sich auf eine musikalische, vor allen Dingen aber multikulturelle Reise vorbereiten. La ventura – auf ins Abenteuer!

Weitere Infos und Tickets unter c-halle.com

Bernard Bruck (mit Bildmaterial von Philippe Jimenez / wikipedia.org)

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