Die 3. Lange Nacht der Opern und Theater in Berlin

In der Nacht von Samstag, den 16.  April 2011 auf Sonntag sind wieder alle Berliner herzlich dazu eingeladen, sich kulturell weiterzubilden, indem sie sich dem Zauber des Theaters und der Oper hingeben. Auf 60 Bühnen in der ganzen Stadt steht die 3. Lange Nacht der Opern und Theater auf dem Programm.

Nachdem die Lange Nacht der Museen bereits seit 1997 zum festen Bestandteil des Berliner Veranstaltungskalenders zählt, laden seit 2009 auch Opern und Theater einmal jährlich zum nächtlichen Besuch ein. Die Lange Nacht richtet sich besonders auch an diejenigen, die sonst den Gang ins Theater, ins Ballett oder gar in die Oper scheuen. Diese Nacht beweist jedoch, dass Arien, Ballerinas und Regietheater nicht nur dem Amusement einer abgehobenen, intellektuellen Elite dienen, sondern ein breites Publikum ansprechen, das unterhalten und manchmal auch zum Nachdenken angeregt werden will.

Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - Die 3. Lange Nacht der Opern und Theater
Zu den 60 teilnehmenden Bühnen zählen unter anderem so renommierte Häuser wie die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, das Maxim Gorki Theater Berlin, die Neuköllner Oper, das Staatsballett Berlin, das Ballhaus Ost, die Deutsche Oper Berlin, „Die Stachelschweine“ oder das Hebbel am Ufer. Zur Aufführung kommen zwischen 19:00 Uhr und 1:00 Uhr Ausschnitte bekannter Werke, einmalige Aktionen, Uraufführungen, Kabarettprogramme, Tanzstücke und vieles mehr aus der Welt der Oper und des Theaters.

Wie von andern Langen Nächten bekannt ist auch dieses Mal ein Shuttle-Service im Einsatz, der den Besuchern auf sieben Routen die Gelegenheit bietet, einen individuellen Kulturabend mit so vielen Veranstaltungen wie möglich zusammenzustellen. Die Fahrt mit dem Bus-Shuttle sowie den anderen öffentlichen Verkehrsmitteln im Tarifbereich ABC (zwischen 15:00 Uhr und 5:00 Uhr)  ist übrigens im Kartenpreis von 15 Euro für die Lange Nacht inbegriffen. Karten sind in allen teilnehmenden Häusern erhältlich.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der 3. Langen Nacht der Opern und Theater.

Martin Schlereth

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