Erdbeben-Benefizkonzert für Japan im Berliner Dom

Das Erbeben vom 11. März brachte nicht nur den Boden in Japan zum Schwanken, sondern erschütterte die ganze Welt. Angesichts des unvorstellbaren Maßes an Zerstörung ist die betroffene Bevölkerung auch auf Hilfe aus Deutschland angewiesen.  Zu diesem Zweck öffnet der Berliner Dom am 26. März seine Pforten für ein Benefizkonzert.

Erst bebte die Erde, dann kam der Tsunami und schließlich folgte noch die beinahe oder bereits geschehene Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima. Seit jenem verhängnisvollen Freitag vor zwei Wochen sehen wir rund um die Uhr gebannt auf den Fernsehbildschirm und können nur ungläubig den Kopf schütteln angesichts der verheerenden Zerstörungen, welche Erbeben, Flutwelle und schließlich noch der drohende atomare Super-GAU angerichtet haben. Doch während in Deutschland die Diskussion über die Laufzeit von Kernkraftwerken aufflammt, und sich eine seltsame Hysterie breit macht – Geigerzähler sind auf Monate hin ausverkauft – haben die Opfer der Erdbebenkatastrophe im 9.000 Kilometer entfernten Japan mit echten Problemen zu kämpfen. Wieviele Todesopfer es gegeben hat, kann noch niemand sagen. Hunderttausende haben ihr Heim verloren.

Der Berliner Dom und des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin haben sich zur konkreten Hilfe entschlossen und laden am Samstag, den 26. März um 20 Uhr zu einem Benefizkonzert für Japan ein. Unter der Leitung des Domkantors Tobias Brommann präsentiert das RSB „Ein Deutsches Requiem“ von Johannes Brahms. Unterstützt wird das Rundfunk-Sinfonieorchester unter anderem von den Chören der Berliner Domkantorei und der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sowie der Sopranistin Stephanie Petitlaurent und dem Bass Jörg Gottschick. Die Einnahmen gehen an die Evangelische Gemeinde Deutscher Sprache Tokio-Yokohama.

Karten sind zu Preisen zwischen 9 und 40 Euro über den Berliner Dom erhältlich.

Martin Schlereth (mit Bildmaterial von pixelio.de)

 

www.berlinerdom.de

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