Verliebte in Berlin – Der Valentinstag in der Hauptstadt

Jedes Jahr scheiden sich am 14. Februar aufs Neue die Geister. Es ist Valentinstag. Für die einen handelt es sich bloß um einen Tag wie jeden anderen, an dem sich lediglich Floristen eine goldene Nase verdienen. Andere aber feiern den Tag der Liebe und Liebenden.

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Der Valentinstag geht auf den heiligenValentin zurück, der im 3. Jahrhundert nach Christus heimlich verliebte Paare getraut haben soll. Im englischsprachigen Raum entwickelte sich dann in den vergangenen Jahrhunderten der Brauch, dass Männer am 14. Februar ihrer Geliebten mehr als nur ihr Herz schenken. Inzwischen hat dieser Brauch auch in Deutschland Fuß gefasst.

Zu den beliebtesten Geschenken zählen seit jeher Blumen und Pralinen. Dies befeuert die Kritik, dass es sich bei diesem Tag lediglich um eine Erfindung der Floristen und Süßwarenhersteller, eine geschickte Marketingmaßnahme, handle. Wie dem auch sei, Blumenläden und Süßwarenhändler werden sich auch dieses wieder über klingelnde Kassen freuen. Auch in vielen Restaurants wird es kaum noch freie Plätze für ein romantisches Candle-Light-Dinner geben. Als Klassiker gilt aber auch ein Kurztrip nach Paris in die Stadt der Liebe.

Wer auf der Suche nach einer etwas außergewöhnlicheren Ausdrucksform seiner romantischen Gefühle ist, der soll es dieses Jahr im Modegeschäft versuchen. Ein besonderes Angebot macht Weekday, ein Ableger des schwedischen Kleidungsgiganten H & M. Wer Lust hat und genug Mut aufbringt, kann sich in der Berliner Filiale von Weekday in einem eigens eingerichteten Tattoo-Studio seine Liebesbekundungen gratis und für die Ewigkeit unter die Haut stechen lassen.

Egal ob man nun Blumen sprechen oder Liebe durch den Magen gehen lässt,  ob man zum Eiffelturm reist oder gar seinen Körper zum Liebesbrief macht, wir wünschen allen Verliebten einen romantischen Valentinstag und allen Floristen, Chocolatiers und Restaurantbetreibern gute Umsätze.

Martin Schlereth (mit Bildmaterial von pixelio.de)

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