Welttoilettentag: Berliner Schüler treten für “klobalisierte Welt” ein

Es gibt ja zahlreiche skurrile Aktions- und Gedenktage: den Weltlachtag, den Welt-Handtuch-Tag oder auch den Kopfschmerztag. Am 19. November steht nun der Welttoilettentag an. Doch was sich zunächst nach einem Scherz zweifelhafter Qualität anhört, hat tatsächlich nichts mit Fäkalhumor zu tun, sondern einen ziemlich ernsten Hintergrund. 

© germantoilet.org

Ins Leben gerufen wurde der Welttoilettentag im Jahr 2001 von der Welttoilettenorganisation (WTO). Mit diesem Aktionstag möchte die WTO unterstützt von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf die Tatsache hinweisen, dass große Teile der Weltbevölkerung, etwa 40 Prozent, keinen Zugang zu hygienischen Sanitäreinrichtungen haben. Mangelnde Hygiene ist Ursache für zahlreiche Krankheiten.  Der Zugang zu sauberen Toiletten kann somit zu den grundlegenden Menschenrechten gezählt werden. Die Deutsche Toiletten Organisation will an diesem Freitag auf dem Alexanderplatz auf die unzureichenden hygienischen Verhältnisse in weiten Teilen der Welt Aufmerksam machen. Unterstützung erhält die German Toilet Organisation (GTO) von Berliner Schülern.  An der Kundgebung und den Aktionen wollen sich fünf Berliner Schulen beteiligen und gemeinsam für eine „klobalisierte Welt“ eintreten. Auf dem Programm stehen ab etwa 10:45 Uhr unter anderem eine Versteigerung künstlerisch gestalteter Klobrillen sowie die Errichtung eines Toiletten-Denkmals.

Martin Schlereth (mit Bildmaterial von www.germantoilet.org)

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