Luxemburger Rocknacht im Magnet Club

Am Samstag, 4. September, geben sich gleich 3 luxemburgische Bands ein Stelldichein der besonderen Art. Anlass hierfür ist die Luxemburger Rocknacht, welche im Rahmen einer Uncle Sally’s Party im Berliner Magnet Club stattfindet.

© sallys.net

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Zugegeben: Viel hört man nicht über das kleine und beschauliche Nachbarland Luxemburg. Darauf angesprochen wissen viele nichts anderes als „Steuerparadies“ von sich zu geben. Dass die Heimat der 3 Bands Eternal Tango, Babyoil und Inborn, sowie des Autoren dieses Beitrags allerdings mit weit mehr als nur Finanzinstituten und europäischen Institutionen aufwarten kann, wird sich anlässlich der bevorstehenden Luxemburger Rocknacht zeigen.

Gleich 3 über die Landesgrenzen Luxemburgs hinaus bekannte Bands sind es, welche sich im Rahmen einer Uncle Sally’s Party die Ehre geben. Eternal Tango aus dem ebenso beschaulichen, wie übersichtlichen Städtchen Dudelange (deutsch: Düdelingen), sind nicht nur ob ihrer massiven Klanggewalt berühmt-berüchtigt. Im Jahre 2002 in ihrer 19.000 Einwohner zählenden Heimatstadt zusammengeschlossen, verbuchten die 5 Musiker in den vergangenen 8 Jahren zahlreiche Erfolge und teilten sich die Bühne bereits mit Bands wie Biffy Clyro, Turbostaat, Madsen und Daft Punk. Im Februar diesen Jahres veröffentlichten sie ihr langersehntes Album „Welcome to the Golden City“, welches von Markus Schlichterle produziert und von niemand anderem als Ted Jensen gemastert wurde.

© Babyoil

© Babyoil

In der Hauptstadt Luxemburgs – Luxemburg – gründete sich (im Jahre 1995) die Band Babyoil, welche heute und seit 2005 wieder, nicht nur mit ihren knackigen Riffs und ihren hervorstechend-prägnanten Lyrics einen astreinen und rassigen Post-Punk zum Besten gibt. Die 4 Künstler Sébastien Peiffer (Gitarre, Vocals), Paulo ‚Jim‘ Fernandes (Gitarre), Dino D‘ Elicio (Bass) und Claude Rafael (Drums) gelten in ihrer Heimat und nicht nur mehr hier als eine der Bands, deren Wirken man gerne verfolgt. Zuhause zählen sie zu den Besetzungen, welche bereits eine Vielzahl an Bühnen, Bars und Festivals im In- & Ausland rockten.

© Inborn | ashcanrecords.com

© Inborn | ashcanrecords.com

Gleiches gilt für die Band Inborn, welche in dieser Form seit 2002 existiert. Die luxemburgische WG-Gemeinschaft aus Brüssel, welche am 4. September nun im Magnet Club hier in Berlin spielt, hat für ihren Teil ebenfalls so einiges auf dem Kasten. Dabei haben sich die Jungs von Inborn in den letzten 8 Jahren mehrfach stilistisch gewandelt. „Headtrance Rock“, „Experimental NoiseRock“ & „21. Century Dance Rock“ sind nur einige der musikalischen Stilrichtungen mit denen Inborn beschrieben wurden. Zuletzt bekam die Band ein Angebot des Produzenten Ross Robinson, der unter anderem auch mit Limp Bizkit, Korn, The Cure und den Deftones zusammenarbeitete. Für die Aufnahme des neuen Albums begeben sich die wandlungsfähigen Künstler ab Oktober diesen Jahres nach Los Angeles.

Wer sich selbst ein Bild davon machen will, was das kleine und bescheidene Luxemburg an Musikern hervorgebracht hat, begibt sich am kommenden Samstag zur Uncle Sally’s Party in den Magnet Club. Der Eintritt an der Abendkasse schlägt mit 7 EUR zu Buche (mit Flyer 5 EUR)

Bernard Bruck (Bildrechte siehe Copyright-Notiz)

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