Von der Isar an die Spree – Münchner Markus Babbel neuer Trainer der Berliner Hertha

Die letzte Saison ist kaum zu Ende, da läuft bei der Berliner Hertha auch schon die Vorbereitung für die nächste Spielzeit auf Hochtouren. Dabei konnte nun ein erster wichtiger Erfolg vermeldet werden: Markus Babbel wird neuer Cheftrainer der Berliner.

© RainerSturm / pixelio.de

Bayern, oder genauer gesagt München und Berlin, das wird immer mehr zu einer sportlichen Liebesbeziehung. Gerade erst vor einer Woche konnte der FC Bayern München am letzten Spieltag der abgelaufenen Bundesliga-Saison im Berliner Olympiastadion seinen 22. Meistertitel feiern. Genau eine Woche später folgte der Sieg im DFB-Pokal durch ein überzeugendes 4:0 gegen Werder Bremen.

Weniger Grund zur Freude hatte in jüngster Vergangenheit die Hertha. Nach der traurigen Rekordserie von 16 Ligaheimspielen ohne Sieg muss sich die Hertha in der nächsten Saison dem harten Kampf in der 2. Bundesliga stellen. Es ist anzunehmen, dass sich das Gesicht der Mannschaft komplett verändern wird. Leistungsträger wie Torhüter Drobny oder Mannschaftskapitän Arne Friedrich sehen sich bereits nach neuen Vereinen um. Aber nicht nur auf dem Feld wird es neues Personal geben, sonden auch auf der Trainerbank. Erwartungsgemäß wurde der Vertrag mit Trainer Friedhelm Funkel nicht verlängert. Funkel löste im Oktober Lucien Favre ab, konnte aber in 27 Spielen lediglich 21 verbuchen.

Neuer Mann wird der gebürtige Münchner und ehemalige Bayern-Spieler Markus Babbel. Dieser war im Dezember 2009 nach 13 Monaten als Trainer beim VfB Stuttgart entlassen worden, mit dem er noch vor einem Jahr den dritten Tabellenplatz vor der Hertha belegt hat. Lang, lang ist’s her.Babbel erhält zunächst einen Einjahresvertrag, der sich bei einem sofortigen Wiederaufstieg um ein Jahr verlängern würde. Bleibt abzuwarten, ob Berlin auch weiterhin ein so gutes Pflaster für Bayern bleibt. Der Hertha wäre es zu wünschen.

Martin Schlereth (mit Bildmaterial von pixelio.de)

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