Kifferoase Berlin – Neue Verwaltungsvorschrift zum Cannabisbesitz

Berlin war für Kiffer eigentlich seit jeher ein attraktiver Ort. Wenn nicht teillegalisiert, dann jedoch zuvorkommend lasch durch die Polizei verfolgt, ist der Cannabisgeruch vielerorts wahrzunehmen. Eine noch großzügigere Verwaltungsvorschrift steht kurz vor ihrer Unterzeichnung.

© Henning Hraban Ramm / pixelio.de
© Henning Hraban Ramm / pixelio.de

Nach Informationen von SPIEGEL-Online wird Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke) eine Verwaltungsvorschrift unterzeichnen, welche die Verfolgung von Eigenkosumenten nochmals einschränkt. Die aktuelle Verwaltungsvorschrift welche die juristische „geringe Menge“ von bisher 6 Gramm als grundsätzlich straffrei ansieht läuft aus. Die Verfolgung wird aber ohnehin bereits jetzt bei einer Menge bis  +/- 10 Gramm eingestellt – je nach Ermessen der Staatsanwaltschaften. Mit dem Konzept das Mitführen von von bis zu 15 Gramm Cannabisprodukten zu depenalisieren will man sich von seiten der Gesetzgebung den realistischen Begebenheiten anpassen. Nicht zuletzt wohl auch um sich wichtigeren Angelegenheiten annehmen zu können.

Bernard Bruck (mit Bildmaterial von pixelio.de)

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