Berlin – Hauptstadt für die Wissenschaft

Am heutigen Freitag, 22. Januar, eröffnete der regierende Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, mit einer Festveranstaltung im Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt die Feierlichkeiten zum Berliner Wissenschaftsjahr im Beisein zahlreicher renommierter Personen aus Wissenschaft und Politik. Während dieses feierlichen Auftaktes wurde unter anderem auch der Berliner Wissenschaftspreis 2009 an den Systembiologen Nikolaus Rajewsky vom Max-Delbrück-Centrum vergeben. Den Nachwuchspreis unterdessen, erhielt die Kunsthistorikerin Vera Beyer von der Freien Universität.

Unter dem Motto „Berlin – Hauptstadt für die Wissenschaft“ werden in diesem Jahr gleich fünf Jubiläen renommierter Forschungseinrichtungen gefeiert. Es gilt die Gründung der Charité vor 300 Jahren, dern 350. Geburtstag der Staatsbibliothek, die Gründung der Humboldt-Universität vor 200 Jahren und das erste Statut der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften im Jahr 1710 zu feiern. Zur Eröffnung der Feierlichkeiten, betonte Klaus Wowereit einmal mehr, welche Rolle der Hauptstadt in Sachen Wissenschaft gebührt. Während das Nazi-Regime und später die DDR der Wissenschaft im Wege standen, genießt Berlin heutzutage wieder eine Spitzenposition in Sachen Wissenschaft und Forschung. „Berlin ist zurück als weltweit angesehener Wissenschaftsstandort“ – resümiert der sichtlich stolze Oberbürgermeister Wowereit in seiner Rede. Den Höhepunkt des soeben feierlich begangenen Wissenschaftsjahres bildet ab Herbst 2010 die erste große Schau der gesamten Berliner Wissenschaft seit 1990 im Martin-Gropius-Bau.

Bernard Bruck (mit Material des RBB)

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