Peinlichster Berliner = Thilo Sarrazin

Zum peinlichsten Berliner 2009 wurde vom Stadtmagazin „Tip“ – es mag nicht sonderlich verwundern – Thilo Sarrazin gekürt. War es vergangenes Jahr noch der Berliner Komödiant Mario Barth mit seinen Ausführungen über geschlechtlich bedingte Differenzen von Frau (und Mann), so sind es 2009 die Hasstiraden Thilo Sarrazins über die immigrierte Berliner Bevölkerung, welche das Rennen machten.

Nachdem im vergangenen Jahr Mario Barth den Titel des peinlichsten Berliner des Jahres tragen durfte, muss er diesen heuer seinem Nachfolger Thilo Sarrazin überlassen. Der ehemalige Finanzsenator im Berliner Senat, welcher aktuell noch immer Vorstandsmitglied der deutschen Bundesbank ist, machte nicht nur in diesem Jahr mit seinen Hasstiraden gegen Minderheiten auf sich aufmerksam. Bevor sich Sarrazin der muslimischen Bevölkerung auf zynische Art annahm, wusste er auch Hartz4-Empfängern immer einen guten Rat mit auf den Weg zu geben.

Der Titel „Peinlichster Berliner 2009„, gekürt vom Berliner Stadtmagazin Tip, geht somit verdientermaßen und mit besten Glückwünschen vom hauptstadtstudio an Herrn Sarrazin.

Bernard Bruck

1 comment

  1. Mal ehrlich … also mal ganz ehrlich…
    1. Ist Herr S. wie so viele in Berlin nur (Wahl-)Berliner.
    2. Gibt es sicherlich eine Menge mehr peinliche (Wahl-)Berliner, die sich den Platz an der Spitze teilen könnten.
    3. Ist das lediglich der Versuch, eines schwächelnden und Auflagen-schwachen Stadtmagazins, die Auflagenzahl zum Jahresende noch einmal zu erhöhen
    4. Hat Herr S. tlw. nicht unrecht und leider, leider das ausgesprochen, was viele Hauptstädter denken.

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