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	<title>Hauptstadtstudio &#187; Tiergarten</title>
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		<title>Pink Swarm &#124; 29. AVON RUNNING Berliner Frauenlauf am Brandenburger Tor</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 19:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne Peter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verwunderung war in manchen Gesichtern am Nachmittag des 12. Mai 2012 am Brandenburger Tor und der Straße des 17. Juni zu erkennen. So auch in einer Gruppe junger Männer, schwarz-gelb gekleidet, die es offensichtlich aus einem anderen Grund in die Hauptstadt zog. Was war hier los? Was machten diese vielen sportlich gekleideten Frauen verschiedenster Generationen<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/05/13/pink-swarm-29-avon-running-berliner-frauenlauf-am-brandenburger-tor/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
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</script></div><p><strong>Verwunderung war in manchen Gesichtern am Nachmittag des 12. Mai 2012 am Brandenburger Tor und der Straße des 17. Juni zu erkennen. So auch in einer Gruppe junger Männer, schwarz-gelb gekleidet, die es offensichtlich aus einem anderen Grund in die Hauptstadt zog. Was war hier los? </strong><span id="more-21947"></span></p>
<div id="attachment_21983" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/05/avon-running.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-medium wp-image-21983" title="29. Berliner Frauenlauf AVON RUNNING" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/05/avon-running-300x300.jpg" alt="29. Berliner Frauenlauf AVON RUNNING" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">17.500 Frauen nahmen in diesem Jahr am 29. Berliner Frauenlauf teil.</p></div>
<p>Was machten diese vielen sportlich gekleideten Frauen verschiedenster Generationen und in bester Laune hier an diesem sonnigen, aber dennoch kühlen Nachmittag? Perfekter hätte das Wetter für diesen Anlass nicht sein können &#8211; ein kurzer Blick auf die rosafarbenen Shirts ließ eine Erklärung finden.</p>
<p>An diesem Nachmittag gehörte der Tiergarten wieder tausenden Frauen, die am 29. AVON RUNNING Berliner Frauenlauf teilnahmen, dem größten deutschen Benefizlauf zum Thema Brustkrebs. In den Disziplinen Power-Walking, Nordic-Walking und Lauf (jeweils in 5 und 10 km) konnte man sich aneinander messen. Beim Bambinilauf über 800 m waren sogar Jungen willkommen.</p>
<p>Doch stehen hier nicht &#8211; wie gewöhnlich &#8211; Siege und sportliche Höchstleistungen im Mittelpunkt, sondern vielmehr der Spaß  und der gute Zweck. Jede Läuferin spendete mit ihrem Startgeld einen Euro der Berliner Krebsgesellschaft. Die Kosmetikfirma AVON, Hauptsponsor der Veranstaltung, verdoppelte diesen Betrag. So kamen in diesem Jahr bei ca. 17.500 Teilnehmerinnen etwa 35.000 Euro zusammen, eine beachtliche Summe, wenn man bedenkt, dass dieser Lauf im ersten Jahr gerade einmal 645 Starterinnen verzeichnen konnte.</p>
<p>Und so ging man an diesem Nachmittag mit dem Gefühl nach Hause, nicht nur etwas für sich getan zu haben, sondern vor allem auch für andere.</p>
<p><em>Susanne Peter</em></p>
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		<title>Bye bye, Brutzler! &#124; Grillen in Berlin wird teuer &#8211; oder eng.</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 18:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronika Streit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kein Aprilscherz &#8211; seit heute ist das Grillverbot im Treptower Park in Kraft. Wo in den vergangenen Jahren noch Berge von Fleisch, Gemüse und Grillkäse gebrutzelt und in lockerer Atmosphäre verspeist wurden, herrscht seit 1. April Ruhe. 40.000 Euro kostete den Bezirk Treptow-Köpenick das Vergnügen jährlich, weil achtlose Griller ihren Müll im Park liegen ließen und<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/04/01/bye-bye-brutzler-grillen-in-berlin-wird-teuer-oder-eng/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kein Aprilscherz &#8211; seit heute ist das Grillverbot im Treptower Park in Kraft. Wo in den vergangenen Jahren noch Berge von Fleisch, Gemüse und Grillkäse gebrutzelt und in lockerer Atmosphäre verspeist wurden, herrscht seit 1. April Ruhe.</strong></p>
<p>40.000 Euro kostete den Bezirk Treptow-Köpenick das Vergnügen jährlich, weil achtlose Griller ihren Müll im Park liegen ließen<span id="more-20915"></span> und nicht ordentlich entsorgten, so dass Bezirksbürgermeister Oliver Igel jetzt die Notbremse zog. Wer heute oder in Zukunft im <strong>Treptower Park</strong> grillt, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 20 Euro bei einem kleinen Verstoß oder eine Strafe bis zu 5.000 Euro fürs Anrichten großer Beschädigungen. Picknicken (ohne Grill) ist jedoch nach wie vor erlaubt.</p>
<p>Ausweichen können die Treptower-Park-Griller in Zukunft auf eine Grillfläche im <strong>Schlesischen Busch</strong> (Am Flutgraben/Ecke Puschkinallee) und auf das ehemalige <strong>Flugfeld Johannisthal</strong> (Hermann-Dorner-Allee/Ecke Groß-Berliner Damm). Die Lust, zum Grillen mit der S-Bahn extra bis Adlershof zu fahren, wird sich aber vermutlich in Grenzen halten, so dass es auf der Grillfläche am Schlesischen Busch bald sehr eng werden könnte.</p>
<div id="attachment_20919" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/04/mauerpark.png" rel='prettyPhoto'><img class="size-medium wp-image-20919" title="Grillen im Mauerpark" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/04/mauerpark-300x225.png" alt="Grillen im Mauerpark © V. Streit" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Grillen im Mauerpark © V. Streit</p></div>
<p>Dieses Los trifft nämlich inzwischen den kleinen <strong>Monbijoupark</strong>, den einzigen Park in Berlin-Mitte, in dem das Grillen auch nach dem 1.4.2012 noch erlaubt ist. Bereits seit Anfang des Jahres ist es im Tiergarten sowie in allen Grünanlagen Pankows verboten. Einzige Ausnahme neben dem Monbijoupark ist der <strong>Mauerpark</strong>, in dem das Grillen auch nach dem 1. April noch erlaubt sein wird &#8211; allerdings (wie auch bisher) nur auf den ebenen Flächen und (neuerdings) nicht mehr im Birkenwäldchen auf Höhe des Falkplatzes. Auf Letzterem ist das Grillen bereits seit 2009 untersagt.</p>
<p>Im <strong>Volkspark Friedrichshain</strong> ist das Grillen nur noch auf dem Kleinen Bunkerberg gestattet, im <strong>Görlitzer Park</strong> ebenso nur noch auf zwei durch Schilder gekennzeichneten Grillflächen. Den <strong>Blücherplatz</strong>-Brutzlern steht weiterhin die Wiese am Waterloo-Ufer zur Verfügung.</p>
<p>Wer es etwas weitläufiger mag, kann die Grillplätze auf dem <strong>Tempelhofer Flugfeld</strong> nutzen. Dort sind drei Flächen zum Braten ausgewiesen, die jeweils über den Columbiadamm (Haupteingang), die Eingänge an der Oderstraße bzw. den Eingang am Tempelhofer Damm zu erreichen sind.</p>
<p>Insgesamt dürfen Grillfreunde in Berlin von nun an auf <strong>19 öffentlichen Grillplätzen der Stadt</strong> ihrem Hobby nachgehen. Welche das genau sind, kann der Berlin-Broschüre der Webseite <a rel="nofollow" target="_blank" title="PDF-Dokument &quot;Grillplätze in Berlin ab 1.4.2012&quot;" href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/gruenanlagen/de/nutzungsmoeglichkeiten/grillen/downloads/grillplaetze.pdf" target="_blank">http://www.stadtentwicklung.berlin.de</a> entnommen werden.</p>
<p><em>Veronika Streit</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>B-Parade &#8211; Genehmigung für Berlins neue Loveparade steht noch aus</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 19:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronika Streit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Duisburg-Katastrophe vor zwei Jahren wurde ein für allemal ein Strich unter die Loveparade gezogen, doch jetzt kündigt sich die B-Parade an: Sie könnte die Nachfolgerin der legendären Loveparade werden und das Musik-Großereignis zurück nach Berlin holen. Auf den ersten Blick scheint sie eine Veranstaltung ähnlich der Loveparade zu sein, welche von 1989 bis 2006<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/03/07/b-parade-genehmigung-fuer-berlins-neue-loveparade-steht-noch-aus/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach der Duisburg-Katastrophe vor zwei Jahren wurde ein für allemal ein Strich unter die Loveparade gezogen, doch jetzt kündigt sich die B-Parade an: Sie könnte die Nachfolgerin der legendären Loveparade werden und das Musik-Großereignis zurück nach Berlin holen.</strong></p>
<p><span id="more-20460"></span></p>
<div id="attachment_20464" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/03/283134_original_R_B_by_Marco-Barnebeck_pixelio.de_.png" rel='prettyPhoto'><img class="size-full wp-image-20464" title="© Marco Barnebeck / pixelio.de" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/03/283134_original_R_B_by_Marco-Barnebeck_pixelio.de_.png" alt="© Marco Barnebeck / pixelio.de" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© Marco Barnebeck / pixelio.de</p></div>
<p>Auf den ersten Blick scheint sie eine Veranstaltung ähnlich der Loveparade zu sein, welche von 1989 bis 2006 in Berlin und danach jeweils in verschiedenen Städten des Ruhrgebiets stattgefunden hatte. So sollen am 21. Juli 2012 auf der Straße des 17. Juni etwa 50 Musik-Trucks fahren und entlang des Tiergartens zahlreiche DJ-Pulte, Tanzflächen und Imbiss- sowie Getränkestände für Spaß, Speis und Trank sorgen. Mit 350.000 bis 450.000 Besuchern rechnet Veranstalter Eric J. Nußbaum, der jedoch ausdrücklich darauf hinweist, dass die B-Parade <span style="text-decoration: underline;">keine</span> &#8220;Loveparade 2012&#8243; werden soll. Vielmehr handele es sich hier um ein kulturelles Event. So sollen die verschiedenen Trucks beispielsweise unterschiedliche Länder repräsentieren und (musikalisch) vorstellen. Am Abend können die Besucher dann voraussichtlich Shuttle-Busse nutzen, um in angesagten Berliner Clubs weiterzufeiern.</p>
<div id="attachment_20469" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/03/543669_web_R_by_Erich-Rosenkranz_pixelio.de_.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-medium wp-image-20469 " title="© Erich Rosenkranz / pixelio.de" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/03/543669_web_R_by_Erich-Rosenkranz_pixelio.de_-200x300.jpg" alt="© Erich Rosenkranz / pixelio.de" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© Erich Rosenkranz / pixelio.de</p></div>
<p>Sicherheitsprobleme wie bei der Loveparade in Duisburg im Jahr 2010 sind bei der B-Parade laut Nußbaum nicht zu befürchten: Der Tiergarten soll komplett eingezäunt werden, so dass Sicherheitskontrollen an den Eingängen möglich sind und Besucher keine gefährlichen Gegenstände mit aufs Parade-Gelände nehmen können. Die Grünanlage soll außerdem als Ausweichgebiet fungieren für den Fall, dass auf dem Veranstaltungsgelände eine Panik ausbricht. Entlang der Paradeflächen selbst sind keine Abzäunungen geplant, um alle Fluchtwege in den Park hinein offen zu lassen. Vorgesehen ist zudem, so viel Sicherheitspersonal einzusetzen, dass die Zäune um den Tiergarten herum im Notfall von diesem geöffnet werden können.</p>
<p>Für Besucher ist der Eintritt zur B-Parade gratis; kosten soll das Ganze aber etwa zwei Millionen Euro, die vom Berliner Caterer DD Dajana GmbH und dessen Sponsoren übernommen werden. Das Unternehmen, das von Dajana Graf geführt wird, ist auch als Haupt-Caterer der B-Parade angedacht. In den veranschlagten 2 Millionen Euro sind u.a. die Abfallentsorgung und ein Entwurf zum Lärmschutz, u.a. mithilfe von mobilen Lärmschutzwänden, inbegriffen.</p>
<p>Scheitern kann die Durchführung der B-Parade nun maximal noch an den Berliner Behörden. Die zweifeln noch am Sinn der Veranstaltung und befürchten außerdem eine Überlastung der Straße des 17. Juni, die im Vormonat schon vom Christopher Street Day, der Fashion Week und der Fanmeile beansprucht wird. Da die B-Parade aber erst am 21. Juli, also rund einen Monat später, stattfinden soll, kann dies eigentlich nicht als Ausrede gelten, die Genehmigung nicht zu erteilen.</p>
<p><em>Veronika Streit (mit Bildmaterial von Marco Barnebeck &amp; Erich Rosenkranz / <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.pixelio.de" rel="nofollow" target="_blank">pixelio.de</a>)</em></p>
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		<title>Neues Jahr, neues Glück? Das ändert sich für Berliner in 2012</title>
		<link>http://hauptstadtstudio.com/2011/12/31/neues-jahr-neues-glueck-das-aendert-sich-fuer-berliner-in-2012/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 17:45:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernard Bruck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In wenigen Stunden begrüßen wir das Jahr 2012. Neben der Tatsache, dass 2012 ein Schaltjahr ist und damit 366 Tage zählt, gibt es auch noch anderes Wissenwertes über das bevorstehende Jahr. Wir liefern einen kleinen Überblick &#8211; speziell im Bezug auf Berlin. Grillen Ab dem 1. Januar ist das Grillen im Großen Tiergarten verboten. Jedes<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2011/12/31/neues-jahr-neues-glueck-das-aendert-sich-fuer-berliner-in-2012/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In wenigen Stunden begrüßen wir das Jahr 2012. Neben der Tatsache, dass 2012 ein Schaltjahr ist und damit 366 Tage zählt, gibt es auch noch anderes Wissenwertes über das bevorstehende Jahr. Wir liefern einen kleinen Überblick &#8211; speziell im Bezug auf Berlin.<span id="more-18879"></span></p>
<div id="attachment_18960" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/12/das_aendert_sich_2012.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-full wp-image-18960" title="das_aendert_sich_2012" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/12/das_aendert_sich_2012.jpg" alt="" width="500" height="277" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: 2012 / Creativity103</p></div>
<p><strong>Grillen</strong><br />
Ab dem 1. Januar ist das Grillen im Großen Tiergarten verboten. Jedes Jahr aufs Neue reklamierte das Grünflächenamt des Bezirks beschädigten Rasen und Pflanzen, tonnenweise Grill-Müll und hierdurch auch finanzielle Engpässe. Zuletzt soll die Müllbeseitigung jährlich etwa 300.000 Euro verschlungen haben. Ab 2012 ist damit, nach einem Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung in Mitte, Schluss. Das Grillen im Großen Tiergarten gehört der Vergangenheit an. Es darf angenommen werden, dass die selbsterklärten Grillmeister vermehrt  im Mauerpark, im Volkspark oder aber auf dem ehemaligen Tempelhofer Flugfeld zusammentreffen werden.</p>
<p><strong>Strom / Gas / Wasser<br />
</strong>Mit Anfang des kommenden Jahres will der Stromanbieter Vattenfall eine Teuerung seiner Tarife durchsetzen. Hiervon betroffen sind rund 1,6 Millionen Haushalte allein in Berlin. Der Basistarif soll fortan 7,4 Prozent mehr, der Onlinetarif gar 8,8 Prozent mehr kosten &#8211; für Privatkunden, versteht sich. Die &#8220;angepassten&#8221; Preise erklärt das Unternehmen mit steigenden Kosten u.a. für die Einspeisung von Ökostrom. Auch eine Erhöhung des Gaspreises steht den Berlinern ab Februar bevor. So soll sich der Preis für eine Kilowattstunde um 0,06 Euro erhöhen.</p>
<p>Doch es gibt auch positive Nachrichten für Verbraucher, was den Energiemarkt angeht. So sind die verschiedenen Energieunternehmen ab Februar 2012 zu einer gewissen Offenlegungspflicht gegenüber dem Endnutzer verpflichtet. Insbesondere sind sie dazu angehalten, etwaige Verträge offenzulegen. Dies ist nicht zuletzt dem Volksentscheid über die Offenlegung geheimgehaltener Vertragsdetails bezüglich der Berliner Wasserbetriebe (BWB) zu verdanken. Der Verbraucher soll zudem ab März noch schneller den Strom- oder Gasanbieter wechseln können. Ein Tipp von Verbraucherschützern: Nicht langfristig binden und schon gar nicht in Vorkasse gehen.</p>
<p><strong>S-Bahn<br />
</strong>&#8220;Im Laufe des kommenden Jahres&#8221; will die S-Bahn wieder auf dem Stand wie vor der anhaltenden Pleiten- und Pannenserie sein. Diese begann Anfang 2009 und hält somit seit nun fast drei Jahren an. 2012 aber soll alles ganz anders werden. Die S-Bahn will ihre Flotte im Laufe des Jahres wieder auf 546 Viertelzüge (jew. zwei Wagen) sowie 30 Reserve-Züge aufstocken. Nachdem aktuell rund 10 Prozent der Belegschaft krankheitsbedingt ausfielen, bleibt zu hoffen, dass sich jemand finden lässt, der die Züge lenken kann. Vielleicht aber kommt alles noch ganz anders. Der Berliner Senat nämlich hat von der andauernden S-Bahn-Krise so dermaßen die Nase voll, dass er die Deutsche Bahn-Tochter gleich selbst übernehmen will. &#8220;Spätestens im Januar&#8221;, so Verkehrssenator Michael Müller, &#8220;werden wir aber wissen, woran wir sind.&#8221;</p>
<p><strong>Flughafen</strong><br />
Was hat dieser Großflughafen in 2011 nicht von sich reden gemacht.  Erst hieß er BBI für &#8220;Berlin Brandenburg International&#8221;, dann wurde er im Zuge einer Werbekampagne ab Juni durch den IATA-Code BER ersetzt. Eigentlich aber heißt er Berlin Brandenburg Willy Brandt.</p>
<p>Wie auch immer: Am 3. Juni 2012 soll der neue Großflughafen für Berlin und Brandenburg ganz offiziell in Betrieb gehen. Jährlich, so Schätzungen zufolge, sollen hier 27 Millionen Fahrgäste starten und landen können. Bis dahin sind dann auch hoffentlich alle Streitereien rund um die Flugrouten beigelegt. Manch einer fragt sich, warum es über einen Flughafen, der etwa 25 Kilometer vom Stadtkern Berlins entfernt liegt, so viele Diskussionen gibt, wo der Tempelhofer Flughafen inmitten Berlins selbst zu Hochzeiten nicht annähernd so kritisiert wurde. Aber in Zeiten der Not lässt man wohl so einiges über sich ergehen, was der Bequemlichkeit von heute im Wege steht.</p>
<p><strong>Shopping<br />
</strong>Center, Passagen, Arkaden&#8230; und nun auch Boulevard. Bis April soll in Steglitz nahe der Schlossstraße auf dem ehemaligen Wertheim-Gelände ein neuer Konsumtempel entstehen, Boulevard Berlin. Etwa 180 neue Geschäfte sollen hier auf einer Fläche von insgesamt 76.000 Quadratmeter Platz finden. Nach den Neuköllner Gropiuspassagen ist der Boulevard somit das zweitgrößte Einkaufshaus Berlins. Zum Vergleich: Das Alexa in Berlin verfügt über &#8220;nur&#8221; 54.000 m² Gesamtmietfläche.</p>
<p><strong>PKW<br />
</strong>Um mit dem Dieselfahrzeug in der Umweltzone Berlins fahren zu dürfen, braucht es einen Rußfilter. Wer sein Dieselfahrzeug in 2012 mit einem solchen Rußpartikelfilter ausrüsten lässt, erhält laut Bundesumweltministerium künftig 330 Euro als Zuschuss hierfür. Galt bisher eine Ausnahme für Reisebusse, welche aufgrund einer technischen Unmöglichkeit nicht mit Rußpartikelfiltern bestückt werden konnten, so gilt diese ab dem 1. Januar nicht mehr.</p>
<p><strong>Fußball-Europameisterschaft<br />
</strong>Wie bereits zur Europameisterschaft 2008, wird auch zur EM 2012, welche in Polen und der Ukraine ausgetragen wird,  in Berlin die mittlerweile weltweit bekannte Fanmeile abertausende Fußballfans mobilisieren. So werden die Fans auch in diesem Jahr die Spiele der deutschen Mannschaft zwischen dem Brandenburger Tor und der Siegessäule verfolgen können &#8211; unvergessliche Partyatmosphäre inklusive. Auch etliche Gaststätten, Clubs und Bars werden wieder mit Public Viewing-Aktionen auf sich aufmerksam machen. Es bleibt zu hoffen, dass die 2010 so verfluchte Vuvuzela mittlerweile Geschichte ist.</p>
<p><strong>Berlin feiert Geburtstag<br />
</strong>Berlin feiert im Herbst 2012, am 28. Oktober, um genauer zu sein, sein 775-jähriges Bestehen. So fand die erste heute bekannte urkundliche Erwähnung Cöllns, der damaligen Schwesterstadt Berlins, bereits am 28. Oktober 1237 statt.  Ein Pergament mit sieben Siegeln über ein Rechtsgeschäft zwischen dem Bischof und den Markgrafen von Brandenburg bezeugt das Bestehen Cöllns und seiner Schwesterstadt Berlin. Anlässlich des 775. Jubiläums plant man von Seiten des Senats zahlreiche Ausstellungen über die jüngsten Grabungen und archäologischen Funde.</p>
<p><em>Bernard Bruck (mit Bildmaterial von <a rel="nofollow" target="_blank" title="Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/creative_stock/6603724951/sizes/m/in/photostream/" target="_blank">flickr.com</a>)</em></p>
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		<title>Grillen in Berlin &#124; Die Saison ist eröffnet!</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 16:51:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernard Bruck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Längst hat sie begonnen, die Grillsaison 2011. Temperaturen jenseits der 20-Grad-Marke ließen vielen Berlinern scheinbar gar keine andere Möglichkeit, als zum Grillen in Parks, Gärten und auf dem heimischen Balkon zusammenzukommen. Wo allerdings empfiehlt es sich zu grillen und wo ist es untersagt? Wir liefern den Überblick&#8230; Wer an den vergangenen Wochenenden in den Berliner<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2011/05/12/grillen-in-berlin-die-saison-ist-eroeffnet/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Längst hat sie begonnen, die Grillsaison 2011. Temperaturen jenseits der 20-Grad-Marke ließen vielen Berlinern scheinbar gar keine andere Möglichkeit, als zum Grillen in Parks, Gärten und auf dem heimischen Balkon zusammenzukommen. Wo allerdings empfiehlt es sich zu grillen und wo ist es untersagt? Wir liefern den Überblick&#8230;</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-13433"></span></p>
<div id="attachment_13438" class="wp-caption alignleft" style="width: 327px"><img class="size-full wp-image-13438 " title="grilleninberlin" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/05/grilleninberlin.jpg" alt="© Martin Schemm / pixelio.de" width="317" height="230" /><p class="wp-caption-text">© Martin Schemm / pixelio.de</p></div>
<p>Wer an den vergangenen Wochenenden in den Berliner Parks unterwegs war, kann bezeugen: Die Grillsaison 2011 ist zweifellos eröffnet. Ob im Tiergarten, im Volkspark oder auf dem Areal des ehemaligen Flughafens Tempelhof &#8211; überall scharen sich Gruppen von Menschen um Grillflächen und -geräte.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer das Treiben vom Vortag nicht live miterleben konnte, wird tags darauf über den Grillspaß der Parkbesucher unterrichtet. Bereits am Osterwochenende zeugten Teile des Mauerparks oder aber des Volksparks Friedrichshain von einer einzigen Grillorgie. Den Müll hinterließen viele der Besucher, Müllcontainer waren überfüllt oder entzündeten sich durch die Glut der hierin entsorgten Grillasche.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht zuletzt aufgrund dieser Tatsache will die CDU ein Grillverbot für den Tiergarten durchsetzen. Jedes Jahr soll der Tiergarten immer mehr durch den Grilltourismus in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Am Osterwochende sollen 20 Tonnen Abfall eingesammelt worden sein. Um ein drohendes Grillverbot zu verhindern, fordert der Ordnungsstadtrat alle Parkbesucher auf, ihren Müll ausnahmslos zu entsorgen und den Park so zu verlassen, wie man in vorgefunden hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Um sich jeglichen Ärger mit dem Ordnungsamt, Parkbesuchern oder aber den Nachbarn zu ersparen, gilt Folgendes: Im Freien ist Grillen grundsätzlich nur auf ausgewiesenen Grillplätzen erlaubt (siehe unten). Zu Hause oder aber auf dem eigenen Grundstück ist Grillen ohne weiteres erlaubt. Es gilt allerdings auf die Nachbarn zu achten. Für den Balkon heißt dies: Sofern vertraglich nicht ausgeschlossen, ist Grillen auf selbigem erst einmal erlaubt. Die Grenzen liegen dort, wo der Nachbar durch den Grillspaß belästigt wird oder werden könnte. Es empfiehlt sich daher, einen Elektro- oder aber Gasgrill zu benutzen. Auf den Seiten von <a rel="nofollow" target="_blank" title="Grillen auf dem Balkon" href="http://www.mettsalat.de/es-darf-gegrillt-werden-grillen-auf-dem-balkon-ist-erlaubt/" target="_blank">mettsalat.de</a> findet ihr weitere hilfreiche Hinweise zum Thema Grillen, aber auch ganz allgemein über die richtige und geschmackvolle Zubereitung von Fleisch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffentliche Grillplätze &amp; -zonen in Berlin (nur auf ausgewiesenen Plätzen)</strong><br />
<strong>Mitte:</strong><br />
Monbijoupark</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Prenzlauer Berg:</strong><br />
Mauerpark</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Friedrichshain-Kreuzberg:<br />
</strong>Volkspark Friedrichshain<strong><br />
</strong>Görlitzer Park<br />
Kleiner Bunkerberg<br />
Blücherplatz</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Treptow-Köpenick<br />
</strong>Treptower Park</p>
<p><strong>Charlottenburg-Wilmersdorf:</strong><br />
Rudolf-Mosse-Platz<br />
Preußenpark</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lichtenberg<br />
</strong>Fennpfuhlpark<br />
Rudolf-Seifert-Grünzug<br />
Stadtpark<br />
An der Landmarke</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Steglitz-Zehlendorf<br />
</strong>Ludwigsfelder Straße /Neuruppiner Straße &#8211; Zehlendorf-Süd</p>
<p><em>Bernard Bruck (mit Bildmaterial von <a rel="nofollow" target="_blank" title="pixelio.de" href="http://pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>125 Jahre Berliner Boulevard &#8211; Der Ku&#8217;damm feiert Geburtstag</title>
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		<pubDate>Wed, 04 May 2011 20:34:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt ja so einige Prachtstraßen in Berlin. Da gibt es die Straße des 17. Juni  durch den Tiergarten an der Siegessäule vorbei zum Brandenburger Tor. Auf der gegenüberliegenden Seite führt  die Straße unter den Linden vom Pariser Platz aus vorbei an Hotel Adlon, Humboldt-Universität und Staatsoper hin zur Museumsinsel. Doch gibt es nur einen<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2011/05/04/125-jahre-berliner-boulevard-der-kudamm-feiert-geburtstag/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt ja so einige Prachtstraßen in Berlin. Da gibt es die Straße des 17. Juni  durch den Tiergarten an der Siegessäule vorbei zum Brandenburger Tor. Auf der gegenüberliegenden Seite führt  die Straße unter den Linden vom Pariser Platz aus vorbei an Hotel Adlon, Humboldt-Universität und Staatsoper hin zur Museumsinsel. <span id="more-13071"></span>Doch gibt es nur einen wahren Boulevard in Berlin: den Kurfürstendamm.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong> </strong><img class="alignleft size-full wp-image-13218" title="kurfuerstendamm" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/05/kurfuerstendamm.jpg" alt="" width="336" height="224" />In diesem Jahr nun feiert die 3,5 Kilometer lange Straße zwischen Grunewald und Breitscheidplatz ihren 125. Geburtstag. Doch entspricht dies nicht gänzlich den Tatsachen. Denn bereits im Jahre 1685 wurde der &#8220;Churfürstendamm&#8221; erstmals in einer Karte verzeichnet. Angelegt wurde der &#8220;Knüppeldamm&#8221;, so der ursprüngliche Name, sogar bereits im 16. Jahrhundert für Kurfürst Joachim II. als Verbindung zwischen Residenz im Tiergarten und Jagdschloss im Grunewald. Erst knapp 200 Jahre später wurde der Ku&#8217;damm dann in einen 53 Meter breiten Boulevard nach Vorbild des Pariser Champs-Élysées verwandelt. Am 05. Mai 1886 fuhr die erste Dampfstraßenbahn den Kurfürstendamm entlang. Dieser Tag gilt als Geburtsstunde der Flaniermeile Ku&#8217;damm.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Datum bildet auch den Anlass für die Ausstellung &#8220;Der Kurfürstendamm. 125 Jahre &#8211; 125 Geschichten&#8221;. Vom 5. Mai bis zum 16. Oktober 2011 lädt der Boulevard jeden dazu ein, mal wieder zu flanieren. In 125 Vitrinen werden Geschichte und Geschichten des Ku&#8217;damms ausgestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Seine Hochphase erreichte der Ku&#8217;damm in den Goldenen Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Im geteilten Nachkriegs-Berlin galt der Charlottenburger Boulevard als West-Berlins gesellschaftliches Tor zur großen, weiten (westlichen) Welt. Nach der Wende wurde es auf der Meile mit den Besuchermagneten Theater am Kurfürstendamm, Café Kranzler, der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche und den zahlreichen Geschäften und Boutiquen ruhiger, da sich vor allem auch der kulturelle Betrieb Berlins gen historischer Mitte bewegte und zudem mit dem Potsdamer Platz neue Konkurrenz entstand. Doch ruhig oder gar müde will sich die City-West nicht zeigen. Und dies soll noch bis in den Oktober gebührend gefeiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Mehr Informationen zur Ausstellung gibt es auf <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.125-jahre-kudamm.de" target="_blank">www.125-jahre-kudamm.de</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Martin Schlereth</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Football is coming Home – Berliner Fanmeile auf der Straße des 17. Juni öffnet</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 07:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endliche ist es soweit! Pünktlich zum entscheidenden Vorrundenspiel gegen Ghana öffnet die Fanmeile zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor Ihre Pforten zum großen FIFA Fan Fest™. Die Bilder der Fanmeile zwischen Großem Stern und Brandenburger Tor während der Weltmeisterschaft 2006 gingen um die Welt. Public Viewing war plötzlich in aller Munde. Es schien fast so, als<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2010/06/23/football-is-coming-home-berliner-fanmeile-auf-der-strasse-des-17-juni-oeffnet/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endliche ist es soweit! Pünktlich zum entscheidenden Vorrundenspiel gegen Ghana öffnet die Fanmeile zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor Ihre Pforten zum großen <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.berlinfifafanfest.com/home.html" target="_blank">FIFA Fan Fest™</a>.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-6227"></span></p>
<div id="attachment_6349" class="wp-caption alignleft" style="width: 285px"><img class="size-full wp-image-6349" title="fanmeile_lead" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2010/06/fanmeile_lead.jpg" alt="" width="275" height="181" /><p class="wp-caption-text">© Jörn Schulz / pixelio.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">Die Bilder der Fanmeile zwischen Großem Stern und Brandenburger Tor während der Weltmeisterschaft 2006 gingen um die Welt. Public Viewing war plötzlich in aller Munde. Es schien fast so, als wäre das gemeinschaftliche Fußballschauen auf öffentlichen Plätzen erst hier so richtig erfunden worden. Nachdem damals bis zu 1 Million Zuschauer auf die Fanmeile kamen, wurde auch dieses Mal Berlin als eine von weltweit 6 Städten als Austragungsort für ein FIFA Fan Fest™ ausgewählt. Da jedoch die Straße des 17. Juni auch aufgrund des Umzuges zum Christopher Street Day am vergangenen Samstag blockiert war und somit zu Beginn der WM nicht als Veranstaltungsort zur Verfügung stand, wurde die Fanmeile zunächst auf den Platz vor dem Olympiastadion ausgelagert. Kamen zu den beiden Spielen der Deutschen Elf bis zu 40.000 Besucher, so konnte es zu weniger hitverdächtigen Partien vorkommen, dass man mehr oder minder ungestört blieb. Ein bißchen mehr Stimmung könnte schon sein. Aber es ist auch ein weiter Weg bis an den Stadtrand nach Charlottenburg für ein Public Viewing auf einem Parkplatz.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch Besserung ist in Sicht. Rechtzeitig zum Vorrunden-Endspiel der Deutschen Mannschaft gegen Ghana  zieht das Fanfest in den Tiergarten, und es öffnet endlich die &#8220;richtige&#8221; <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.fanmeile.de" target="_blank">Fanmeile auf der Straße des 17. Juni</a>. Im Gegensatz zur WM vor vier Jahren ist die Fanmeile dieses Mal nicht auf das Brandenburger Tor ausgerichtet, sondern hat ihre Hauptbühne mit der 60 qm großen Leinwand vor der Siegessäule. Auf den 1,3 km Richtung Brandenburger Tor befinden sich noch 5 weitere Videowände, zahlreiche Verpflegungsstände sowie eine Aktionsfläche. Neben allen Spielen der WM in Südafrika werden bis zum 11. Juli auch zahlreiche musikalische Live-Acts als Rahmenprogramm zur Unterhaltung beitragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Fanmeile ist an Spieltagen täglich von 12 Uhr bis ca. 23 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos. Insgesamt soll auf der &#8220;Original-Fanmeile&#8221; wieder Platz für bis zu 500.000 Feierlaunige sein. Vuvuzelas sind übrigens nicht zugelassen. Jetzt muss nur noch das Weiterkommen gegen Ghana gesichert werden. Nicht, dass die Party vorbei ist, bevor sie richtig begonnen hat.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Martin Schlereth (mit Bildmaterial von <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.pixelio.de/" target="_blank">pixelio.de</a>)</em></p>
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		<title>Bundespräsident Horst Köhler tritt zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 12:49:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernard Bruck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Überraschend und ohne jede Vorwarnung gab am heutigen Montag, 31. Mai 2010, Horst Köhler den Rücktritt von seinem Amt als Bundespräsident bekannt. Grund hierfür sei der Mangel an Respekt vor seinem hohen Amt. Köhler geriet zuletzt durch seine Aussagen über den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr in die Kritik. &#8220;Ich erkläre meinen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten&#8221;<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2010/05/31/bundesprasident-horst-kohler-tritt-zuruck/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Überraschend und ohne jede Vorwarnung gab am heutigen Montag, 31. Mai 2010, Horst Köhler den Rücktritt von seinem Amt als Bundespräsident bekannt. Grund hierfür sei der Mangel an Respekt vor seinem hohen Amt. Köhler geriet zuletzt durch seine Aussagen über den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr in die Kritik.<span id="more-5811"></span></p>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_5812" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><img class="size-full wp-image-5812" title="koehler" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2010/05/koehler.jpg" alt="© Roosewelt Pinheiro/ABr - wikipedia.org" width="215" height="300" /><p class="wp-caption-text">© Roosewelt Pinheiro/ABr - wikipedia.org</p></div>
<p style="text-align: justify;">&#8220;Ich erkläre meinen Rücktritt vom Amt des Bundespräsidenten&#8221; mit diesen Worten überraschte Köhler am heutigen Montag die gesamte Bundesrepublik in Berlin. Grund sei die Kritik welcher er sich wegen seiner falsch verstandenen Äußerungen über den deutschen Einsatz am Hindukusch gegenübergestellt sah. Anlässlich eines Überraschungsbesuchs in Afghanistan äußerte sich Köhler dazu, dass militärische Einsätze auch den wirtschaftlichen Interessen Deutschlands dienen könnten. Nachdem einige Medien diese Aussage missinterpretierten, wies Köhler darauf hin, dass seine eigentliche Aussage missverstanden worden sei. Mit militärischen Einsätzen soll Köhler nicht den Einsatz am Hindukusch, sondern vielmehr militärische Einsätze, wie etwa jene gegen Piraten gemeint haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht ohne Emotionen und an der Seite seiner Frau Eva Luise gab Köhler in seinem Amtssitz  Schloss Bellevue (Berlin-Tiergarten) seine Entscheidung bekannt. Über seinen Rückzug informierte er Bundesratspräsident Jens Böhrnsen, welcher das Amt nun vorrübergehend bekleiden wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Bernard Bruck (mit Bildmaterial von <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://wikipedia.org" target="_blank">wikipedia.org</a>)</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
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		<title>27. April 1920: Groß-Berlin-Gesetz verabschiedet</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 08:19:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 27. April 1920 kann als entscheidender Schritt Berlins hin zur Weltstadt gewertet werden. Im Zuge des Groß-Berlin-Gesetzes wurde aus der Millionenstadt an der Spree eine Weltmetropole. Dabei erhielt die Stadt ihre Form, die im Großen und Ganzen bis heute Bestand hat. Heute vor 90 Jahren beschloss der Preußische Landtag das &#8220;Gesetz über die Bildung<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2010/04/27/27-april-1920-gross-berlin-gesetz-verabschiedet/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 27. April 1920 kann als entscheidender Schritt Berlins hin zur Weltstadt gewertet werden. Im Zuge des Groß-Berlin-Gesetzes wurde aus der Millionenstadt an der  Spree eine Weltmetropole. Dabei erhielt die Stadt ihre Form, die im Großen und Ganzen bis heute Bestand hat.<span id="more-5081"></span></p>
<div id="attachment_5098" class="wp-caption aligncenter" style="width: 572px"><img class="size-full wp-image-5098 " title="gross-berlin-gesetz" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2010/04/gross-berlin-gesetz.jpg" alt="" width="562" height="479" /><p class="wp-caption-text">© Maximilian Dörrbecker (Chumwa)</p></div>
<p style="text-align: justify;">Heute vor 90 Jahren beschloss der Preußische Landtag das &#8220;Gesetz über die Bildung einer neuen Stadtgemeinde&#8221;, auch <strong><span style="color: #333333;">Groß-Berlin-Gesetz</span></strong> genannt. Durch das Gesetz wurden die bis dahin eigenständigen Städte (Alt-)Berlin, Charlottenburg, Spandau, Wilmersdorf, Schöneberg, Neukölln, Köpenick und Lichtenberg zudem 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke zu einem Groß-Berlin zusammengefasst. Aus Alt-Berlin entstanden die Verwaltungsbezirke Mitte, Tiergarten, Wedding, Prenzlauer Berg (bis 1921 Prenzlauer Tor), Friedrichshain und Kreuzberg (bis 1921 Hallesches Tor).</p>
<p style="text-align: justify;">Zu den gut 1,9 Millionen Einwohnern Alt-Berlins gesellten sich noch einmal genauso viele Neu-Berliner aus den eingemeindeten Gebieten. Mit 3,8 Millionenen Einwohnern stieg Berlin schlagartig zur drittgrößten Stadt der Welt nach New York und London auf. Die Einwohnerzahl stieg in den folgenden Jahren sogar auf über 4 Millionen an. Heute hingegen hat die Stadt &#8220;nur&#8221; noch etwa 3,4  Millionen Einwohner. Flächenmäßig erklomm Berlin damals sogar den zweiten Platz, nachdem sich die Größe des Stadtgebietes durch die Reform mehr als verdreizehnfachte. Das Gesetz trat schließlich zum 1. Oktober 1920 in Kraft.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der zwischenzeitlichen jahrzentelangen Teilung der Stadt nach 1945 orientierte man sich 1990 auch im Einigungsvertrag bei der Ziehung der Landesgrenzen zwischen Berlin und Brandenburg an den Beschlüssen des Groß-Berlin-Gesetzes.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Martin Schlereth</em></p>
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		<title>Riesen Rummel um den Städtebau</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 21:12:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Bahnhof Zoo]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Seilbahn]]></category>
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		<description><![CDATA[Berlin hat sich seit Jahren den Ruf einer aufregenden und bunten Stadt verdient. Nicht nur geschichtlich, sondern auch architektonisch hat sie sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert und befindet sich noch immer in einem täglichen Wandel. Um auch in Zukunft Touristen aus aller Welt an die Spree zu locken, blühen ständig neue städtebauliche Träume<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2009/11/29/riesen-rummel-um-den-stadtebau/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 291px"><img src="http://www.morgenpost.de/multimedia/archive/00435/hed__14_Riesenrad_B_435499b.jpg" alt="© Great Berlin Wheel GmbH" width="281" height="187" /><p class="wp-caption-text">© Great Berlin Wheel GmbH</p></div>
<p style="text-align:justify;">Berlin hat sich seit Jahren den Ruf einer aufregenden und bunten Stadt verdient. Nicht nur geschichtlich, sondern auch architektonisch hat sie sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert und befindet sich noch immer in einem täglichen Wandel.<span id="more-868"></span> Um auch in Zukunft Touristen aus aller Welt an die Spree zu locken, blühen ständig  neue städtebauliche Träume auf.<!--more--></p>
<p style="text-align:justify;"><span style="color:#99ccff;"><strong>Seilbahn ohne Berge</strong></span></p>
<p style="text-align:justify;">Neueste Idee ist dabei der Plan einer Investorengruppe die City-West vom Bahnhof Zoo aus mit dem Potsdamer Platz zu verbinden, und zwar mit einer <strong><span style="color:#99ccff;">Seilbahn über den </span><span style="color:#99ccff;"><span style="color:#99ccff;">Tiergarten</span></span></strong><strong><span style="color:#99ccff;"> </span></strong>hinweg. Eine Seilbahn ganz ohne Berge, mitten in der Stadt mag etwas bizarr wirken. Die Initiatoren des Projekts sehen darin jedoch eine wirtschaftlich rentable und dazu noch verkehrsgünstige Alternative zum Auto. Zudem würde sich den Passagieren auf der Fahrt in den Gondeln ein spektakulärer Blick aus 35 Metern Höhe über den Wipfeln des Tiergartens nach Berlin Mitte bieten. Gegenwind erhält das Projekt jedoch von Stadtentwicklungssenatorin <span style="color:#99ccff;"><strong>Ingeborg Junge-Reyer</strong></span> (SPD). Sie kritisiert vor allem den mit der Realisierung dieses Projekts verbundenen massiven Eingriff in das Gartendenkmal Tiergarten. Weitere Zweifel bestehen im Zusammenhang mit der Wirtschaftlichkeitsberechnung.</p>
<p style="text-align:justify;">Gänzlich neu ist die Idee einer Seilbahn in Berlin nicht. Bereits in den 1990er Jahren scheiterten Pläne zur Errichtung einer Verbindung zwischen Leipziger Platz und  Spreebogen. Weitere 40 Jahre zuvor gab es sogar schon einmal eine Seilbahn im Tiergarten.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#99ccff;">Riesenrad am Zoo</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;">Auch die Initiatoren anderer architektonischen Großprojekte können ein Lied von den Schwierigkeiten bei der Realisierung singen. So erfolgte zwar bereits 2007 der symbolische Spatenstich für das <span style="color:#99ccff;"><strong>Great Berlin Wheel</strong></span>, ein 175 Meter hohes  Riesenrad am Zoologischen Garten, jedoch passierte danach nicht mehr allzu viel. Die Initiatoren des Projekts mussten sich zunächst mit Gegnern auseinandersetzen, die aufgrund des Schattens der riesigen Konstruktion eine Beeinträchtigung des Tag-Nacht-Rhythmus der Tiere im benachbarten Zoo befürchteten. Es gab auch kritische Stimmen, die den Rummel-Charakter eines Riesenrades als schädlich für das Stadtbild ansahen. Nun gesellen sich auch noch große finanzielle Probleme dazu. Die Finanzierung scheint nicht gesichert. Aufgrund gestiegener Stahlpreise mussten die Projektentwickler schon die Höhe des Rades um 10 Meter kappen. Der Fertigstellungstermin wurde indes auf 2011 nach hinten verlegt.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong><span style="color:#99ccff;">Neues Stadtschloss kommt</span></strong></p>
<p style="text-align:justify;">Eine weitere städteplanerische Lücke hingegen soll nun endgültig geschlossen werden. Wie der Hausherr des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) <strong><span style="color:#99ccff;">Peter Ramsauer</span></strong> in einem Interview mit der B.Z. bekräftigte, hält er am Wiederaufbau des <strong><span style="color:#99ccff;">Berliner Stadtschlosses</span></strong> fest. Das <span style="color:#99ccff;"><strong>Humboldt-Forum</strong></span> auf dem Gelände des ehemaligen Palasts der Republik soll anhaltender Querelen um die Rechtmäßigkeit der Vergabe an den italienischen Architekten Franco Stella und der wackeligen Finanzierung zum Trotz wie vom Bundestag beschlossen gebaut werden. Ungeklärt ist weiterhin auch die Frage um die Form der Kuppel. Die Fertigstellung des Bauprojekts verzögert sich voraussichtlich bis ins Jahr 2016.</p>
<p>Pläne gibt es in Berlin genug. Die Umsetzung dieser nimmt jedoch viel Zeit in Anspruch. Die meisten Ideen kommen erst gar nicht über die Entwicklungsphase hinaus. Wer keine Lust mehr hat, länger auf Riesenrad und Stadtseilbahn zu verzichten, der kann sich die Wartezeit ja mit einem Besuch auf der Weihnachtskirmes verkürzen.</p>
<p><em>Martin Schlereth</em></p>
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<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Berlin hat sich seit Jahren einen Ruf einer aufregenden und bunten Stadt verdient. Nicht nur geschichtlich, sondern auch architektonisch hat sich die Stadt in den letzten Jahrzehnten stark verändert und befindet sich noch immer in einem täglichen Wandel. Um auch in Zukunft Touristen aus aller Welt an die Spree zu locken, blühen ständig  neue städtebauliche Träume auf.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Neueste Idee ist dabei der Plan einer Investorengruppe die City-West vom Bahnhof Zoo aus mit dem Potsdamer Platz zu verbinden, und zwar mit einer Seilbahn über den Tiergarten hinweg. Eine Seilbahn ganz ohne Berge, mitten in der Stadt mag etwas bizarr wirken. Die Initiatoren des Projekts sehen darin jedoch eine wirtschaftlich rentable und dazu noch verkehrsgünstige Alternative zum Auto. Zudem würde sich den Passagieren auf der Fahrt in den Gondeln ein spektakulärer Blick aus 35 Metern Höhe über den Wipfeln des Tiergartens nach Berlin Mitte bieten. Gegenwind erhält das Projekt jedoch von <span class="articlecontent">Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Sie kritisiert vor allem den mit der Realisierung dieses Projekts verbundenen massiven Eingriff in das Gartendenkmal Tiergarten. Weitere Zweifel bestehen im Zusammenhang mit der Wirtschaftlichkeitsberechnung.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span class="articlecontent"><span style="font-family:Arial;">Gänzlich neu ist die Idee einer Seilbahn in Berlin nicht. Bereits in den 1990er Jahren scheiterten Pläne zur Errichtung einer Verbindung zwischen Leipziger Platz und  Spreebogen. Weitere 40 Jahre zuvor gab es sogar schon einmal eine Seilbahn im Tiergarten.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span class="articlecontent"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span class="articlecontent"><span style="font-family:Arial;">Auch die Initiatoren anderer architektonischen Großprojekte können ein Lied von den Schwierigkeiten bei der Realisierung singen. So erfolgte zwar bereits 2007 der symbolische Spatenstich für das Great Berlin Wheel, ein 175 Meter hohes  Riesenrad am Zoologischen Garten, jedoch passierte danach nicht mehr allzu viel. Die Initiatoren des Projekts mussten sich zunächst mit Gegnern auseinandersetzen, die aufgrund des Schattens der riesigen Konstruktion eine Beeinträchtigung des Tag-Nacht-Rhythmus der Tiere im benachbarten Zoo befürchteten. Es gab auch kritische Stimmen, die den Rummel-Charakter eines Riesenrades als schädlich für das Stadtbild ansahen. Nun gesellen sich auch noch große finanzielle Probleme dazu. Die Finanzierung scheint nicht gesichert. Aufgrund gestiegener Stahlpreise mussten die Projektentwickler schon die Höhe des Rades um 10 Meter kappen. Der Fertigstellungstermin wurde indes auf 2011 nach hinten verlegt.</span></span><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span style="font-family:Arial;">Eine weitere städteplanerische Lücke hingegen soll nun endgültig geschlossen werden. Wie der Hausherr des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) Peter Ramsauer in einem Interview mit der B.Z. bekräftigte, hält er am Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses fest. Das <span class="articlecontent">Humboldt-Forum auf dem Gelände des ehemaligen Palasts der Republik soll anhaltender Querelen um die Rechtmäßigkeit der Vergabe an den italienischen Architekten Franco Stella und der wackeligen Finanzierung zum Trotz wie vom Bundestag beschlossen gebaut werden. Ungeklärt ist weiterhin auch die Frage um die Form der Kuppel. Die Fertigstellung des Bauprojekts verzögert sich voraussichtlich bis ins Jahr 2016.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span class="articlecontent"><span style="font-family:Arial;"> </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="text-align:justify;"><span class="articlecontent"><span style="font-family:Arial;">Pläne gibt es in Berlin genug. Die Umsetzung dieser nimmt jedoch viel Zeit in Anspruch. Die meisten Ideen kommen erst gar nicht über die Entwicklungsphase hinaus. Wer keine Lust mehr hat, länger auf Riesenrad und Stadtseilbahn zu verzichten, der kann sich die Wartezeit ja mit einem Besuch auf der Wehnachtskirmes verkürzen.</span></span><span style="font-family:Arial;"> </span></p>
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