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	<title>Hauptstadtstudio &#187; Stasi</title>
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		<title>Open-Air-Kino auf dem Alexanderplatz</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 15:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Montag, dem 23.08.2010 bis Samstag, den 28.08.2010 werden im Rahmen der Ausstellung &#8220;Friedliche Revolution 1989/90&#8243; auf dem Alexanderplatz mehrere Filme mit Bezug zur deutsch-deutschen Einigung Open-Air aufgeführt. Den Auftakt macht am Montag, dem Europäischen Gedenktag für die Opfer von Stalinismus und Nazismus, der polnische Spielfilm &#8220;Das Massaker von Katyn&#8221; . Der Film aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Von Montag, dem 23.08.2010 bis Samstag, den 28.08.2010 werden im Rahmen der Ausstellung <a href="http://revolution89.de/?PID=static,Veranstaltungen,Index_de" target="_blank">&#8220;Friedliche Revolution 1989/90&#8243;</a> auf dem Alexanderplatz mehrere Filme mit Bezug zur deutsch-deutschen Einigung Open-Air aufgeführt.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-7315"></span></p>
<div id="attachment_7567" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-7567 " title="friedliche_revolution_lead" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2010/08/friedliche_revolution_lead.jpg" alt="" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">© Kulturprojekte Berlin</p></div>
<p style="text-align: justify;">Den Auftakt macht am Montag, dem Europäischen Gedenktag für die Opfer von Stalinismus und Nazismus, der polnische Spielfilm &#8220;Das Massaker von Katyn&#8221; . Der Film aus dem Jahr 2007 von Andrzej Wajda handelt von der Hinrichtung polnischer Offiziere durch den sowjetischen Geheimdienst im Zweiten Weltkrieg.</p>
<p style="text-align: justify;">Weiter geht es am Dienstag mit dem DEFA-Film &#8220;Karla&#8221; von Herrmann Zschoche. Der Film aus dem Jahr 1965 wurde in der DDR verboten und durfte erst nach der Wende wieder gezeigt werden. Ein besonderes Highlight, wenn auch ein bedrückendes, stellt das &#8220;Kino der Geheimdienste&#8221; am Mittwochabend dar. Gezeigt werden in Zusammenarbeit mit mit der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen originale Lehr- und Überwachungsvideos des Ministeriums für Staatssicherheit.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Donnerstag steht die deutsch-deutsche Co-Produktion &#8220;Fühlingssinfonie&#8221; (1982) über das Leben von Robert Schumann und Clara Wieck mit Nastassja Kinski und Herbert Grönemeyer auf dem Programm.  Und musikalisch geht es auch am Freitag weiter. Die &#8220;Blues Session&#8221; mit Mr. Speiches Monokel-Blues-Band und Gästen beleuchtet die Blues-Bewegung in der DDR der 70er-Jahre und die argwöhnische Beobachtung durch die Stasi, welche eine Beeinflussung der Jugend durch den Klassenfeind witterte.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Samstag, 28.08.2010, kommen alle Tatort-Freunde auf Ihre Kosten. Den Abschluss der Open-Air-Reihe bildet nämlich &#8220;Die Lange Nacht der Berliner Tatorte&#8221;. Gezeigt werden die Episoden &#8220;Tödliche Vergangenheit&#8221;,&#8221;Rosenholz&#8221; und &#8220;Berlin &#8211; beste Lage&#8221;. Alle Folgen thematisieren in der einen oder anderen Weise die Deutsche Einheit.</p>
<p style="text-align: justify;">Begleitet werden die Filmabende von Gesprächen mit Filmschaffenden, Filmwissentschaftlern und Historikern. Die Veranstaltung beginnt jeweils um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Martin Schlereth (mit Bildmaterial von <a href="http://www.revolution89.de" target="_blank">www.revolution89.de</a></em>)</p>
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		<title>Berliner Vertreter für Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten vorgestellt</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 08:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 30. Juni wählen die 1244 Angehörigen der Bundesversammlung den Nachfolger des aus dem Amt geschiedenen Bundespräsidenten Horst Köhler. Darunter befinden sich auch 48 Berliner. Nun wurden die 25 Vertreter des Berliner Landesparlaments bekannt gegeben. Gewählt wird der Nachfolger von Ex-Bundespräsident Horst Köhler, der am gestrigen Dienstagabend mit einem Großen Zapfenstreich verabschiedet wurde, von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am 30. Juni wählen die 1244 Angehörigen der Bundesversammlung den Nachfolger des aus dem Amt geschiedenen Bundespräsidenten Horst Köhler. Darunter befinden sich auch 48 Berliner. Nun wurden die 25 Vertreter des Berliner Landesparlaments bekannt gegeben.<span id="more-6140"></span></p>
<div id="attachment_6145" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2010/06/schloss_bellevue_lead.jpg"><img class="size-full wp-image-6145" title="schloss_bellevue_lead" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2010/06/schloss_bellevue_lead.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">© Berlin Partner/FTB-Werbefotografie</p></div>
<p style="text-align: justify;">Gewählt wird der Nachfolger von Ex-Bundespräsident Horst Köhler, der am gestrigen Dienstagabend  mit einem Großen Zapfenstreich verabschiedet wurde, von der Bundesversammlung. Diese setzt sich zu gleichen Teilen aus den 622 Abgeordneten des Deutschen Bundestages und 622 von den einzelnen Landesparlamenten bestimmten Vertetern zusammen. Unter diesen Vertretern befinden sich nicht nur Politiker, sondern auch Prominenz aus Wirtschaft, Sport und Kultur.</p>
<p style="text-align: justify;">Unter den 25 vom Berliner Abgeordnetenhaus entsendeten Wahlmännern und Wahlfrauen finden sich so illustre Vertreter wie die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik Marianne Birthler. Die Leiterin der Birthler-Behörde ist damit Nachfolgerin des Kandidaten von SPD und Grünen Joachim Gauck, dem Sie nun mit Ihrer Stimme ins Schloss Bellevue verhelfen soll. Als weitere Berühmtheiten in Gauck-Lager fallen besonders die Schauspielerin Nina Hoss (für die Grünen) der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, DGB-Chef Michael Sommer sowie der Liedermacher Klaus Hoffmann (alle für die SPD) auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Seiten von CDU und FDP sollten u.a. folgende Persönlichkeiten die alles andere als sicher geltende Wahl Christian Wulffs Realität werden lassen: der CDU-Fraktions- und Landesvorsitzende Frank Henkel, die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Axel Springer AG Friede Springer, die Rocksängerin Petra Zieger (alle für die CDU) sowie der FDP-Landes- und Fraktionschef Christoph Meyer.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem die Linke bei der letzten Wahl mit Peter Sodann noch einen Schausspieler als eigenen Kandidaten ins Rennen geschickt hat,  setzt sie dieses Mal komplett auf politisches Personal. Neben Landeschef Klaus Lederer wurden noch die Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher, Sozialsenatorin Carola Bluhm und Wirtschaftssenator Harald Wolf als Wahlmänner für die Bundestagsabgeordnete Luc Jochimsen ausgesucht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch unter den Berliner Bundestagsabgeordneten befindet sich Politprominenz wie Gregor Gysi, Hans-Christian Ströbele, Renate Künast oder Wolfgang Thierse.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Martin Schlereth (mit Bildmaterial von <a href="http://www.berlin.de" target="_blank">berlin.de</a>)</em></p>
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		<title>20 Jahre Stasi-Sturz</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 23:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus den Wendejahren 1989/90 haben sich besonders der 9. November und der 3. Oktober als entscheidende und herausstechende Daten ins allgemeinde Bewusstsein eingebrannt. Doch auch in den Monaten dazwischen hat sich einiges getan. Ein symbolträchtiges Datum stellt hierbei der 15. Januar 1990 dar, als etwa 2.000 Demonstranten die Zentrale der DDR-Staatssicherheit in Berlin-Lichtenberg besetzten. Nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p>Aus den Wendejahren 1989/90 haben sich besonders der 9. November und der 3. Oktober als entscheidende und herausstechende Daten ins allgemeinde Bewusstsein eingebrannt. Doch auch in den Monaten dazwischen hat sich einiges getan. Ein symbolträchtiges Datum stellt hierbei der <span style="color: #3366ff;"><strong>15. Januar 1990</strong></span> dar, als etwa 2.000 Demonstranten die Zentrale der <strong><span style="color: #3366ff;">DDR-Staatssicherheit</span></strong> in Berlin-Lichtenberg besetzten.<span id="more-2367"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Öffnung der Mauer war dies ein weiterer Schritt, aus der allumfasenden Umklammerung der sozialistischen Diktatur. Das Ministerium für Staatssicherheit war neben dem antifaschistischen Schutzwall Symbol für die Entfremdung des Arbeiter- und Bauern-Staats von seinem Volk und die tödliche Brutalität, mit der das politische System seine Bürger auf Linie halten wollte. Neben den etwa 90.000 hauptamtlichen Mitarbeitern dienten noch weit mehr als 100.000 <strong><span style="color: #3366ff;">Inoffizielle Mitarbeiter (IM)</span></strong> dem <strong><span style="color: #3366ff;">&#8220;Schild und Schwert der Partei&#8221;</span></strong>. Einigen Expertenagaben zufolge kam auf 55 DDR-Bürger ein Stasi-Mitarbeiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben dem symbolischen Wert, hatte die Besetzung des Stasihauptquartiers auch einen großen historischen Wert. Angesichts der wachsenden Unruhen in der DDR-Bevölkerung, das Ende der sozialistischen Diktatur vor Augen, hatten die Mitarbeiter des MfS mit der Vernichtung der Stasi-Akten begonnen. Große Teile konnten in der Folge jedoch gerettett werden. Nur dadurch konnte die <strong><a href="http://www.bstu.bund.de" target="_blank"><span style="color: #3366ff;">Behörde der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU)</span></a> </strong>- die Birthler-Behörde &#8211; Ihren Beitrag zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit leisten.</p>
<p style="text-align: justify;">Manche Kommentatoren verglichen die Erstürmung des Stasi-Hauptquartiers mit dem Sturm auf die Bastille 200 Jahre zuvor. Letztendlich lässt sich glücklicherweise resümieren, dass die deutsche Revolution bei Weitem nicht so blutig wie das historische Vorbild in Frankreich ablief.</p>
<p><em>Martin Schlereth</em></p>
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