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	<title>Hauptstadtstudio &#187; Stadtplanung</title>
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		<title>CNN sucht in Berlin die Stadt der Zukunft</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 18:23:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Business Traveller kommt in die Stadt. Der britische Journalist Richard Quest, eines der markantesten Gesichter und vor allem eine der markantesten Stimmen des US-Nachrichtensenders CNN, stattet der deutschen Hauptstadt im Rahmen der Sendereihe Future Cities einen Besuch ab. In der ersten Ausgabe besichtigt der Brite Richard Quest den neuen Großflughafen Berlin Brandenburg wenige Monate<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/03/04/cnn-sucht-in-berlin-die-stadt-der-zukunft/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
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</script></div><p><strong>Der Business Traveller kommt in die Stadt. Der britische Journalist Richard Quest, eines der markantesten Gesichter und vor allem eine der markantesten Stimmen des US-Nachrichtensenders CNN, stattet der deutschen Hauptstadt im Rahmen der Sendereihe Future Cities einen Besuch ab.<span id="more-20365"></span></strong></p>
<div id="attachment_20419" class="wp-caption alignleft" style="width: 343px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/03/Sony_Center.jpg" rel='prettyPhoto'><img class=" wp-image-20419 " title="Sony Center am Potsdamer Platz" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/03/Sony_Center.jpg" alt="" width="333" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">© R.Jürgens / pixelio.de</p></div>
<p>In der ersten Ausgabe besichtigt der Brite Richard Quest den neuen Großflughafen Berlin Brandenburg wenige Monate vor seiner Eröffnung. In diesem Zusammenhang werden auch Konzepte zur zukünftigen Nutzung der bestehenden Flughäfen beleuchtet. Auch abseits der Rollbahnen und Terminals ist Berlin eine Stadt ständiger Veränderung. Mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung ist die ehemals geteilte Stadt baulich wie infrastrukturell zusammengewachsen und erfindet sich dabei auch immer wieder neu. Quest wagt einen Blick auf die Trends in Sachen Berliner Stadtplanung.</p>
<p>Kein Bericht über Berlin, ohne den berühmten Wowi-Slogan &#8220;Arm, aber sexy&#8221;. Auch der US-amerikanische Nachrichtensender macht sich auf die Suche nach dem alternativen Lebensgefühl zwischen Kiez, Kommerz und Kultur in der Spreemetropole.</p>
<p>Den durch Streiks, kranke Bahnfahrer, eingefrorene Weichen und Not-Notfahrpläne leidgeprüften Berliner Pendler mag es etwas verwirren, dass Quest gerade auch das Berliner Verkehrssystem als zukunftsträchtig vorstellt. Steht es im Vergleich zu anderen Städten also doch gar nicht so schlecht um die Öffis in Berlin? Gesucht wird zudem das Auto der Zukunft &#8211; ob mit oder ohne Fahrer.</p>
<p>&#8220;Future Cities: Berlin&#8221; wird im Rahmen der Sendung &#8220;Quest Means Business&#8221; an jedem Montag im März (5., 12., 19. und 26. März 2012) ab 20 Uhr ausgestrahlt. Die Highlights aller Episoden werden am 28. April um 18.45 Uhr im 15-minütigen &#8220;Future Cities: Berlin Spezial&#8221; zusammengefasst.</p>
<p><em>Martin Schlereth (mit Bildmaterial von <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>)</em></p>
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		<title>Berlin sucht seine Mitte</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 10:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 17.12.2009 stellte Berlins Senatsbaudirektorin Regula Lüscher im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung fünf Entwürfe für die Neugestaltung des Marx-Engels Forums vor. Das Marienviertel bzw. Rathausforum, wie es zukünftig genannt werden sollte, zwischen Humboldt-Forum und Fernsehturm wird nach dem Wiederaufbau des Stadtschlosses den Abschluss der neu gestalteten urbanen Mitte Berlins bilden. Die mediale Reaktion war &#8211; gelinde<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2009/12/30/berlin-sucht-seine-mitte/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Am 17.12.2009 stellte Berlins </strong><strong><span style="color: #3366ff;">Senatsbaudirektorin Regula Lüscher</span> im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung fünf Entwürfe für die Neugestaltung des </strong><strong><span style="color: #3366ff;">Marx-Engels Forums</span> vor. Das </strong><strong><span style="color: #3366ff;">Marienviertel</span> bzw. <span style="color: #3366ff;">Rathausforum</span>, wie es zukünftig genannt werden sollte, </strong><strong> zwischen Humboldt-Forum und Fernsehturm wird nach dem Wiederaufbau des Stadtschlosses den Abschluss der neu gestalteten urbanen Mitte Berlins bilden. </strong><span id="more-1475"></span></p>
<div id="attachment_10426" class="wp-caption alignleft" style="width: 294px"><img class="size-full wp-image-10426" title="bauarbeiten" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/01/bauarbeiten.jpg" alt="" width="284" height="284" /><p class="wp-caption-text">© Rainer Sturm / pixelio.de </p></div>
<p style="text-align: justify;">Die mediale Reaktion war &#8211; gelinde gesagt &#8211; vernichtend. Das Urteil reicht von niveaulos über absurd bis stadtfeindlich. Die Kritik war so heftig, dass die Baseler Zeitung  gar nationalistische Gründe für die Abneigung gegenüber der Schweizerin Lüscher vermutete.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Fünf Vorschläge</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der erste vorgestellte Plan sieht vor, den gesamten Raum zu pflastern und modernen Arkaden zu umgeben.  Der Platz sollte eine <strong><span style="color: #3366ff;">städtische Bühne</span></strong> darstellen und als zentraler Ort für öffentliche Großveranstaltungen dienen. Die riesige planierte Fläche des Entwurfes erweckt dabei jedoch den Anschein eines sozialistischen Aufmarschplatzes. Das 14 Hektar  große Areal würde sogar den Roten Platz in Moskau in den Schatten stellen.</p>
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<p style="text-align: justify;">Auch Vision zwei sieht die Planierung des Platzes vor. Allerdings wird die <strong><span style="color: #3366ff;">Esplanade</span></strong> nicht von Arkaden au Beton umrahmt, sondern von langestreckten Baumreihen flankiert.</p>
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<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Deutlich mehr Natur haben die Entwürfe drei und vier zu bieten. Im <strong><span style="color: #3366ff;">Archäologische Garten </span></strong>verbindet eine Parklandschaft mit Ausgrabungen des historischen Stadtkerns von Berlin.</p>
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<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Noch einen Schritt weiter geht der Vorschlag, einen <strong><span style="color: #3366ff;">Stadtpark </span></strong>im eh schon an Parks und Grünflächen vergleichsweise reichen Berlin zu errichten &#8211; das Rathausforum in Mitte als kleines Pendant zum Tiergarten.</p>
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<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Der radikalste und wohl auch kontroverseste Entwurf will jedoch den Alexanderplatz in ein Hafengelände verwandeln. Durch Aushebung eines gewaltigen <strong><span style="color: #3366ff;">Hafenbeckens</span></strong> würde die Spree bis an den Fernsehturm heranrücken, und eine völlig neue Uferanlage entlang des Rathauses und der Marienkirche entstehen.</p>
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<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Das Hauptargument der Kritiker lautet: allen Entwürfen ist ein in gewisser Weise <span style="color: #3366ff;"><strong>stadtfremder Charakter</strong></span> gemein. Mal sind es betonierte Brachen, die zum Flanieren einladen sollten, mal die Rüchgewinnung von Natur mitten in der Stadt. Keiner der Entwürfe sieht den Bau von Gebäuden oder Straßen vor. Eigentlich möchte man meinen, davon gäbe es eh bereits genug in einer so großen Stadt wie Berlin. Recht überzeugend wirken die Vorschläge jedoch nicht. Braucht es einen zweiten Tiergarten oder einen Riesenparkplatz für Massenkundgebungen? Sind wirklich 14 Hektar für die Ausstellung archäologischer Fundstücke nötig? Und sollte der Fernsehturm wirklich zum Leutturm für  Boote, die am  neuen Rathauskai anlegen, umfunktioniert werden? Auch lässt keiner der Entwürfe die urbane Tradition des Marienviertels wieder aufleben. Während Dom, restaurierte Museumsinsel und rekonstruiertes Stadtschloss auf der einen, Rathaus und Fernsehturm auf der anderen Seite Berlins Mitte ein prägendes Gesicht geben, wollen die zuletzt vorgestellten Architektenphantasien eine neue Lücke in die Stadt reissen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Baubeginn 2017</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei all der Kritik kann man froh darüber sein, dass die vorgestellten Entwürfe lediglich erste Visionen darstellen und nicht  schon die endgültigen Kandidaten eines Architekturwettbewerbes sind. Die Ausschreibung für die endgültigen Pläne sollte 2012 folgen. Die Umgestaltung des Rathausforums wird aller Voraussicht nach nicht vor dem Jahr 2017 beginnen, wenn die Baumaßnahmen am Stadtschloss und die Verlängerung der <strong><span style="color: #3366ff;">U5 vom Brandenburger Tor zum Alexanderplatz</span></strong> abgeschlossen sind.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Martin Schlereth (mit Bildmaterial von <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>)<br />
</em></p>
<p style="text-align: justify;">
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