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	<title>Hauptstadtstudio &#187; Potsdam</title>
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		<title>Räumung abgesagt &#8211; Schokoladen vorerst gerettet &#124; Clubsterben geht trotzdem weiter</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 22:26:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronika Streit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nächsten Mittwoch, am 22. Februar 2012, sollte der Schokoladen in Berlin-Mitte geräumt werden. Doch nun scheint das alternative Kulturprojekt vorerst gerettet, denn laut Ephraim Gothe von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wurde gestern eine &#8220;Friedenspflicht&#8221; zwischen den Streitparteien vereinbart. Sowohl der Eigentümer des Hauses in der Ackerstraße 169/170 Markus Friedrich als auch der Schokoladen, das Berliner Bezirksamt Mitte, der<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/02/18/raeumung-abgesagt-schokoladen-vorerst-gerettet-clubsterben-geht-trotzdem-weiter/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
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</script></div><p><strong>Nächsten Mittwoch, am 22. Februar 2012, sollte der Schokoladen in Berlin-Mitte <a title="Schokoladen verliert 2. Räumungsklage | Jeder Abend kann der Letzte sein!" href="http://hauptstadtstudio.com/2012/01/28/schokoladen-verliert-2-raeumungsklage-jeder-abend-kann-der-letzte-sein/">geräumt</a> werden. Doch nun scheint das alternative Kulturprojekt vorerst gerettet, denn laut Ephraim Gothe von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wurde gestern eine &#8220;Friedenspflicht&#8221; zwischen den Streitparteien vereinbart.<span id="more-20149"></span></strong></p>
<div id="attachment_20155" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/02/1428434647_327142502c.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-full wp-image-20155" title="Schokoladen" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/02/1428434647_327142502c.jpg" alt="Schokoladen © der_triton / flickr.com" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">© der_triton / flickr.com</p></div>
<p>Sowohl der Eigentümer des Hauses in der Ackerstraße 169/170 Markus Friedrich als auch der Schokoladen, das Berliner Bezirksamt Mitte, der Liegenschaftsfonds und die Schweizer Edith-Maryon-Stiftung, welche das Gebäude kaufen und anschließend an den Schokoladen verpachten möchte, haben sich &#8211; so Gothe &#8211; am Freitag darauf geeinigt, bis 31. März 2012 auf „störende Aktivitäten“ zu verzichten. Dennoch fand heute aufgrund eines Appells des Protestbündnisses &#8220;Schokoladen verteidigen&#8221; eine Demonstration mit rund 200 Teilnehmern statt, welche am Nachmittag vor das Wohnhaus von Markus Friedrich in Potsdam zogen, um ihn aufzufordern, das Kompensationsgeschäft anzunehmen. Dieses sieht vor, dass Friedrich das Haus in der Ackerstraße an die Stiftung Edith Maryon verkauft und dafür eine oder mehrere andere (gleichwertige) Immobilie(n) des Landes Berlin erwirbt. Im Gespräch ist ein Grundstück in der Ackerstraße/Ecke Invalidenstraße, auf dem Friedrich bereits ab Herbst dieses Jahres Mietwohnungen und Gewerberäume bauen möchte.</p>
<p>Die Baseler Stiftung Edith Maryon hat bereits mehrere Grundstücke in Berlin gekauft, u.a. auch das ehemalige besetzte Haus des Kultur- und Wohnprojekts Rigaer Straße 78, welches nun komplett in den Händen der Bewohner ist. Ziel der anthroposophischen Stiftung ist es, soziale Arbeits- und Wohnstätten zu schützen, indem sie sie aufkauft und den Mietern per Erbpachtvertrag überlässt, um sie so vor zukünftigen Grundstücksspekulationen zu bewahren. Zum Kaufpreis des Hauses in der Ackerstr. 169/170 von etwa einer Million Euro muss allerdings auch der Schokoladen einen Teil beisteuern. Außerdem soll er sämtliche Sanierungskosten selbst tragen. Schokoladen-Verein-Sprecherin Anja Gerlich hofft, das Geld dafür über Spenden und Darlehen zusammenzubekommen.</p>
<div id="attachment_20156" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/02/wabe.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-medium wp-image-20156" title="Von Schließung bedroht: WABE" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/02/wabe-300x142.jpg" alt="Von Schließung bedroht: WABE (© wabe-berlin.de)" width="300" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">Von Schließung bedroht: WABE (© wabe-berlin.de)</p></div>
<p>Die Zeichen für den Erhalt des Berliner Off-Kultur-Clubs stehen somit gut. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass bereits viele andere Berliner Clubs den Kampf gegen Investoren oder Anwohner, die sich über den Lärm beschwerten, verloren haben. So mussten im vergangenen Jahr das <a rel="nofollow" target="_blank" title="Berlins Clubkultur erlebt einen tiefen Einschnitt | 15 Clubs von Schließung bedroht" href="http://hauptstadtstudio.com/2011/09/13/berlins-clubkultur-erlebt-einen-tiefen-einschnitt-15-clubs-von-schliessung-bedroht/">Kiki Blofeld</a> (am Spreeufer), der nbi club (auf dem Gelände der Kulturbrauerei) und die Maria am Ostbahnhof bzw. ihr Nachfolger, der AdS-Club an der Schillingbrücke, endgültig ihre Pforten schließen; 2012 folgten die Prenzlauer-Berg-Clubs <a title="Icon Club Berlin schließt Ende 2011" href="http://hauptstadtstudio.com/2011/12/02/icon-club-berlin-schliesst-ende-2011/">Icon</a> und der <a title="Berliner Clubsterben: Klub der Republik in Prenzlauer-Berg steht vor dem Ende" href="http://hauptstadtstudio.com/2012/01/17/berliner-clubsterben-klub-der-republik-in-prenzlauer-berg-steht-vor-dem-ende">Klub der Republik</a>. Die nächsten vom &#8220;Berliner Clubsterben&#8221; betroffenen Kandidaten sind der <a title="Berliner Clubsterben: Auch Tape Club schließt seine Türen" href="http://hauptstadtstudio.com/2012/01/19/berliner-clubsterben-auch-tape-club-schliesst-seine-tueren">Tape Club</a> in Berlin-Mitte und die <a title="Die WABE steht zum wiederholten Male vor dem AUS!" href="http://www.wabe-berlin.de/" target="_blank">Wabe</a>. Zahlreiche weitere Berliner Clubs kämpfen derzeit mit Lärmbeschwerden von &#8211; meist zugezogenen &#8211; Anwohnern, so zum Beispiel Berlins erster House-Club, die Turbine in Kreuzberg, sowie das gerade erst neu eröffnete <a title="Pfötchen für Pföchten… entsteht das Kater Holzig" href="http://hauptstadtstudio.com/2011/07/13/pfoetchen-fuer-pfoechten-entsteht-das-kater-holzig/">Kater Holzig</a>, das Lido und das Insomnia. Vom Mediaspree-Projekt bedroht sind außerdem das Yaam und der L.U.X. Club. Vor anderthalb Jahren fiel dem Großbauprojekt auch schon die beliebte <a title="Kater Holzig | Eröffnung am 1. Juni?!" href="http://hauptstadtstudio.com/2011/05/13/kater-holzig-eroeffnung-am-1-juni/">Bar 25</a> zum Opfer.</p>
<p><em>Veronika Streit (mit Bildmaterial von </em><em><a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.flickr.com/photos/52336472@N00/1428434647/sizes/m/in/photostream/" rel="nofollow" target="_blank">der_triton</a> / <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.flickr.com/" rel="nofollow" target="_blank">flickr.com</a> &amp; <a rel="nofollow" target="_blank" title="Wabe Berlin - offizielle Seite" href="http://www.wabe-berlin.de" target="_blank">wabe-berlin.de</a>)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Testphase läuft &#124; Am 3.6.2012 eröffnet der Flughafen Berlin Brandenburg</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 17:18:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronika Streit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nur noch knapp vier Monate, und dann wird er eröffnet &#8211; der neue Berlin Brandenburg Airport Willy Brandt. Ab 3. Juni 2012 werden die Flughäfen Tegel und Schönefeld ihren Flugbetrieb einstellen und der gesamte Luftverkehr nur noch über einen einzigen Großflughafen erfolgen. Die Testphase läuft bereits auf Hochtouren. Mittagspause am neuen Flughafen mit dem IATA-Kürzel<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/02/05/testphase-laeuft-am-3-6-2012-eroeffnet-der-flughafen-berlin-brandenburg/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nur noch knapp vier Monate, und dann wird er eröffnet &#8211; der neue Berlin Brandenburg Airport Willy Brandt. Ab 3. Juni 2012 werden die Flughäfen Tegel und Schönefeld ihren Flugbetrieb einstellen und der gesamte Luftverkehr nur noch über einen einzigen Großflughafen erfolgen. Die Testphase läuft bereits auf Hochtouren.</strong><span id="more-19879"></span></p>
<div id="attachment_19881" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/02/BER_Imagebroschuere.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-medium wp-image-19881" title="BER - Flughafen Berlin Brandenburg" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/02/BER_Imagebroschuere-300x208.jpg" alt="BER - Flughafen Berlin Brandenburg" width="300" height="208" /></a><p class="wp-caption-text">© ber.berlin-airport.de</p></div>
<p>Mittagspause am neuen Flughafen mit dem IATA-Kürzel BER. „Herr Stark mit seinem Haustier und Frau Schulze im Rollstuhl sind soeben mit Airberlin nach Oslo geflogen“, berichtet Flughafen-Testerin Katrin, eine von vielen Freiwilligen, die den neuen Berlin Brandenburg Airport auf Herz und Nieren prüfen, lachend. „Ich bin gespannt, wohin es mich nach der Pause mit easyJet verschlägt.“</p>
<p>Getestet werden sämtliche Vorgänge des Flughafenbetriebs &#8211; von der Ankunft über den Check-In und die Sicherheitskontrolle bis zum Boarding. Tatsächlich wird der Flughafen einer der modernsten weltweit sein. So soll es neben den vorerst 104 Check-In-Schaltern auch etwa 200 Automaten geben, an denen die Fluggäste nach Eingabe ihrer Buchungsnummer selbständig einchecken können. Die Bordkarten druckt der Automat aus, lange Warteschlangen am Check-In sind Schnee von gestern.</p>
<p>Auch die Anbindung an die Innenstadt wird um einiges besser werden. Wer mit dem eigenen PKW anreist, erreicht den Flughafen über die A113 und B96a; letztere ist inzwischen vierspurig ausgebaut worden. Doch auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist man schnell vor Ort. Die Fahrtzeit vom Hauptbahnhof zum Flughafen soll nur etwa 20 Minuten betragen. S-Bahnen (S9 und S45) werden im 10-Minuten-Takt verkehren, und zusätzlich soll viermal stündlich eine Expressverbindung zur Stadtbahn (RE7, RB14) bzw. zum Südkreuz und somit zur Nord-Süd-Linie (RE9) bestehen. Ergänzend stehen alle fünf Minuten Schnellbusse (X7, X11) für den Transfer nach Rudow (mit Anschluss an die U7) zur Verfügung. Wer aus Hamburg, Münster, Hannover oder aus Polen (Krakau) bzw. den Niederlanden (Amsterdam Schiphol Flughafen) anreist, kann auch die von der Deutschen Bahn angebotenen ICE-Direktverbindungen zum Flughafen Berlin Brandenburg nutzen. Aus Brandenburg und Potsdam ist der Flughafen mit Regionalzügen ebenfalls gut erreichbar. Die Bahnen sollen direkt unter dem sechsgeschossigen Terminal halten, wobei vier Gleise für den Fern- und zwei für den S-Bahn-Verkehr geplant sind. Aufzüge und Rolltreppen garantieren kurze Wege zum Check-In.</p>
<div id="attachment_19883" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/02/BER-Logo.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-thumbnail wp-image-19883" title="BER - Flughafen Berlin Brandenburg Logo" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/02/BER-Logo-150x150.jpg" alt="BER - Flughafen Berlin Brandenburg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© ber.berlin-airport.de</p></div>
<p>Natürlich lief der Flughafenbau nicht ganz ohne Probleme. Im Vorfeld hatten monatelang Anwohner gegen den zu erwartenden Fluglärm protestiert, nachdem die neuen Flugrouten bekannt gegeben worden waren. Die Demonstrationen haben laut Geschäftsführungssprecher Rainer Schwarz jedoch viel bewirkt, denn, so teilte er der <a rel="nofollow" target="_blank" title="Artikel in der WirtschaftsWoche" href="http://www.wiwo.de/politik/deutschland/flughafen-berliner-flughafen-chef-lobt-buergerproteste-gegen-fluglaerm/6120514.html" target="_blank">WirtschaftsWoche</a> mit: „Wir haben jetzt die Lösung, die am wenigsten Lärm produziert.“ Etwa 140 Millionen Euro werden die Schallschutzmaßnahmen für die vom Fluglärm betroffenen Anwohner den Flughafen kosten, und dank des Midfield-Airport-Konzepts wird auch der Bodenlärm größtenteils auf dem Airportgelände bleiben und kaum in die Umgebung dringen.</p>
<p><em>Veronika Streit (mit Bildmaterial von ber.berlin-airport.de)</em></p>
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		<title>Ahoi Kapitän! Per Hausboot durchs Berliner Umland</title>
		<link>http://hauptstadtstudio.com/2012/01/19/ahoi-kapitaen-per-hausboot-durchs-berliner-umland/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 19:22:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem sich der Winter in diesem Jahr erst gar nicht einstellen will, kann man sich getrost schon einmal Gedanken über den Urlaub im kommenden Sommer machen. Warum sich dann nicht auch gleich mal einen alten Kindheitstraum erfüllen? Chartern Sie doch einfach ein Boot und werden Kapitän! Einmal selber Kapitän sein, über die sieben Weltmeere schippern<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/01/19/ahoi-kapitaen-per-hausboot-durchs-berliner-umland/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem sich der Winter in diesem Jahr erst gar nicht einstellen will, kann man sich getrost schon einmal Gedanken über den Urlaub im kommenden Sommer machen. Warum sich dann nicht auch gleich mal einen alten Kindheitstraum erfüllen? Chartern Sie doch einfach ein Boot und werden Kapitän!</strong></p>
<p><span id="more-18638"></span></p>
<div id="attachment_19052" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/01/Steuerrad.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-medium wp-image-19052" title="Steuerrad" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/01/Steuerrad-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">© sokaeiko / pixelio.de</p></div>
<p>Einmal selber Kapitän sein, über die sieben Weltmeere schippern und ferne Länder erkunden. Davon hat so mancher seit Kindertagen geträumt. Auch wenn es letztendlich meist nichts mit dem Trip in die Südsee wird, so kann man auch als Berliner oder Brandenburger vor der eigenen Haustüre zum Seemann werden. Die zahlreichen Flüsse und Seen in und um Berlin laden dazu ein. Mit einem gemieteten Hausboot lassen sich im Kreise der Familie oder zusammen mit Freunden ganz entspannt die Schönheiten der Brandenburger Natur sowie kulturelle Sehenswürdigkeiten erkunden.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Besonders reizvolle Routen bieten sich bei <a rel="nofollow" target="_blank" title="Le Boat Hausboote" href="http://www.leboat.de/destination/deutschland" target="_blank">Le Boat Hausboote</a> vom Heimathafen in Potsdam aus. Nach dem Start in der brandenburgischen Landeshauptstadt kann man beispielsweise mitten durch Berlin bis in den Spreewald schippern oder auch über die zahlreichen Seen wie Schwielowsee und Templiner See dem Lauf der Havel folgend vorbei an Caputh, Petzow und der „Inselstadt“ Werder nach Plaue fahren. Auf dieser Strecke bietet sich den Urlaubs-Seemännern (und natürlich auch Seefrauen) die Möglichkeit, kulturelle Highlights wie das Kloster von Lehnin oder das ein oder andere brandenburgische Schloss im Vorbeifahren oder bei einem Zwischenstopp zu besichtigen. Voraussetzung für die Reise auf dem schwimmenden Ferienhaus ist der Besitz eines Sportbootführerscheins binnen.</p>
<p>Ahoi, ihr Landratten, Leinen los und gute Fahrt!</p>
<p><em>Martin Schlereth (mit Bildmaterial von <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>)<br />
</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>vigno.de &#124; erstklassiger Wein zu Spitzenpreisen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 10:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernard Bruck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es dürfte eine Situation sein, die vielen geläufig ist. Das perfekte Dinner in den eigenen vier Wänden steht an &#8211; nur der passende Wein will noch gefunden werden. Die Suche ist beendet &#8211; vigno.de bietet in limitierter Anzahl erstklassige französische Weine zu attraktiven Preisen an. Wer sich so überhaupt nicht mit Wein auskennt und immer<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2011/08/03/vigno-de-erstklassiger-wein-zu-spitzenpreisen/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es dürfte eine Situation sein, die vielen geläufig ist. Das perfekte Dinner in den eigenen vier Wänden steht an &#8211; nur der passende Wein will noch gefunden werden. Die Suche ist beendet &#8211; vigno.de bietet in limitierter Anzahl erstklassige französische Weine zu attraktiven Preisen an.</strong><span id="more-15449"></span></p>
<div id="attachment_15486" class="wp-caption alignleft" style="width: 233px"><img class="size-medium wp-image-15486" title="Vigno_de_Homepage" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/08/Vigno_de_Homepage-223x300.png" alt="© vigno.de" width="223" height="300" /><p class="wp-caption-text">© vigno.de</p></div>
<p>Wer sich so überhaupt nicht mit Wein auskennt und immer noch den Grauburgunder vom Pinot gris zu unterscheiden versucht, dem sei angeraten, sich auf den Rat von Weinkennern zu verlassen. Als solche darf man Daniel, Alex und Raphael durchaus ansehen. Seit 1. August dieses Jahres bieten die drei leidenschaftlichen Weinliebhaber auf ihrem Portal <a rel="nofollow" target="_blank" title="Vigno - erstklassiger Wein zu Spitzenpreisen" href="http://vigno.de/" target="_blank">vigno.de</a> edle Tropfen preisgekrönter Weingüter feil.</p>
<p>&#8220;Mit Vigno verschaffen wir Weinkennern einen Zugang zu exklusiven Weinen, die sonst nur schwer zu bekommen sind&#8221;, so der Geschäftsführer des in Potsdam angesiedelten StartUp-Unternehmens, Daniel Klarkowski. Die Geschäftsidee ist dabei simpel wie genial. Mittels gebündelter Kaufkraft engagieren sich die vigno-Macher, Weine von preisgekrönten, aber nur mäßig vertretenen Weingütern in limitierter Menge auf dem deutschen Markt anbieten zu können.</p>
<p>Unter einer der ersten Aktionen befindet sich die Flasche Chateauneuf-du-Pape / Les Sinards 2004 zum Preis von 20,99 EUR pro Flasche (zzgl. Versandkosten), welche im übrigen Handel (laut <a rel="nofollow" target="_blank" title="Winer-Searcher.com" href="http://www.wine-searcher.com/wine-50095-2004-perrin-fils-chateauneuf-du-pape-les-sinards-rhone-france" target="_blank">wine-searcher.com</a>) erst ab 25 Euro zu haben ist. Bezahlt wird per Kreditkarte, Paypal oder Sofortüberweisung. Der Versand erfolgt über DHL.</p>
<p><em>Bernard Bruck (mit Bildmaterial von <a rel="nofollow" target="_blank" title="vigno.de" href="http://vigno.de" target="_blank">vigno.de</a>)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Klügere geht hin &#124; Lange Nacht der Wissenschaften 2011 in Berlin und Potsdam</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 08:26:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronika Streit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits zum 11. Mal in Folge jährt sich die Lange Nacht der Wissenschaften in der deutschen Hauptstadt. Knapp 60 Shuttlebusse sollen die Besucher am Samstag, dem 28. Mai 2011, ab 16 Uhr zu knapp 70 wissenschaftlichen Einrichtungen in Berlin und Umgebung bringen. Mit mehr als 2.200 Programmangeboten, von denen etwa 850 erstmalig präsentiert werden, erwarten<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2011/05/25/der-kluegere-geht-hin-lange-nacht-der-wissenschaften-2011-in-berlin-und-potsdam/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bereits zum 11. Mal in Folge jährt sich die Lange Nacht der Wissenschaften in der deutschen Hauptstadt. Knapp 60 Shuttlebusse sollen die Besucher am Samstag, dem 28. Mai 2011, ab 16 Uhr zu knapp 70 wissenschaftlichen Einrichtungen in Berlin und Umgebung bringen. </strong><span id="more-13717"></span></p>
<div id="attachment_13727" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/05/kluegste_nacht.png" rel='prettyPhoto'><img class="size-full wp-image-13727" title="kluegste_nacht" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/05/kluegste_nacht.png" alt="Lange Nacht der Wissenschaften 2011" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© Christian Hass / EPA Berlin</p></div>
<p><strong>Mit mehr als 2.200 Programmangeboten, von denen etwa 850  erstmalig präsentiert werden, erwarten mehrere tausend Wissenschaftler  die neugierigen Besucher.</strong></p>
<p>Vielleicht geht es bei der Langen Nacht der Wissenschaften auch ein bisschen um Mengen und Zahlen, aber lassen wir die Quoten doch einmal kurz beiseite und schauen auf die inhaltlichen Aspekte der diesjährigen „klügsten Nacht des Jahres“: Auf verschiedenen Themenrouten erfahren Besucher Wissenswertes über Dauerbrenner-Themen wie Ernährung und Interkulturalität, über aktuelle Fragen im Bereich erneuerbare Energien und Naturkatastrophen, aber auch über allgemeine Schwerpunkte wie das Element Wasser, das dieses Jahr in all seinen Facetten beleuchtet wird.</p>
<p>In all seinen Facetten heißt beispielsweise, dass die Versuchshalle für Schiffstechnik der TU Berlin in ihrer Großversuchsanlage die Schleusen öffnet und zeigt, wie dort gigantische Wellen erzeugt werden. Das Stadtbad Neukölln hingegen öffnet seine Pforten für einen Schwimmbadrundgang und präsentiert anschließend in einer Unterwasseropernaufführung ein submarines Hörerlebnis der besonderen Art.</p>
<p>Wasser spielt indessen auch beim Thema „Naturkatastrophen“ eine Rolle. So informieren am Institut für Japanologie Experten und Augenzeugen über die jüngste Umweltkatastrophe in Japan, und das Deutsche GeoForschungsZentrum erklärt, wie das GITEWS-Tsunami-Frühwarnsystem funktioniert, das seit zwei Monaten in Indonesien eingesetzt wird. Aber nicht nur das! In Potsdam demonstriert das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung in einer Computersimulation, wie sich der Klimawandel in rund 40 Jahren auf Wetter und Vegetation in Europa auswirken könnte; und der GeoCampus Lankwitz der FU Berlin simuliert mithilfe eines Kurbeltischs die Entstehung neuer Ozeane durch tektonische Plattenverschiebungen.</p>
<p>Mitmach-Experimente gibt es auch auf der Themenroute der „Erneuerbaren Energien“. Dort lädt u.a. das SOLON SE dazu ein, seinen persönlichen CO<sup>2</sup>-Verbrauch zu ermitteln oder ein eigenes Solarmodul zu basteln, das anschließend mit nach Hause zu genommen werden kann. Auf dem EUREF-Campus können Besucher Elektrofahrzeuge und Ladesäulen eigenhändig testen, und im Haus Grashof der Beuth Hochschule für Technik Berlin erfährt man, wie aus der Bewegung eines Kites elektrische Energie gewonnen wird.</p>
<p>Aufklärung findet auch im Max Delbrück Communications Center statt, allerdings zum Thema „Ernährung“. In der Atmungskammer des Klinischen Forschungszentrums kann man aus dem Sauerstoffverbrauch und der Kohlendioxidproduktion des eigenen Körpers seinen persönlichen Energieverbrauch sowie Kohlenhydrat- und Fettumsatz herausfinden. Am Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie können Kinder und Erwachsene ihr eigenes Kräutersalz herstellen, und in Potsdam klärt das Haus der Chemie Eltern und Erzieher über die gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen auf.</p>
<p>Einblicke ins Thema „Interkulturalität“ gewährt am Samstag u.a. das Haus des Lernens der TU Berlin. Dort können Besucher der Frage nachgehen, ob Farben und Gerüche in anderen Kulturen anders wahrgenommen werden, und wie man sich als Tourist in einem fremden Land richtig verhält. In der HU Berlin erfährt man unterdessen, wie unterschiedlich in Ungarn und Deutschland geflucht, gelobt und geliebt wird, und warum die Finnen so gerne singen.</p>
<p>Diese und noch viele weitere spannende Fragen zu den unterschiedlichsten Themen werden anwesende Wissenschaftler am kommenden Samstag von 16 Uhr bis Mitternacht zu beantworten versuchen. Karten für die Lange Nacht der Wissenschaften kosten im Vorverkauf (bis einschließlich 27.05.) 11,- Euro (ermäßigt: 7,-), am 28.05. dann 13 Euro (ermäßigt: 9,-) und können an den Abendkassen der wissenschaftlichen Einrichtungen bzw. vorher in allen BVG-, ViP- und S-Bahn-Verkaufsstellen, den Filialen der MAZ-Ticketeria im Berliner Umland sowie in den Tourismusinformationen in Potsdam und am Brandenburger Tor erworben werden. Das Nahverkehrsticket ist bereits inklusive, und zusätzlich erhalten Besucher gratis das Lange-Nacht-Programmheft. iPhone-Besitzer können erstmals die kostenlose App benutzen, um sich in dem reichhaltigen Angebot zurechtzufinden. Bei kurzfristigen Fragen hilft die Lange-Nacht-Telefonhotline unter 030 – 28 49 38 47. Das komplette Programm kann unter <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.langenachtderwissenschaften.de/" target="_blank">http://www.langenachtderwissenschaften.de</a> nachgeschlagen werden.</p>
<p><em>Veronika Streit (mit Bildmaterial von Christian Hass/EPA Berlin unter der Creative Commons 3.0 Lizenz)</em></p>
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		<title>JWD &#8211; Schwielowsee</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 06:32:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Karsamstag, den 03. April ist es wieder soweit: das Hauptstadtstudio lässt die Stadtgrenzen hinter sich und erkundet dieses Mal in österlicher Mission das Berliner Umland. Nach Funkmasten und Pferden ist wieder an der Zeit brandenburgische Gewässer unsicher zu machen. Ziel unserer kleinen Reise ist die Gemeinde Schwielowsee nahe Potsdam. Mal sehn, ob dort der<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2010/03/30/jwd-schwielowsee/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am Karsamstag, den 03. April ist es wieder soweit: das <strong><span style="color: #333333;">Hauptstadtstudio </span></strong>lässt die Stadtgrenzen hinter sich und erkundet dieses Mal in österlicher Mission das Berliner Umland. Nach Funkmasten und Pferden ist wieder an der Zeit brandenburgische Gewässer unsicher zu machen. Ziel unserer kleinen Reise ist die Gemeinde <strong>Schwielowsee </strong>nahe  Potsdam.<span id="more-4502"></span></p>
<div id="attachment_4516" class="wp-caption aligncenter" style="width: 203px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2010/03/schwielowsee_logo.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-full wp-image-4516" title="schwielowsee_logo" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2010/03/schwielowsee_logo.jpg" alt="" width="193" height="119" /></a><p class="wp-caption-text">© www.schwielowsee.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">Mal sehn, ob dort der Osterhase für uns ein paar Ostereier versteckt hat. Auf alle Fälle möchten wir aber &#8220;einen unvergesslichen Tag an einem der schönsten Gewässer der Mark Brandenburg&#8221; (Kerstin Hoppe, Bürgermeisterin) verbringen. Mehr dazu, nach unserem Trip&#8230;</p>
<p><a href="http://hauptstadtstudio.com/jwd/" target="_self">zu den letzten JWDs -&gt;</a></p>
<p><em>Martin Schlereth</em></p>
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		<title>S-Bahn Chaos und kein Ende</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 14:45:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neues Jahr, altes Thema. &#8220;Nicht schon wieder!&#8221; möchte man schreien, wenn man von neuerlichen Pannen der Berliner S-Bahn hört, liest oder gar selbst davon betroffen ist. War schon 2009 von Defekten und ausgefallenen Zügen geprägt, so schließt das Jahr 2010 nahtlos an diese Serie an. Zum Jahresausklang erregte Berlins Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) mit einer<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2010/01/03/s-bahn-chaos-und-kein-ende/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Neues Jahr, altes Thema. &#8220;Nicht schon wieder!&#8221; möchte man schreien, wenn man von neuerlichen Pannen der <strong><span style="color: #3366ff;">Berliner S-Bahn</span></strong> hört, liest oder gar selbst davon betroffen ist. War schon 2009 von Defekten und ausgefallenen Zügen geprägt, so schließt das Jahr 2010 nahtlos an diese Serie an.<span id="more-1731"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Zum Jahresausklang erregte Berlins <strong><span style="color: #3366ff;">Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD)</span></strong> mit einer Aussage im Tagesspiegel für Aufsehen, indem Sie kundtat, dass Berlins S-Bahnen frühesten in drei bis vier Jahren wieder ihren regulären Fahrbetrieb aufnehmen könnten. Doch so richtig schocken ließ sich dadurch wohl niemand mehr. Zu viele Mängel wurden im letzen Jahr an Gleisen und Zügen aufgedeckt. Zu lange warteten die Berliner an den Bahnsteigen &#8211; teils vergebens. Die Bahn dementierte allerdings umgehend und stellt eine Rückkehr zum Normalverkehr noch für dieses Jahr in Aussicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Missglückter Start ins neue Jahr</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer dachte, es könne nur noch besser werden, wurde schon bald seiner Illusionen beraubt. Gerade mal eineinhalb Stunden war das neue Jahr alt, da wurden die Züge auf den Nord-Süd-Verbindungen S1, S2, S25, S8 sowie den Ringbahnen S41 und S42 durch einen <strong><span style="color: #3366ff;">Stromausfall</span></strong> in einem elektronischen Stellwerk lahmgelegt. Dieses Mal muss man die Bahn allerdings in Schutz nehmen. Ursache des Zwischenfalls war wohl keine Schlamperei des Betreibers, sondern vermutlich ein verirrter Böller. Die Kälte tut ihr Übriges. Aufgrund witterungsbedingter Wartungsarbeiten kommt es zu Einschränkungen auf zahlreichen Strecken.</p>
<p style="text-align: justify;">In Anbetracht der scheinbar unendlichen Pannenserie vermag es kaum zu überraschen, dass die Stadt Berlin den Betreibervertrag mit der Deutschen Bahn überprüft. Derzeit zahlt die Stadt <strong><span style="color: #3366ff;">jährlich 235 Millionen Euro</span></strong> an die Deutsche Bahn für den Betrieb der S-Bahnen. Im Senat gewinnt ein Plan immer mehr Anhänger, für dieses Geld die S-Bahn selbst zu betreiben. Eine Kündigung des bis 2017 laufenden Kontrakts mit der Deutschen Bahn mache derzeit aber keinen Sinn. Laut Junge-Reyer müsste die S-Bahn aufgrund ihres gegenwärtigen Zustands sogar einen negativen Kaufpreis haben. Die Deutsche Bahn müsste also nicht nur die S-Bahn abgeben, sondern auch noch Geld obendrauf legen &#8211; ein Deal dem sie wohl kaum zustimmen dürfte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ab Montag neuer Notfahrplan</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Forderungen Junge-Reyers aus dem Januar 2009 nach einem Störfallmanagement und Ausgleichszahlungen für Zugausfälle aufgrund winterlicher Bedingungen wirken aus heutiger Sicht geradezu naiv.  Doch alles Lammentieren hilft nichts. Man darf gespannt sein, welch neue Gruselgeschichten die S-Bahn für Berlins Pendler dieses Jahr in petto hat. Ab Montag, den 04.01.2010 tritt fürs erste ein <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.s-bahn-berlin.de/aktuell/2010/001_Fahrplan.htm" target="_blank">neuer Notfahrplan</a> in Kraft. Allerdings werden auch nach Erweiterung des Fahrplanangebots, unter anderem durch den Einsatz von 310 sogenannten Viertelzügen, nur 620 der 1300 Wagen einsatzfähig sein. Auf den Strecken nach Potsdam und Spandau werden zusätzlich Regionalzüge zur Verstärkung eingesetzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Martin Schlereth</em></p>
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		<title>TU Berlin wird Innovationszentrum</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 15:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Panorama]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Nachrichten der letzten Wochen im Bereich Wissenschaft und Forschung waren  in erster Linie von demonstrierenden und protestierenden Studenten, und weniger von Visionen und Innovationen. Doch nachdem die Hörsäle landauf und landab wieder geräumt sind, gibt es einen Hoffnungsschimmer für den Wissenschaftsstandort Berlin. Am Mittwochabend wurden die ersten Teilnehmerteams für das Europäischen Institut für Innovation<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2009/12/18/tu-berlin-wird-innovationszentrum/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die Nachrichten der letzten Wochen im Bereich Wissenschaft und Forschung waren  in erster Linie von demonstrierenden und protestierenden Studenten, und weniger von Visionen und Innovationen. Doch nachdem die Hörsäle landauf und landab wieder geräumt sind, gibt es einen Hoffnungsschimmer für den Wissenschaftsstandort Berlin.<span id="more-1364"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Am Mittwochabend wurden die ersten Teilnehmerteams für das <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://eit.europa.eu/home.html" target="_blank">Europäischen Institut für Innovation und Technologie (EIT)</a> bekannt gegeben. Die Vergabe wurde zu einem großen Erfolg für die Region Berlin-Brandenburg. Die <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.tu-berlin.de/" target="_blank">TU Berlin</a> wird in einer <strong><span style="color: #99ccff;">Wissens- und Innovationsgemeinschaft (&#8220;Knowledge and Innovation Community&#8221; &#8211; KIC)</span></strong> mit Instituten in Eindhoven, Helsinki, Paris und Stockholm den Ausbau  der Wissensgesellschaft durch internet-basierte Dienste erforschen und vorantreiben. Der Standort Berlin soll dabei Kompetenzzentrum für <strong><span style="color: #99ccff;">Innovation</span></strong> fungieren. An einem weiteren <strong><span style="color: #99ccff;">KIC</span></strong> mit dem Schwerpunkt <strong><span style="color: #99ccff;">Klima </span></strong>wird neben der TU auch das Potsdamer Institut für Klimaforschung beteiligt sein. Dazu gesellen sich noch Partner aus der freien Wirtschaft wie die Deutsche Telekom, Siemens oder SAP. Jedes der Projekte wird in den nächsten vier Jahren mit vermutlich mehr als 100 Millionen Euro finanziell von EIT unterstützt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das <strong><span style="color: #99ccff;">EIT </span></strong>soll als europäisches Pendant zum renommierten und etablierten <strong><span style="color: #99ccff;">Massachusetts Institute of Technology (MIT)</span></strong> in den USA aufgebaut werden. Im Gegensatz zum amerikanischen Konkurrenten sollte sich das EIT nicht auf einen Ort konzentrieren, sondern verschiedene Wissenschaftszentren in ganz Europa ausbilden und verbinden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Martin Schlereth</em></p>
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