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	<title>Hauptstadtstudio &#187; Film</title>
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		<title>Open-Air-Kino auf dem Alexanderplatz</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 15:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von Montag, dem 23.08.2010 bis Samstag, den 28.08.2010 werden im Rahmen der Ausstellung &#8220;Friedliche Revolution 1989/90&#8243; auf dem Alexanderplatz mehrere Filme mit Bezug zur deutsch-deutschen Einigung Open-Air aufgeführt. Den Auftakt macht am Montag, dem Europäischen Gedenktag für die Opfer von Stalinismus und Nazismus, der polnische Spielfilm &#8220;Das Massaker von Katyn&#8221; . Der Film aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Von Montag, dem 23.08.2010 bis Samstag, den 28.08.2010 werden im Rahmen der Ausstellung <a href="http://revolution89.de/?PID=static,Veranstaltungen,Index_de" target="_blank">&#8220;Friedliche Revolution 1989/90&#8243;</a> auf dem Alexanderplatz mehrere Filme mit Bezug zur deutsch-deutschen Einigung Open-Air aufgeführt.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-7315"></span></p>
<div id="attachment_7567" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-7567 " title="friedliche_revolution_lead" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2010/08/friedliche_revolution_lead.jpg" alt="" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">© Kulturprojekte Berlin</p></div>
<p style="text-align: justify;">Den Auftakt macht am Montag, dem Europäischen Gedenktag für die Opfer von Stalinismus und Nazismus, der polnische Spielfilm &#8220;Das Massaker von Katyn&#8221; . Der Film aus dem Jahr 2007 von Andrzej Wajda handelt von der Hinrichtung polnischer Offiziere durch den sowjetischen Geheimdienst im Zweiten Weltkrieg.</p>
<p style="text-align: justify;">Weiter geht es am Dienstag mit dem DEFA-Film &#8220;Karla&#8221; von Herrmann Zschoche. Der Film aus dem Jahr 1965 wurde in der DDR verboten und durfte erst nach der Wende wieder gezeigt werden. Ein besonderes Highlight, wenn auch ein bedrückendes, stellt das &#8220;Kino der Geheimdienste&#8221; am Mittwochabend dar. Gezeigt werden in Zusammenarbeit mit mit der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen originale Lehr- und Überwachungsvideos des Ministeriums für Staatssicherheit.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Donnerstag steht die deutsch-deutsche Co-Produktion &#8220;Fühlingssinfonie&#8221; (1982) über das Leben von Robert Schumann und Clara Wieck mit Nastassja Kinski und Herbert Grönemeyer auf dem Programm.  Und musikalisch geht es auch am Freitag weiter. Die &#8220;Blues Session&#8221; mit Mr. Speiches Monokel-Blues-Band und Gästen beleuchtet die Blues-Bewegung in der DDR der 70er-Jahre und die argwöhnische Beobachtung durch die Stasi, welche eine Beeinflussung der Jugend durch den Klassenfeind witterte.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Samstag, 28.08.2010, kommen alle Tatort-Freunde auf Ihre Kosten. Den Abschluss der Open-Air-Reihe bildet nämlich &#8220;Die Lange Nacht der Berliner Tatorte&#8221;. Gezeigt werden die Episoden &#8220;Tödliche Vergangenheit&#8221;,&#8221;Rosenholz&#8221; und &#8220;Berlin &#8211; beste Lage&#8221;. Alle Folgen thematisieren in der einen oder anderen Weise die Deutsche Einheit.</p>
<p style="text-align: justify;">Begleitet werden die Filmabende von Gesprächen mit Filmschaffenden, Filmwissentschaftlern und Historikern. Die Veranstaltung beginnt jeweils um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Martin Schlereth (mit Bildmaterial von <a href="http://www.revolution89.de" target="_blank">www.revolution89.de</a></em>)</p>
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		<title>Achtung Berlin &#8211; Festival des Neuen deutschen Kinos</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 08:23:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Filmstadt Berlin ist groß genug, um mehr als nur ein Kinofestival zu beheimaten. Während die Berlinale Hollywood und den großen Glamour an die Spree holt, dreht sich beim Festival Achtung Berlin (14. &#8211; 21. April) alles um den Berliner Film. Das Festival startet am Mittwochabend mit dem Zombie-Streifen &#8220;Rammbock&#8221; im altehrwürdigen Kino International. An [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Filmstadt Berlin ist groß genug, um mehr als nur ein Kinofestival zu beheimaten. Während die Berlinale Hollywood und den großen Glamour an die Spree holt, dreht sich beim Festival <strong><span style="color: #333333;">Achtung Berlin</span></strong> (14. &#8211; 21. April) alles um den Berliner Film.<span id="more-4781"></span></p>
<div id="attachment_4785" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2010/04/achtung_berlin.jpg"><img class="size-full wp-image-4785" title="achtung_berlin" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2010/04/achtung_berlin.jpg" alt="" width="240" height="131" /></a><p class="wp-caption-text">© www.achtungberlin.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">Das Festival startet am Mittwochabend mit dem Zombie-Streifen &#8220;Rammbock&#8221; im altehrwürdigen <strong><span style="color: #333333;">Kino International</span></strong>. An den acht Festivaltagen stehen gut 70 Spiel- und Dokumetarfilme aus der Region auf dem Programm. Die Filme wurden ganz oder zumindest zum Teil durch Berlin-Brandenburgische Produktionsfirmen realisiert und laufen teils als Weltpremieren auf dem Festival. Im Wettbewerb um den <strong>New Berlin Film Award</strong> konkurrieren dieses  Jahr 50 Beiträge. Neben dem International dienen dabei das <strong><span style="color: #333333;">Babylon</span></strong> am Rosa-Luxemburg-Platz, das <strong><span style="color: #333333;">Filmtheater am Friedrichshain</span></strong> und die <strong><span style="color: #333333;">Passage Neukölln</span></strong> als Festivallocations.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Informationen gibt es auf der Festival-Homepage unter <a href="http://www.achtungberlin.de" target="_blank">www.achtungberlin.de</a>.</p>
<p><em>Martin Schlereth</em></p>
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		<title>Das Kabinett des Dr. Parnassus – Heath Ledger in seiner letzten Rolle</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 18:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Böhme</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Batman - The Dark Knight]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Kabinett des Dr. Parnassus – Heath Ledger und Freunde, das ist aber schon fast alles … Der kürzlich im Kino angelaufene Film „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ ist ein Filmchen für echte Heath Ledger Fans. Mit Sicherheit auch ein Muss für all jene Fans der Hollywoodriege „Heath Ledger and Friends“, wie es im Abspann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a title="Trailer - Das Kabinett des Dr. Parnassus" href="http://www.kino.de/kinofilm/das-kabinett-des-dr-parnassus/trailer/110821.html" target="_blank">Das Kabinett des Dr. Parnassus</a> – Heath Ledger und Freunde, das ist aber schon fast alles …</strong></p>
<p style="text-align: justify">Der kürzlich im Kino angelaufene Film „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ ist ein Filmchen für echte Heath Ledger Fans. Mit Sicherheit auch ein Muss für all jene Fans der Hollywoodriege „Heath Ledger and Friends“, wie es im Abspann zu lesen war. So kann der Kinobesucher durchaus gespannt auf die Auftritte der Schauspielerfreunde Jude Law, Colin Farrell und dem Meister solcher Fantasyfilme Johnny Deep sein. „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ ist nun wirklich der letzte Streifen mit dem am 22. Januar 2008 verstorben Hollywoodschauspieler, den viele auch aus Filmen wie „Ritter aus Leidenschaft“, „Der Patriot“ und natürlich aus seiner Paraderolle <a title="Heath Ledger - Batman - The Dark Knight" href="http://www.trailerseite.de/archiv/trailer-2008/batman-the-dark-knight-trailer.html" target="_blank">„Batman &#8211; The Dark Knight“</a> als Joker kennen. Genau sein Bildnis ist die sehenswerte und faszinierende Nuance an diesem Fantasyfilm. Der verstorbene Heath Ledger in einer doch sehr abgedrehten Story. Der Film besitzt einen Hauch von Krimi und der Zuschauer rätselt fragmentarisch mit, welche Vergangenheit der Protagonist des Films Tony (Heath Ledger) wohl aufzuweisen hat. Nach und nach lüftet sich das Geheimnis.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Umsetzung des Drehbuchs nach dem Tod von Heath Ledger</strong></p>
<p style="text-align: justify">Die eigentliche Leistung und die damit verbundene Neugier für den Cineasten besteht darin, zu erfahren, wie das Drehbuch nach dem Tod von Heath Ledger umgesetzt  wurde. Das ist letztendlich auch der herausragende Aspekt, der den Kinobesuch von „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ zusätzlich zu Heath Ledger sehenswert gestaltet. Ebenso das Ensemble „Heath Ledger and friends“, die quasi als szenische Einwechselspieler für den verstorbenen Schauspieler fungieren. Neugierig wartet der Kinobesucher ab, um zu erfahren, wann der erste das Spielfeld betritt. Die Hoffnung auf mehr Spannung und Unterhaltung bleibt jedoch bei diesem dargebotenen Ausblick kleben. Die Story, die zu Beginn sehr viel mehr verspricht und in einem interessanten handlungsoptimistischen Licht erscheint, flacht nach und nach ab und plätschert letztendlich so dahin. Da helfen auch nicht die Zugpferde der Hollywood-Ceme-de-la-Creme Jude Law, Collin Farrel und Johnny Depp. Die wenigen abstrakten und skurrilen Fantasyszenen stechen dabei nur fragmentarisch heraus. Leider wirken solche Szenen nur auf der Kinoleinwand optimal und so sollte man sie sich auch da anschauen. Dabei könnte man bei diesem Genre so viel mehr schaffen und erschaffen. Spannung und Unterhaltung sind im „Kabinett des Dr. Parnassus“ auf ein Minimum reduziert. Der Film lebt nur von den Darstellern und der Mini-Story zwischen der Wette des Herrn Dr. Parnassus und dem Teufel. Obwohl die Story einiges an Spannung im Vorfeld assoziiert, ist der Kinobesuch zum Einschlafen. Bestenfalls ein kleines Gut-und-Böse-Märchen mit Starbesetzung für die Vorweihnachtszeit oder den TV-Abend bei dem der Zuschauer nebenbei entspannt im Internett surfen kann.</p>
<p style="text-align: justify"><strong>Das Beste zum Schluss – Welche Erinnerung an Heath Ledger bleibt?</strong></p>
<p style="text-align: justify">Es lässt sich sicherlich darüber streiten durch welchen Film Heath Ledger in Erinnerung bleiben sollte. Ist es besser ihn als Joker in „Batman &#8211; The Dark Knight“ anstatt in „Das Kabinett des Dr. Parnassus“ im Kopf zu behalten? Das ist hier die Frage. Auch wenn Heath Ledger in diesem Film auf der Leinwand wirklich sehr sehenswert ist, bleibt er in seinem oscargekrönten Schauspiel als Joker und Gegenpart zu Batman in seiner Paraderolle.</p>
<p><em>Jens Böhme</em></p>
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		<title>Max Riemelt – „13 Semester“ ganz ohne Abitur</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 20:22:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Ulrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Very Important Berliner - V.I.B]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
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		<description><![CDATA[Momo – heißt der Charakter, den der Jungschauspieler und Ur-Berliner Max Riemelt (26) in der gerade laufenden Kinokomödie „13 Semester“ spielt. Momo ist jung und entflieht mit seinem Freund Dirk, gespielt von Robert Gwisdek (übrijens och een Berliner, wa), aus dem tristen Brandenburg, um an der TU in Darmstadt Wirtschaftsmathematik zu studieren. So oder so ähnlich dürfte sich der Werdegang vieler Hauptstadtstudio.com-Leser abgespielt haben. Die hatten aber sicherlich ihr Abitur im Gegensatz zu Hauptdarsteller Max Riemelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3241" class="wp-caption alignleft" style="width: 274px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2010/02/13Semester.jpg"><img class="size-full wp-image-3241" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2010/02/13Semester.jpg" alt="Max Riemelt 13 Semester" width="264" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">© 13semester.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">Momo – heißt der Charakter, den der Jungschauspieler und Ur-Berliner <strong><span style="color: #3366ff;">Max Riemel</span></strong>t (26) in der gerade laufenden Kinokomödie „13 Semester“ spielt. Momo ist jung und entflieht mit seinem Freund Dirk, gespielt von Robert Gwisdek (übrijens och een Berliner, wa), aus dem tristen Brandenburg, um an der TU in Darmstadt Wirtschaftsmathematik zu studieren. So oder so ähnlich dürfte sich der Werdegang vieler <strong><span style="color: #3366ff;">hauptstadtstudio.com</span></strong>-Leser abgespielt haben. Die hatten aber sicherlich ihr Abitur im Gegensatz zu Hauptdarsteller Max Riemelt.<span id="more-3240"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl Max Riemelt in „13 Semster – der frühe Vogel kann mich mal“ einen Studenten spielt hat der 26-jährige im wahren Leben nie sein Abitur gemacht. Schuld seien die guten Filmangebote, so der Jungschauspieler, dadurch war es ihm noch nicht möglich sein Abitur nachzuholen. Wer kann es ihm verübeln, wohl kaum jemand hätte nein gesagt zu Rollen in „Napola- Elite für den Führer“,  „Der rote Kakadu“ oder „Die Welle“. Geschadet hat es ja werder Max Riemelt  noch dem Zuschauer, somit eine klassische Win-win-Situation und das so ganz ohne Abitur. Obwohl er genau das gerne nachholen möchte, dürfte ihm das auch in der nächsten Zeit wohl eher schwer fallen. Denn im April geht er erst einmal als Polizist im ARD-Achtteiler „Im Angesichts des Verbrechens“ auf Streife. Zudem bin ich mir sicher, dass der Berliner nicht lange auf weitere gute Filmangebote warten muss, die ihn wieder vom Lernen abhalten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Andreas Ulrich</em></p>
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		<title>Walk of Fame am Potsdamer Platz</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 07:37:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lifestyle & Szene]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer braucht schon Hollywood? Auch in den bereits 1911 gegründeten Potsdamer Filmstudios Babelsberg vor den Toren Berlins wurde Filmgeschichte geschrieben. Die Stadt Berlin möchte nun seiner Bedeutung als Filmstandort von Weltruf zusätzlichen Ausdruck verleihen und richtet ganz nach dem amerikanischen Vorbild einen Walk of Fame ein. Wie in L.A. werden nun auch in Berlin Größen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wer braucht schon Hollywood? Auch in den bereits 1911 gegründeten Potsdamer Filmstudios Babelsberg vor den Toren Berlins wurde Filmgeschichte geschrieben. Die Stadt Berlin möchte nun seiner Bedeutung als Filmstandort von Weltruf zusätzlichen Ausdruck verleihen und richtet ganz nach dem amerikanischen Vorbild einen <strong><span style="color: #3366ff;">Walk of Fame</span></strong> ein. <span id="more-3145"></span></p>
<div id="attachment_3226" class="wp-caption alignleft" style="width: 283px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2010/02/graft.jpg"><img class="size-full wp-image-3226" title="graft" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2010/02/graft.jpg" alt="" width="273" height="182" /></a><p class="wp-caption-text">© Graft</p></div>
<p style="text-align: justify;">Wie in L.A. werden nun auch in Berlin Größen der Filmbranche mit einem im Boden eingelassenen Stern geehrt. Dies erscheint zunächst nicht sehr originell, sollte aber doch mehr als eine bloße Kopie sein. Die Leiterin des Projekts <strong><span style="color: #3366ff;">Georgia Tornow</span></strong> bezeichnete es bei FOCUS Online als &#8220;wachsendes Denkmal des deutschsprachigen Film und Fernsehens&#8221;.</p>
<p style="text-align: justify;">Der <a href="http://www.boulevard-der-stars-berlin.de" target="_blank">Boulevard der Stars</a> &#8211; so der Name des Berliner Walk of Fames &#8211; sollte mehr bieten als nur die Möglichkeit, sich vor den Sternen kniend fotografieren zu lassen. Vielmehr kann man sich hier gemeinsam mit den Stars ablichten lassen &#8211; selbst wenn die Berühmtheiten bereits seit Jahren verstorben sind. Möglich macht dies  das Prinzip des so genannten Pepper&#8217;s Ghost Effect, eine Technik aus dem 19. Jahrhundert. Beim Blick durch eine  fest installierte Spezialkamera wird dem Betrachter mittels Spiegeln und Dias suggeriert, dass die Berühmtkeit über dem Stern schwebt. Zudem ist in den Mesingstern ein Autogramm des Star eingraviert, welches den geneigten Fan zum Abpausen einladen soll. Man darf gespannt sein, ob in Zukunft ganze Scharen von Besuchern am Potsdamer Platz mit Bleistift und Papier bewaffnet den Boden rubbeln.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Die Dietrich als Vorreiterin</h3>
<p style="text-align: justify;">
<div id="attachment_3228" class="wp-caption alignleft" style="width: 283px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2010/02/blaue_engel.jpg"><img class="size-medium wp-image-3228" title="blaue_engel" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2010/02/blaue_engel-300x235.jpg" alt="" width="273" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">© murnau-stiftung.de</p></div>
<p style="text-align: justify;">Einen Tag nach der Eröffnung der 60. Berlinale wird heute der erste Stern auf dem Boulevard der Stars eingeweiht. Dieser gebührt einer ganz besonderen Person: dem blauen Engel, <strong><span style="color: #3366ff;">Marlene Dietrich</span></strong>. Die Dietrich wir allerdings zunächst nur für zwei Wochen vor dem Filmmuseum zu sehen sein. Danach wird der Platz neu gestaltet und erhält einen permanenten roten Teppich aus Asphalt. Die offizielle Eröffnung des Denkmals wird dann mit zunächst 40 Sternen im September erfolgen. Die Auswahl der zu ehrenden Stars trifft eine Jury bestehend aus illustren Vertretern der Stiftung Deutsche Kinemathek, der Deutschen Filmakademie, des Adolf Grimme Instituts, des Förderkreises des Museums für Film und Fernsehen und nicht zuletzt der Berlinale. In Zukunft sollten jährlich sieben bis zehn Sterne hinzukommen. Neben Schauspielern werden auch Regisseure oder Kameraleute auf dem Boulevard verewigt. Projektleiterin Tornow sieht es dabei als wichtiges Ziel an, &#8220;Stars aus allen Epochen der deutschen Bewegtbildgeschichte&#8221; zu würdigen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Martin Schlereth</em></p>
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		<title>Berlinale 2010 wirft ihre Schatten voraus</title>
		<link>http://hauptstadtstudio.com/2009/12/17/berlinale-2010-wirft-ihre-schatten-voraus/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 15:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Dienstag wurden die ersten 7 Wettbewerbsbeiträge für die 60. Berlinale vorgestellt. Allen voran wird Skandal-Regisseur Roman Polanski mit seiner Robert Harris-Verfilmung &#8220;The Ghost Writer&#8221; am Wettbewerb teilnehmen. Der Film mit Pierce Brosnan, Kim Cattrall und Ewan McGregor in den Hauptrollen wird in Berlin als Weltpremiere laufen. Als erster deutschsprachiger Beitrag wurde die deutsch-österreichischen Produktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:justify;">
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 281px"><img src="http://www.berlin.de/kultur-und-tickets/events/berlinale/berlinale_impressionen_2007-036.jpg" alt="" width="271" height="228" /><p class="wp-caption-text">© berlin.de</p></div>
<p style="text-align:justify;">Am Dienstag wurden die ersten 7 Wettbewerbsbeiträge für die <a href="http://www.berlinale.de/" target="_blank">60. Berlinale</a> vorgestellt. Allen voran wird Skandal-Regisseur <strong><span style="color:#99ccff;">Roman Polanski</span></strong> mit seiner Robert Harris-Verfilmung &#8220;The Ghost Writer&#8221; am Wettbewerb teilnehmen. Der Film mit Pierce Brosnan, Kim Cattrall und Ewan McGregor in den Hauptrollen wird in Berlin als Weltpremiere laufen.<span id="more-1281"></span></p>
<p style="text-align:justify;">Als erster deutschsprachiger Beitrag wurde die deutsch-österreichischen Produktion &#8220;Der Räuber&#8221; von Regisseur Benjamin Heisenberg vorgestellt. Als weitere Beiträge stehen bisher fest, der deutsch-iranische Film &#8220;Shekarchi&#8221; (&#8220;The Hunter&#8221;) von Rafi Pitts, &#8220;Bal&#8221; (&#8220;Honey&#8221;) von Semih Kaplanoglu und &#8220;Na Putu&#8221; (&#8220;On the Path&#8221;) von Jasmila Zbanic.</p>
<p style="text-align:justify;">Eine weitere Weltpremiere wird der neue Film von <strong><span style="color:#99ccff;">Martin Scorsese</span></strong> &#8220;Shutter Island&#8221; mit den Hollywood-Stars Leonardo DiCaprio, Ben Kingsley und Max von Sydow sein. Dieser Beitrag wird allerdings außer Konkurrenz laufen, genauso wie der Film &#8220;My Name is Khan&#8221; mit Bollywood-Superstar Shah Rukh Khan.</p>
<p style="text-align:justify;"><strong>Exzentrischer Kult-Regisseur ist Jurypräsident</strong></p>
<p style="text-align:justify;">Den Vorsitz der Jury übernimmt dieses Mal der deutsche Kult-Regisseur <strong><span style="color:#99ccff;">Werner Herzog</span></strong>. Herzog ist geradezu prädestiniert für diesen Posten, war er doch in diesem Jahr der erste Regisseur, der bei den Filmfestspielen von Venedig gleich mit zwei Filmen im Wettbewerb um den Goldenen Löwen vertreten war.</p>
<p style="text-align:justify;">Herzog vereint auch zwei der Grundtugenden des Berliner Filmfestivals in sich. So bedient Herzog als wichtiger Vertreter des deutschen Autorenfilms sowohl den anspruchsvolle Kunst- und Kritikergeschmack, zum anderen ist der Name Herzog auch international ein Begriff. Fünf seiner bedeutendsten Filme drehte er mit dem nicht weniger exzentrischen <strong><span style="color:#99ccff;">Klaus Kinski</span></strong>, mit welchem ihn eine lebenslange Hassfreundschaft verbunden hat. Der Herzog-Kinski-Klassiker Fitzcarraldo brachte es sogar zu den höchsten Weihen popkultureller Verehrung, indem der Film mehrmals in der  US-Zeichentrickserie <strong><span style="color:#99ccff;">Die Simpsons</span></strong> persifliert wurde. In den letzten Jahren arbeitete Herzog mit Hollywoodstars wie Christian Bale, Nicolas Cage und Eva Mendes zusammen.</p>
<p style="text-align:justify;">Die Berlinale 2010 findet vom 11. bis 26. Februar 2010 statt und wird gewiss wieder allerhand nationale wie internationale Stars und Sternchen in die Hauptstadt spühlen.</p>
<p style="text-align:justify;"><em>Martin Schlereth</em></p>
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