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	<title>Hauptstadtstudio &#187; Nachrichten</title>
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		<title>Schwule Führungskräfte ernten Absage von Pirat Claus-Brunner</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 23:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernard Bruck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerwald Claus-Brunner, sonst für sein schier grenzenloses und teils kurioses Engagement bekannt, kann sehr wohl auch anders. Das durfte jetzt der Verband der schwulen Führungskräfte erfahren. Man traute sich den Piraten zu einem Empfang ins Rote Rathaus einzuladen. Sein Name dürfte bislang wohl nicht allzu vielen ein Begriff sein. Viel bekannter dagegen ist das Bild<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/05/16/schwule-fuehrungskraefte-ernten-absage-von-pirat-claus-brunner/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
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</script></div><p><strong>Gerwald Claus-Brunner, sonst für sein schier grenzenloses und teils kurioses Engagement bekannt, kann sehr wohl auch anders. Das durfte jetzt der Verband der schwulen Führungskräfte erfahren. Man traute sich den Piraten zu einem Empfang ins Rote Rathaus einzuladen.</strong><span id="more-22028"></span></p>
<div id="attachment_22037" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class=" wp-image-22037 " title="piratenpartei_claus_brunner.jpg" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/05/5484208850_0a4abd2013.jpg" alt="" width="200" height="300" /><p class="wp-caption-text">© wiki.piratenpartei.de</p></div>
<p>Sein Name dürfte bislang wohl nicht allzu vielen ein Begriff sein. Viel bekannter dagegen ist das Bild des Berliner Abgeordneten in Latzhosen, der das Abgeordnetenhaus gerne auch mal mit Palästinensertuch betritt. Über Wochen, wenn nicht Monate, sorgte eben dieses Bild für Furore. Neben vielen anderen empörte sich letztlich auch die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, und bat den Vollblut-Politiker darum, das Tuch, welches ihrer Aussage nach auch für Nationalismus, den bewaffneten Kampf und Antizionismus stehe, abzulegen. Als Reaktion hierauf ersetzte Gerwald Claus-Brunner das Palästinensertuch gegen verschiedene andere Kopftücher (ohne latent-politische Wirkung) und trägt heute mitunter einen Davidstern an der Kette.</p>
<p>Auch sonst macht das 1972 in Harrislee (neben Flensburg) geborene Mitglied der Berliner Piratenpartei von sich reden. So etwa mit Tweets wie dem, in dem er sich wünscht, dass die versammelte Bundesregierung kurz vorm eigentlichen Ziel mit dem Flugzeug abstürzen solle (<a rel="nofollow" target="_blank" title="Deuterium Twitter" href="http://twitter.com/#!/RealDeuterium/status/57011866270040064" target="_blank">siehe hier</a>), oder aber solchen, in denen er Kritikern &#8220;schlechten Sex&#8221; und &#8220;kleine Pimmel&#8221; (<a rel="nofollow" target="_blank" title="Deuterium alias Gerwald Claus-Brunner" href="http://twitter.com/#!/RealDeuterium/status/57013037089030144" target="_blank">siehe hier</a>) attestiert. Oder aber &#8211; wenn auch ungewollt &#8211; als Motiv einer Sixt-Kampagne (siehe Bild).</p>
<div id="attachment_22030" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-22030" title="sixt-kampagne_piratenpartei_claus-brunner" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/05/sixt-kampagne_piratenpartei_claus-brunner.jpg" alt="" width="500" height="373" /><p class="wp-caption-text">© SIXT</p></div>
<p>Nun aber scheint Claus-Brunner sich tatsächlich auch aktiv in die Tagespolitik einbringen zu wollen. Etwa im Kampf gegen &#8220;Lobbyisten&#8221;. Als solche nämlich sieht er mitunter den <a rel="nofollow" target="_blank" title="Völklinger Kreis | Pirat Claus-Brunner lehnt Einladung rigoros ab" href="http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lklinger_Kreis" target="_blank">Verband schwuler Führungskräfte</a> (Völklinger Kreis e.V.), dessen Einladung zum alljährlichen Jahresempfang im Roten Rathaus er partout nicht annehmen wollte. Auf die Frage, warum der Politiker in seiner Antwort an den Völklinger Kreis selbst &#8220;weitere Rechtsmittel&#8221;  (etwa eine Unterlassungsklage) nicht ausschloss, antwortete dieser (nach einem Bericht des Tagesspiegels), grundsätzlich nicht mit &#8220;Lobbyisten&#8221; ins Gespräch kommen zu wollen. Seiner Ansicht nach handelt es sich beim Völklinger Kreis um einen &#8220;Elitezusammenschluss von Bessergestellten&#8221;. Diese jedenfalls zeigen sich ob der an sie adressierten Feindlichkeiten sehr enttäuscht und äußerten ihr Unverständnis.</p>
<p>Wer allerdings davon ausgeht, der Berliner Politiker hege irgendwelche schwulenfeindlichen Gesinnungen, irrt. Wie im öffentlich zugänglichen Wiki der Piratenpartei nachzulesen ist, ist der Politiker nach eigener Aussage bisexuell &#8211; &#8220;(95%schwul/5%hetero, berechnete Zeitanteile von Beziehungen)&#8221;. Gastredner des Empfangs, zu dem der Berliner Pirat nicht erscheinen möchte, ist übrigens der Regierende Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit. Und das ist auch gut so!</p>
<p><em>Bernard Bruck (mit Bildmaterial von <a rel="nofollow" target="_blank" title="Sixt.de" href="http://www.sixt.de/" target="_blank">SIXT</a> &amp; <a rel="nofollow" target="_blank" title="Piratenpartei Wiki" href="http://wiki.piratenpartei.de" target="_blank">wiki.piratenpartei.de</a>)</em></p>
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		<title>Berlin kann auch früher als geplant &#124; Abschluss der AVUS-Sanierung schon Ende 2012?</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 13:51:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronika Streit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während es auf der Flughafen-Großbaustelle im Berliner Süden knapp ein halbes Jahr länger dauert, bis die Bauarbeiten abgeschlossen werden sein (wir berichteten), geben die Baufirmen im Berliner Westen Gas: Dort wird ein anderes Großprojekt &#8211; die Sanierung der AVUS nämlich &#8211; voraussichtlich zehn Monate früher als geplant abgeschlossen werden. Grund dafür ist neben der guten<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/05/13/berlin-kann-auch-frueher-als-geplant-abschluss-der-avus-sanierung-schon-ende-2012/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während es auf der Flughafen-Großbaustelle im Berliner Süden knapp ein halbes Jahr länger dauert, bis die Bauarbeiten abgeschlossen werden sein (<a title="Artikel &quot;Flughafen-Fluch lastet weiter auf Berlin| BER-Eröffnung frühestens Ende Oktober&quot;" href="http://hauptstadtstudio.com/2012/05/12/flughafen-fluch-lastet-weiter-auf-berlin/" target="_blank">wir berichteten</a>), geben die Baufirmen im Berliner Westen Gas: Dort wird ein anderes Großprojekt &#8211; die Sanierung der AVUS nämlich &#8211; voraussichtlich zehn Monate früher als geplant abgeschlossen werden. <span id="more-21943"></span>Grund dafür ist neben der guten Organisation, den modernen Asphaltierungsgerätschaften und dem milden Wetter des vergangenen Winters die ausgeschriebene Geldprämie für den Fall, dass die Baufirma mindestens ein halbes Jahr vor dem vereinbarten Termin im Herbst 2013 fertig wird.</strong></p>
<div id="attachment_21949" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/05/517963_original_R_B_by_Uwe-Wattenberg_pixelio.de_.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-full wp-image-21949" title="AVUS Berlin © Uwe Wattenberg / pixelio.de" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/05/517963_original_R_B_by_Uwe-Wattenberg_pixelio.de_.jpg" alt="AVUS Berlin © Uwe Wattenberg / pixelio.de" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">AVUS Berlin © Uwe Wattenberg / pixelio.de</p></div>
<p>Bis zu eine Million Euro winken der Oevermann Verkehrswegebau GmbH, die die Sanierung der A 115 übernommen hat, wenn das Bauprojekt sechs Monate früher als geplant beendet wird, und die Chancen auf die Prämie stehen gut: Da der letzte Winter nur wenig Frost brachte und die bisherigen Bauvorhaben deshalb schneller umgesetzt werden konnten, besteht die Möglichkeit, die ursprünglich für März bis Oktober 2013 geplante Sanierung des Autobahnabschnitts zwischen der Abfahrt Hüttenweg und Auffahrt Spanische Allee vorzuverlegen. So könnten die Arbeiten bereits im August beginnen und &#8211; wenn der Herbst sich mild zeigt &#8211; schon im Dezember abgeschlossen werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Temperaturen konstant höher als fünf Grad liegen, weil eine flächendeckende Asphaltierung sonst nicht mehr möglich ist. Der entgegengesetzte Abschnitt stadteinwärts wurde schon letztes Jahr im Oktober &#8211; vier Monate früher als geplant &#8211; fertiggestellt.</p>
<div id="attachment_21951" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/05/grosser_preis.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-full wp-image-21951" title="1926 kamen beim Großen Preis von Deutschland vier Fahrer ums Leben." src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/05/grosser_preis.jpg" alt="1926 kamen beim Großen Preis von Deutschland vier Fahrer ums Leben." width="300" height="196" /></a><p class="wp-caption-text">1926 kamen beim Großen Preis von Deutschland vier Fahrer ums Leben.</p></div>
<p>Die Sanierungsarbeiten an der A 115, den Berlinern besser als AVUS (Abkürzung für &#8220;Automobilverkehrs- und Übungsstraße&#8221;) bekannt, waren bitternötig, denn sie wurde bereits 1921 als erste Autostraße Europas eröffnet. Damals musste man für ihre einmalige Benutzung ganze zehn Mark bezahlen oder konnte für tausend Mark eine Dreimonatskarte kaufen. Die mittlerweile über 90 Jahre alte Straße wurde in den Folgejahren immer wieder als Rennstrecke genutzt, auf der nicht wenige Rennfahrer ihr Leben ließen; sie diente später aber auch als Teststrecke für den modernen Straßenbau. Noch bis 1998 fanden auf der AVUS Autorennen statt. Heute rollen jeden Tag rund 90.000 Fahrzeuge über die Berliner Stadtautobahn. Ihre derzeitige Sanierung kostet insgesamt etwa 28 Millionen Euro.</p>
<p>Dass die vorgezogenen Bauarbeiten den Verkehr auf der A115 in nicht unerheblichem Maße beeinträchtigen werden, und zwar noch mehr, als sie das jetzt schon tun, ist unausweichlich. So können Autofahrer auf der oben genannten Strecke im Sommer und Herbst voraussichtlich nur noch drei von aktuell vier Spuren benutzen &#8211; zwei stadtaus- und eine stadteinwärts. Staus und stockender Verkehr sind da vorprogrammiert. Wer &#8211; von Berlin kommend &#8211; zum Schlachtensee oder Nikolassee möchte, kann zudem bis zum Abschluss der Bauarbeiten nicht an der Anschlussstelle Spanische Allee abfahren, sondern muss einen Umweg über das Zehlendorfer Kleeblatt (Autobahnkreuz Zehlendorf &#8211; A115/B1 Potsdamer Chaussee) nehmen.</p>
<p>Zusätzlich ungünstig wirken sich in diesem Zeitraum die Bauarbeitem am S-Bahnhof Nikolassee (Anschlussstelle Spanische Allee) aus, denn wer vom Auto auf die öffentlichen Verkehrsmittel (Regional- und S-Bahn) umsteigen möchte, muss auch dort mit Verspätungen rechnen. Seit dem Frühjahr verkehren die Züge der S-Bahn-Linie S1 nur noch bis Nikolassee, die Linie S7 fährt oft unregelmäßig. Auch die Regionalzüge der Deutschen Bahn können nicht durchfahren, so dass in diesem Bereich leider noch bis Ende des Jahres mit Verzögerungen zu rechnen ist.</p>
<div>
<p><em>Veronika Streit (mit Bildmaterial von Uwe Wattenberg / <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.pixelio.de" rel="nofollow" target="_blank">pixelio.de</a> &amp; Bundesarchiv, Bild 102-02915 / Georg Pahl / <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de" rel="nofollow" target="_blank">CC-BY-SA Lizenz</a>)</em></p>
</div>
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		<title>Flughafen-Fluch lastet weiter auf Berlin&#124; BER-Eröffnung frühestens Ende Oktober</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 12:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronika Streit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es brodelt weiter im Hexenkessel: Täglich erreichen uns neue Nachrichten über die geplante Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg. Der ursprüngliche Termin am 3. Juni wurde kurzfristig abgesagt (wir berichteten), und wenn es nach den Fluglinienbetreibern geht, wird der Flughafen BER frühestens Ende Oktober &#8211; mit Beginn des Winterflugplans &#8211; eröffnet. Am vergangenen Dienstag noch hatten Berlins<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/05/12/flughafen-fluch-lastet-weiter-auf-berlin/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es brodelt weiter im Hexenkessel: Täglich erreichen uns neue Nachrichten über die geplante Eröffnung des Flughafens Berlin-Brandenburg. Der ursprüngliche Termin am 3. Juni wurde kurzfristig abgesagt (wir <a title="Artikel &quot;Flughafen Berlin-Brandenburg nicht feuerfest | Eröffnung um mindestens 2 Monate verschoben&quot;" href="http://hauptstadtstudio.com/2012/05/08/flughafen-berlin-brandenburg-nicht-feuerfest/" target="_blank">berichteten</a>), und wenn es nach den Fluglinienbetreibern geht, wird der Flughafen BER frühestens Ende Oktober &#8211; mit Beginn des Winterflugplans &#8211; eröffnet.</strong></p>
<p><span id="more-21804"></span></p>
<div id="attachment_21819" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/05/542957_original_R_B_by_imageworld24_pixelio.de_.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-full wp-image-21819" title="© imageworld24 / pixelio.de" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/05/542957_original_R_B_by_imageworld24_pixelio.de_.jpg" alt="© imageworld24 / pixelio.de" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© imageworld24 / pixelio.de</p></div>
<p>Am vergangenen Dienstag noch hatten Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Brandenburgs amtierender Ministerpräsident Matthias Platzeck eine Flughafen-Eröffnung Mitte August in Aussicht gestellt, andere Stimmen aus der Politik sprachen von einem Termin im September. Nun jedoch scheint eine Eröffnung im Herbst oder gar Spätherbst immer wahrscheinlicher zu werden, denn<strong> Lufthansa, Airberlin und easyJet</strong> wollen nicht umziehen, solange der Sommerflugplan noch in Betrieb ist. <strong>Frühestens mit Beginn des Winterflugplans am 30. Oktober 2012</strong> halten sie einen Umzug für realistisch. Jedenfalls ließen AirBerlin-Chef Hartmut Mehdorn und easyJet-Geschäftsführer Thomas Haagensen das gestern in Berlin verlauten, und Lufthansa-Vorstandsmitglied Carsten Spohr fügte in einem Interview mit der Berliner Morgenpost noch hinzu, dass &#8220;der Termin auch noch weiter nach hinten gelegt&#8221; werden könne, sollte dies nötig sein; es sei nur wichtig, dass bei der Eröffnung des neuen Flughafens dieser dann auch wirklich fertiggestellt und sicher sei. Woher die <strong>75 Millionen Euro</strong> kommen sollen, die eine Verzögerung bis Ende Oktober kosten würde, bleibt dabei allerdings unklar.</p>
<p>Eine <strong>möglichst schnelle Eröffnung</strong> wünschen sich unterdessen die <strong>Service-Unternehmen am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg</strong>, darunter Autovermietungen, Cafés, Duty-Free-Shops, Reisebüros usw. Sie hatten fest mit einem Geschäftsbeginn am 3. Juni 2012 gerechnet; mit der Unterzeichnung ihrer mit dem Flughafenbetreiber geschlossenen Verträge haben sie jedoch Bauverzögerungen bis zu einem Jahr, d.h. bis Mitte 2013, anerkannt und somit <strong>kein Recht auf Schadensersatz</strong>.</p>
<p>Fraglich bleibt, wie <strong>AirBerlin und Lufthansa</strong> das höhere Flugaufkommen ab 3. Juni managen wollen. Beide Airlines bieten im Sommer <strong>neue Flugverbindungen</strong> an und bestehen darauf, all ihre Flüge am <strong>Flughafen Tegel</strong> abzuwickeln, der jetzt schon &#8220;aus allen Nähten platzt&#8221;, wie es der Landesvorsitzende der Berliner SPD Michael Müller formulierte. Die Lösung dieses Problems sieht Airberlin-Chef Mehdorn in einer Kürzung des Nachtflugverbots für den Tegeler Flughafen. Momentan ist dort sieben Stunden täglich (von 23 &#8211; 6 Uhr) Ruhe. In der &#8220;Übergangsphase&#8221; von Anfang Juni bis voraussichtlich Ende Oktober, in der der Sommerflugplan gilt, möchte Mehdorn je eine Stunde früher, d.h. bereits um 5 Uhr morgens, in Berlin-Tegel starten und bis zu einer Stunde später, d.h. bis 24 Uhr, landen dürfen, denn diese Zeiten sollen in Zukunft auch für den Großflughafen Berlin-Brandenburg gelten. Der <strong>Antrag auf eine Verkürzung des Nachtflugverbots</strong> muss nun von der Geschäftsführung der Berliner Flughafen-Gesellschaft geprüft werden. Tatsächlich kann die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt nämlich nur Einzelgenehmigungen ausstellen, d.h. jeder Flug nach 23 Uhr abends und vor 6 Uhr morgens muss separat bewilligt werden. Die Anwohner sind über diese Aussichten verständlicherweise alles andere als glücklich. Von ihren sieben Ruhestunden pro Tag sollen ihnen nun noch zwei weitere genommen werden. Der Vorsitzende der CDU-Lankwitz Oliver Friederici erhofft sich einen Kompromiss. Er hält <strong>acht zusätzliche Flüge</strong> in den beantragten zwei Abend- bzw. Morgenstunden für erträglich. Michael Müller von der SPD hingegen ist optimistisch, dass alle Flugverbindungen auch innerhalb der aktuell geltenden Flugzeiten am Flughafen Tegel abgewickelt werden können. Carsten Spohr von der Lufthansa hofft auf die Unterstützung des Flughafens Tegel, der Behörden sowie der Anwohner. &#8220;Jetzt müssen alle zusammenrücken&#8221;, sagte er der Berliner Morgenpost. Ob er, wie er es von den Einwohnern in der Einflugschneise verlangt, allerdings bereit wäre, fünf Monate lang mit <strong>nur fünf Stunden Nachtruhe</strong> auszukommen, ist fraglich. Die <strong>Anwohner in Berlin-Tegel</strong> jedenfalls haben nichts davon, wenn Airberlin und Lufthansa noch mehr Profit machen &#8211; Herr Spohr und Herr Mehdorn schon.</p>
<p><em>Veronika Streit (mit Bildmaterial von imageworld24 / <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.pixelio.de" rel="nofollow" target="_blank">pixelio.de</a>)</em></p>
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		<title>Flughafen Berlin-Brandenburg nicht feuerfest &#124; Eröffnung um mindestens 2 Monate verschoben</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 16:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronika Streit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es scheint eine endlose Geschichte. Nachdem die Eröffnung des neuen Großflughafens Berlin-Brandenburg zuvor bereits aufgrund des Baus weiterer Pavillons von November letzten Jahres auf den 3. Juni 2012 verschoben worden war, wurde der Eröffnungstermin nun noch einmal verlegt. Statt in knapp vier Wochen eröffnet der neue Berliner Flughafen nun in über drei Monaten! Mitte August<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/05/08/flughafen-berlin-brandenburg-nicht-feuerfest/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es scheint eine endlose Geschichte. Nachdem die Eröffnung des neuen Großflughafens Berlin-Brandenburg zuvor bereits aufgrund des Baus weiterer Pavillons von November letzten Jahres auf den 3. Juni 2012 verschoben worden war, wurde der Eröffnungstermin nun noch einmal verlegt. Statt in knapp vier Wochen eröffnet der neue Berliner Flughafen nun in über drei Monaten!<span id="more-21729"></span></strong></p>
<div id="attachment_21735" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/05/492348_original_R_by_Pete-Shacky_pixelio.de_.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-full wp-image-21735" title="© Pete Shacky / pixelio.de" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/05/492348_original_R_by_Pete-Shacky_pixelio.de_.jpg" alt="© Pete Shacky / pixelio.de" width="500" height="173" /></a><p class="wp-caption-text">© Pete Shacky / pixelio.de</p></div>
<p>Mitte August nannte Matthias Platzeck, Brandenburgs amtierender SPD- und Regierungschef nun vorsichtig als neuen Termin der Eröffnung des Airport Berlin-Brandenburg (internationales Kürzel: BER). Brandenburgs Innenminister Dietmar Woidke (SPD) hingegen sprach von einer möglichen <strong>Eröffnung im August oder September</strong>. Auch Flughafen-Chef Rainer Schwarz bestätigte, dass die Eröffnung nicht wie geplant, am 3. Juni, sondern erst nach den Sommerferien stattfinden könne.</p>
<p>Als Grund für die Verschiebung nannte Woidke vor allem <strong>Unzulänglichkeiten beim Katastrophen- und Brandschutz</strong>. Eine fehlerhafte Entrauchungsanlage sei Schuld. Angestellte der Fluggesellschaften am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg führen aber zusätzlich <strong>Probleme im täglichen Flughafenbetrieb</strong> an. Während der Testphase (wir <a title="Artikel &quot;Testphase läuft | Am 3.6.2012 eröffnet der Flughafen Berlin Brandenburg&quot;" href="http://hauptstadtstudio.com/2012/02/05/testphase-laeuft-am-3-6-2012-eroeffnet-der-flughafen-berlin-brandenburg/" target="_blank">berichteten</a>), die noch immer läuft, kam es bei Check-In, Gepäckaufgabe und Boarding wiederholt zu Pannen.</p>
<p>Berlins regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) betonte, dass der <strong>Tag der Offenen Tür am 3. Juni</strong> <strong>2012</strong> dennoch stattfinden werde. Die rund 10.000 Eröffnungsgäste wurden hingegen laut Bild.de bereits wieder ausgeladen. Von der Opposition wird der Berliner Bürgermeister hart kritisiert. Der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion Rainer Brüderle kritisierte Wowereit und wirft ihm vor, er habe sich nicht genügend um seine Pflichten im Aufsichtsrat gekümmert. Brandenburgs Bündnis 90/Grüne-Fraktionsvorsitzender Axel Vogel geht sogar noch einen Schritt weiter, indem er fordert, Platzecks und Wowereits Positionen im Aufsichtsrat durch fähigere Leute zu ersetzen. Brandenburgs CDU-Landesvorsitzende Saskia Ludwig wirft Konkurrent Platzeck vor, die angedeuteten Probleme nicht ernst genug genommen zu haben. Sie sei &#8220;stocksauer auf Platzeck&#8221;, wie die Bild-Zeitung heute berichtet. Sie findet die <strong>Begründung für die Verschiebung fadenscheinig</strong>. Oliver Höfinghoff von den Piraten stimmt ihr zu: Auch er hält die Erklärung für unglaubwürdig und stichelt gegen Wowereit, indem er ihm &#8220;stümperhafte Planung&#8221; vorwirft. IHK-Präsident Eric Schweitzer hingegen macht nicht den Aufsichtsrat, sondern die Flughafen-Geschäftsführung für den Aufschub verantwortlich. Diese hätte den Aufsichtsratsmitgliedern angeblich einen Großteil der bestehenden Komplikationen verschwiegen.</p>
<p>Unabhängig von der Schuldfrage kommt den Steuerzahler die verzögerte Eröffnung des Flughafens jedoch teuer zu stehen: Rund <strong>15 Millionen Euro</strong> soll sie pro zusätzlichem Monat kosten. Und auch die Fluggesellschaften trifft es hart: Airberlin erwartet durch den Aufschub des Umzugs von Tegel nach Brandenburg nicht nur große logistische Schwierigkeiten, sondern auch <strong>Mehrkosten in noch nicht absehbarer Höhe</strong>.</p>
<p>Fluggäste, die für den Zeitraum ab 3. Juni bereits <strong>Flüge vom Flughafen Berlin-Brandenburg</strong> gebucht haben, müssen sich jedoch keine Sorgen machen. Solange der neue Großflughafen noch nicht eröffnet ist, werden die gebuchten Flüge voraussichtlich weiter <strong>über die bestehenden Flughäfen Berlin-Tegel (TXL) und Berlin-Schönefeld (SXF) abgewickelt</strong>. Die betroffenen Passagiere werden selbstverständlich über alle Änderungen informiert und erhalten auf den Webseiten der Fluggesellschaften sowie über die Telefon-Hotlines zeitnah alle notwendigen Informationen.</p>
<p><em>Veronika Streit (mit Bildmaterial von Pete Shacky / <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.pixelio.de" rel="nofollow" target="_blank">pixelio.de</a>)<br />
</em></p>
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		<title>Ruhiger 1. Mai in Berlin</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 11:05:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Schwabe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das traditionelle MyFest in Berlin-Kreuzberg verlief bis auf kleinere Ausschreitungen am Abend weitestgehend ruhig. Auch in der Walpurgisnacht feierten Jung und Alt ausgelassen, aber friedlich im beliebten Mauerpark. Das sonnige Wetter der letzten Tage ließ wohl auch keine andere als eine positive Feierstimmung zu. Am Nachmittag des 1. Mai versammelten sich tausende feierlustige Menschen in<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/05/02/ruhiger-1-mai-in-berlin/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das traditionelle MyFest in Berlin-Kreuzberg verlief bis auf kleinere Ausschreitungen am Abend weitestgehend ruhig. Auch in der Walpurgisnacht feierten Jung und Alt ausgelassen, aber friedlich im beliebten Mauerpark. Das sonnige Wetter der letzten Tage ließ wohl auch keine andere als eine positive Feierstimmung zu.</strong><span id="more-21524"></span></p>
<div id="attachment_21529" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/05/530763_web_R_B_by_Christian-Pohl_pixelio.de_.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-medium wp-image-21529" title="1. Mai" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/05/530763_web_R_B_by_Christian-Pohl_pixelio.de_-300x200.jpg" alt="1. Mai" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© Christian Pohl / pixelio.de</p></div>
<p>Am Nachmittag des 1. Mai versammelten sich tausende feierlustige Menschen in Kreuzberg rund um den Mariannenplatz, um das jährlich stattfindende MyFest gebührend zu feiern. Von der Polizei war zu dieser Zeit nicht viel zu sehen. Stattdessen lachten und feierten die Menschen und tanzten zu elektronischer Musik oder diversen Rock-Konzerten durch die Straßen. Insgesamt sprachen die Veranstalter der „Revolutionären 1. Mai Demonstration“ von über 25.000 Teilnehmern.</p>
<p>Erst am Abend kam es im Rahmen der Demonstrationen zu kleineren Ausschreitungen. Ein Supermarkt wurde hierbei in Mitleidenschaft gezogen, jedoch konnten keine Demonstranten ins Innere des Marktes vordringen und Plünderungen dadurch verhindert werden. Ein spontaner Aufmarsch autonomer Aktivisten sorgte am frühen Abend zunächst für Unruhe. Die Gruppe von etwa hundert und teilweise vermummten Aktivisten versammelte sich &#8211; mit Plakaten &#8220;bewaffnet&#8221; &#8211; und zog vom Mariannenplatz in die Waldemarstraße. Die Polizei stoppte die Gruppe jedoch relativ schnell, verhinderte so den Marsch in Richtung Axel-Springer-Hochhaus und damit verbundene größere Ausschreitungen. Plakate zeigten den Unmut der Demonstranten über steigende Mieten in Berliner Bezirken und die damit einhergehende Gentrifizierung. Die Bewohner fühlen sich durch die Mieterhöhungen nicht mehr in der Lage, sich eine zentrumsnahe Wohnung zu leisten, und werden an den Stadtrand gedrängt.</p>
<p>Kurz vor 18 Uhr störte schließlich auch noch heftig einsetzender Regen den Beginn der eigentlich geplanten „Revolutionären 1. Mai Demonstration“ am Lausitzer Platz. Die Stimmung war nach dem Ende der Spontan-Demonstration wieder friedlich, jedoch verzögerte sich der Beginn &#8211; auch durch den Platzregen &#8211; nun auf 19:20 Uhr. Die Demonstranten zogen in Richtung Mitte zum Bebelplatz &#8211; vorneweg eine Gruppe von etwa 300 Autonomen. Die Stimmung innerhalb der Demo war allerdings eher fröhlich als aggressiv. Brenzlig wurde es am U-Bahnhof Kottbusser Tor, als auf Dächern versammelte Autonome Feuerwerk, Böller und Rauchbomben zündeten. Ebenfalls flogen erste Steine in Richtung Sparkasse und Fensterscheiben, dazu dröhnten vermehrt internationale Parolen. Angekommen am Axel-Springer-Hochhaus in der Rudi-Dutschke-Straße, in der auch die „Bild“-Zeitung ihre Redaktion hat, wurde es brenzlig. Die Polizei war mit einem massiven Aufgebot vor Ort. Bis auf eine weitere Rauchbombe blieb es aber friedlich. Erst am Jüdischen Museum kam es zu weiteren Zwischenfällen: Die Polizei griff zu Pfefferspray, und einzelne Demonstranten wurden festgenommen. Der Demonstrationszug lief sich schließlich am jüdischen Museum fest und wurde kurze Zeit später, gehen 21 Uhr, aufgelöst. Laut Polizei hätten die Veranstalter keinen Einfluss mehr auf die Demonstranten gehabt und die Polizei um Hilfe gebeten. Diese habe die Auflösung der Demonstration ausgesprochen.</p>
<p>Größtenteils verliefen also alle Veranstaltungen am 1. Mai friedlich, und viele Berliner nutzten den sonnigen freien Tag zum Feiern und Ausgelassensein. Gegen Mitternacht begaben sich die meisten Feiernden nach Hause. Alles in allem also ein bunter Feiertag mit vielen Überraschungen, viel Sonne und guter Laune.</p>
<p><em>Tina Schwabe (mit Bildmaterial von pixelio.de)</em></p>
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		<title>Letzter Tee, letzte Märchenstunde &#124; Tadschikische Teestube schließt am 1.5.</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 00:30:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronika Streit</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Tadschikische Teestube am Festungsgraben 1 in Berlin-Mitte, beliebtes Etablissement bei Einheimischen wie Touristen, schließt am 1. Mai ihre Türen. Doch der Betreiber will die geschichtsträchtige Einrichtung an anderer Stelle neu eröffnen. Bei einem Umzug würde allerdings nicht nur ihr Charme verloren gehen&#8230; Fast wäre sie so alt wie die DDR geworden, in der sie<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/04/30/tadschikische-teestube-schliesst-am-1-5/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Tadschikische Teestube am Festungsgraben 1 in Berlin-Mitte, beliebtes Etablissement bei Einheimischen wie Touristen, schließt am 1. Mai ihre Türen. Doch der Betreiber will die geschichtsträchtige Einrichtung an anderer Stelle neu eröffnen. Bei einem Umzug würde allerdings nicht nur ihr Charme verloren gehen&#8230;<span id="more-21395"></span></strong></p>
<div id="attachment_21516" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/04/tadsch_main.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-full wp-image-21516" title="Tadschikische Teestube Berlin" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/04/tadsch_main.jpg" alt="Tadschikische Teestube Berlin" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Tadschikische Teestube Berlin</p></div>
<p>Fast wäre sie so alt wie die DDR geworden, in der sie entstanden und &#8211; im Gegensatz zu vielen anderen Dingen in dieser Zeit &#8211; erblüht ist: 2014 hätte die Tadshikische Teestube ihr 40-jähriges Bestehen feiern können, doch das Theater-Restaurant im <strong>Palais am Festungsgraben</strong> bietet am heutigen Montag ab 17 Uhr zum letzten Mal Tee-Spezialitäten aus aller Welt sowie verschiedene vorder- und mittelasiatische Gerichte an. Danach bleibt das Café geschlossen &#8211; und wird wahrscheinlich bald an anderer Stelle in Berlin <strong>neu eröffnet</strong>. Das wünschen sich jedenfalls Kellner, Betreiber und Pächter, die bereits auf der Suche nach einer geeigneten Location sind.</p>
<p>Warum sie nicht am Festungsgraben bleiben möchten, erklärt Oberkellner Igor damit, dass die Teestube sowie das Palais renoviert werden müssen und die Zukunft der Tadschikischen Teestube somit seit einiger Zeit ungewiss war. Die Berliner Immobilienmanagement-Gesellschaft, der das unter <strong>Denkmalschutz</strong> stehende Gebäude gehört, bestätigt, dass die derzeitige  Pächterin Charikleia Cinari den Vertrag deshalb gekündigt hat, statt ihn zu verlängern. Andere Pachtverträge, wie der des <strong>Theaters im Palais</strong>, wurden vorerst bis 2014 verlängert. Cinaris Bruder Aris Papageorgiu, der ehemalige Betreiber der Tadschikischen Teestube, würde das von einem tadschikischen Stand der Leipziger Messe als Geschenk überlassene Inventar samt holzgeschnitzter Säulen liebend gerne mit ins neu zu beziehende Lokal nehmen. Die B.I.M. jedoch lehnt das ab, weil das Palais am Festungsgraben komplett unter Denkmalschutz steht. Die <strong>neue Tadschikische Teestube</strong> wird also vermutlich kaum noch an die alte erinnern: Die Holzdecke, die Teppiche, die Wandbilder, Decken und Kissen, auf denen die Gäste sitzen, wenn sie ihren Tee im Samowar zu sich nehmen &#8211; all das können Touristen wie Einheimische heute, am 30.4.2012, zum letzten Mal bestaunen, denn ab morgen bleibt die Tadschikische Teestube geschlossen.</p>
<div id="attachment_21517" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/04/tadsch_main2.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-full wp-image-21517" title="Tadschikische Teestube Berlin" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/04/tadsch_main2.jpg" alt="Tadschikische Teestube Berlin" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Tadschikische Teestube Berlin</p></div>
<p>Schade ist es auch um die <strong>Märchenstunde</strong>, in der die Märchenerzählerinnen Nina Madlen Korn und Katja Popow (Mutter und Tochter) jeden Montag ab 19:30 Uhr alte Märchen vortragen. Heute Abend erzählen Nina und Katja zum (vorerst) letzten Mal Hexenmärchen zur Walpurgisnacht. Wer noch einmal dabei sein möchte, sollte vorher besser unter der Telefonnummer 030 &#8211; 20 41 112 reservieren. Die Tadschikische Teestube ist heute zum letzten Mal <strong>von 17 bis 24 Uhr</strong> geöffnet. Bleibt uns also nur zu sagen: Сихату саломат боши!</p>
<p><em>Veronika Streit</em></p>
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		<title>Am 1. Mai bleiben die Spätis dicht &#124; Viele Betreiber sind verärgert</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 06:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Schwabe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den Berliner Spätverkaufsstellen (Spätis) drohen massive Umsatzeinbußen. Am 1. Mai, dem wahrscheinlich umsatzreichsten Tag im Jahr, bleiben die Spätis geschlossen, um Krawallmachern gar nicht erst die Möglichkeit zu bieten, sich dort mit Flaschen und Dosen einzudecken. Die Besitzer der vielen Spätverkaufsstellen rund um den Mauerpark verstehen die Welt nicht mehr. Ausgerechnet am 1. Mai sollen<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/04/25/am-1-mai-bleiben-die-spaetis-dicht-viele-betreiber-sind-veraergert/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Den Berliner Spätverkaufsstellen (Spätis) drohen massive Umsatzeinbußen. Am 1. Mai, dem wahrscheinlich umsatzreichsten Tag im Jahr, bleiben die Spätis geschlossen, um Krawallmachern gar nicht erst die Möglichkeit zu bieten, sich dort mit Flaschen und Dosen einzudecken.</strong><span id="more-21376"></span></p>
<div id="attachment_21380" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/04/154027_web_R_K_by_hupe-graphics_pixelio.de_.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-medium wp-image-21380" title="Bierflaschen als potenzielle Wurfgeschosse" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/04/154027_web_R_K_by_hupe-graphics_pixelio.de_-300x225.jpg" alt="Bierflaschen als potenzielle Wurfgeschosse" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">© hupe-graphics / pixelio.de</p></div>
<p>Die Besitzer der vielen Spätverkaufsstellen rund um den Mauerpark verstehen die Welt nicht mehr. Ausgerechnet am 1. Mai sollen ihre Läden geschlossen bleiben. Das Bezirksamt Pankow schiebt ihnen einen Riegel vor, indem es das Ladenöffnungsgesetz ohne Ausnahme und Sonderregelungen durchsetzt.</p>
<p>Großangelegtes Ziel ist es, dass sich irgendwann alle Spätis an die Ladenöffnungszeiten halten, und ganz nebenbei soll potenziellen Krawallmachern keine Chance gegeben werden, sich Wurfgeschoss-Nachschub in Form von Flaschen und Dosen zu besorgen. Bisher wurde das Ladenöffnungsgesetz aus purer Gewohnheit immer wieder ignoriert. Dieses erlaubt an Feiertagen ausschließlich den Verkauf von Brötchen, Blumen, Zeitschriften und Milchprodukten – und das auch nur von 7 bis 16 Uhr.</p>
<p>Bisher verhängte Bußgelder haben den Ladenbesitzern nicht wirklich schaden können. Doch auch das im Mauerpark verhängte Flaschenverbot soll durch die Polizei durchgesetzt werden. Die Sicherheit am 1. Mai geht &#8211; folgt man den Aussagen der Verantwortlichen &#8211; vor.</p>
<p><em>Tina Schwabe (mit Bildmaterial von <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.pixelio.de" rel="nofollow" target="_blank">pixelio.de</a>)</em></p>
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		<title>Montag Morgen in Berlin: Streik der Taxifahrer und Bauarbeiten bei der BVG</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 07:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Schwabe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was wäre der Montagmorgen ohne schlechte Nachrichten. Für viele Fahrgäste der BVG verlängert sich in den kommenden Tagen und Wochen weiterhin die Wartezeit. Auf der Strecke der U2 wird schon länger gebaut, ab heute ist auch der Verkehr der U1 unterbrochen, und nun streiken auch noch die Taxifahrer. Nicht nur, dass derzeit auf vielen U-Bahn-Strecken<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/04/23/montag-morgen-in-berlin-streik-der-taxifahrer-und-bauarbeiten-bei-der-bvg/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was wäre der Montagmorgen ohne schlechte Nachrichten. Für viele Fahrgäste der BVG verlängert sich in den kommenden Tagen und Wochen weiterhin die Wartezeit. Auf der Strecke der U2 wird schon länger gebaut, ab heute ist auch der Verkehr der U1 unterbrochen, und nun streiken auch noch die Taxifahrer.</strong><span id="more-21271"></span></p>
<div id="attachment_21310" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/04/Oberbaumbrücke_U-Bahn.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-medium wp-image-21310" title="Oberbaumbrücke mit U-Bahn" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/04/Oberbaumbrücke_U-Bahn-300x224.jpg" alt="Oberbaumbrücke mit U-Bahn" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">© Sarah Jane at Flickr</p></div>
<p>Nicht nur, dass derzeit auf vielen U-Bahn-Strecken gebaut wird, auch die Taxifahrer haben die Nase voll. Diese bestreiken heute den neuen Flughafen BER. An dem Streik werden nach Angaben der Gewerbevertretung rund 3.000 Berliner und Brandenburger Taxifahrer teilnehmen. Protestiert wird gegen die vom Berliner Flughafen und der Firma APCOA beschlossene Zahlung von 1,50,- EUR pro Flughafen-Anfahrt und den damit entstehenden Tarifkonflikt. Für Brandenburger und Berliner Taxifahrer gilt immer noch ein unterschiedlicher Taxi-Tarif. Die Berechnung des Taxi-Tarifs soll für die Region Berlin und Brandenburg vereinheitlicht werden, so die Forderungen der Taxifahrer.</p>
<p>Die Bauarbeiten an der U2 zwischen Mohrenstraße und Potsdamer Platz sind schon seit dem 30. März im Gange, und nach dem Wassereinbruch in der durch einen Tunnel führenden Baugrube eines neu entstehenden Einkaufszentrums ist eine Wiederaufnahme des Verkehrs weiterhin ungewiss. Der Schienenersatzverkehr zwischen den beiden Haltestellen ist durch Busse gewährleistet, jedoch ist man zu Fuß meistens schneller.</p>
<p>Ebenfalls wird ab heute der Verkehr der Linie U1 zwischen Möckernbrücke und Wittenbergplatz unterbrochen. Die Sanierungsarbeiten am Gleisdreieck werden voraussichtlich bis zum 8. Juni andauern. Zwischen Möckernbrücke und Gleisdreieck fahren ebenfalls Busse als Schienenersatzverkehr. Zwischen Wittenbergplatz und Uhlandstraße fahren die Züge tagsüber nur noch alle zehn statt alle fünf Minuten, und zwischen Gleisdreieck und Wittenbergplatz ist ein Umsteigen in die U2 nötig. Die BVG rät hierzu allerdings, den gesperrten Abschnitt der U2 &#8211; wenn möglich &#8211; weiträumig zu umfahren.</p>
<p>Die Fahrgäste der U6 können sich auf den Juli und die kommenden 15 Monate freuen. Die U5 und die U6 bekommen einen gemeinsamen U-Bahnhof Unter den Linden. Damit fahren für einige Zeit keine Züge zwischen den Stationen Friedrichstraße und Französische Straße. Ersatzbusse sind hier jedoch einer großen Stau-Gefahr ausgesetzt. Klüger ist dann wohl derjenige, der den Weg doch lieber zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt.</p>
<p><em>Tina Schwabe (mit Bildmaterial von <a rel="nofollow" target="_blank" title="Sarah Jane Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/sarah_jane/" target="_blank">Sarah Jane at Flickr</a>)</em></p>
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		<title>Plakat wirbt mit einer Woche Schwarzfahren &#124; BVG stellt Strafanzeige</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 17:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Schwabe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Plakat sorgte heute an den BVG-Bahnhöfen für Unsicherheit und Schmunzeln. Der Aushang im Stil der BVG lädt BVG-Kunden vom 26. April bis 2. Mai zum Gratisfahren ein. Die BVG dementierte das und hat nun Strafanzeige erstattet. Eine Woche lang kostenlos mit der BVG fahren. Ein Traum, oder einfach nur ein schlechter Scherz für denjenigen,<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/04/19/plakat-wirbt-mit-einer-woche-schwarzfahren-bvg-stellt-strafanzeige/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Plakat sorgte heute an den BVG-Bahnhöfen für Unsicherheit und Schmunzeln. Der Aushang im Stil der BVG lädt BVG-Kunden vom 26. April bis 2. Mai zum Gratisfahren ein. Die BVG dementierte das und hat nun Strafanzeige erstattet.</strong><span id="more-21177"></span></p>
<div id="attachment_21185" class="wp-caption alignleft" style="width: 238px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/04/BVG.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-medium wp-image-21185" title="Falsches BVG Plakat" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/04/BVG-228x300.jpg" alt="Falsches BVG Plakat" width="228" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: www.facebook.com</p></div>
<p>Eine Woche lang kostenlos mit der BVG fahren. Ein Traum, oder einfach nur ein schlechter Scherz für denjenigen, der es glaubt: Vom 26. April bis zum 2. Mai sei das Ticket für den Transport in U-Bahn, Tram und Bus nicht zwingend: „In diesem Zeitraum ist der Kauf von Fahrscheinen freiwillig“, so steht es auf den Plakaten, die an einigen Orten in Berlin entdeckt wurden. Auf den ersten Blick scheinen diese auch wie eine offizielle Bekanntmachung der BVG auszusehen. Im sozialen Netzwerk Facebook wurden heute munter Schnappschüsse des Plakates verbreitet und heiß diskutiert.</p>
<p>Begründet wurde die Aktion auf dem falschen Plakat als Wiedergutmachung für die angeblichen Angriffe von Fahrscheinkontrolleuren auf BVG-Kunden. Die Berliner Verkehrsbetriebe haben mit dieser Aktion jedoch nichts zu tun und erstatteten Anzeige. In den vergangenen Jahren soll es schon zu ähnlichen Aufforderungen zum Schwarzfahren gekommen sein. Einen Fahrschein muss sich in dem Zeitraum trotzdem jeder kaufen. Wer erwischt wird, zahlt 40€. Den Hinweis auf das Plakat lässt die BVG nicht durchgehen. „Unwissenheit schützt nicht vor Strafe“, so BVG-Sprecher Klaus Wazlak.</p>
<p><em>Tina Schwabe (mit Bildmaterial von www.facebook.com)</em></p>
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		<title>Berliner S-Bahn: Probleme gravierender als angenommen</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 18:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernard Bruck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Mitte 2009 bereitet die Berliner S-Bahn ihren (treuen) Kunden Ärger. Wer aber darauf hoffte, dass die seit fast drei Jahren bestehenden Probleme nach 2012 endlich der Vergangenheit angehören, wird nun einmal mehr enttäuscht.  Am 6. Dezember 2009 machten wir unserem Ärger über die Berliner S-Bahn mit unserem Beitrag &#8220;Bis(s) zum bitteren Ende&#8221; zum ersten<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/04/10/berliner-s-bahn-probleme-gravierender-als-angenommen/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit Mitte 2009 bereitet die Berliner S-Bahn ihren (treuen) Kunden Ärger. Wer aber darauf hoffte, dass die seit fast drei Jahren bestehenden Probleme nach 2012 endlich der Vergangenheit angehören, wird nun einmal mehr enttäuscht. </strong><span id="more-21013"></span></p>
<div id="attachment_21014" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.flickr.com/photos/76236933@N00/314175180/sizes/m/in/photostream/"><img class=" wp-image-21014 " title="Berliner S-Bahn Probleme gravierender als angenommen" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/04/Berliner-S-Bahn-Probleme-gravierender-als-angenommen.jpg" alt="" width="320" height="213" /></a><p class="wp-caption-text">Gradient_Photo / flickr.com</p></div>
<p>Am 6. Dezember 2009 machten wir unserem Ärger über die Berliner S-Bahn mit unserem Beitrag &#8220;<a title="Bis(s) zum bitteren Ende | hauptstadtstudio.com" href="http://hauptstadtstudio.com/2009/12/06/biss-zum-bitteren-ende/" target="_blank">Bis(s) zum bitteren Ende</a>&#8221; zum ersten Mal Luft. Nach (für damalige Verhältnisse) nur wenigen Monaten der Einschränkungen, Ausfälle und Ärgernisse stand &#8211; mehr oder weniger überraschend &#8211; eine Fahrkostenerhöhung zur Debatte.</p>
<p>Die schrittweise &#8220;Anpassung&#8221; der Preise für die Beförderung ist ja nun mittlerweile Realität &#8211; ganz anders allerdings verhält es sich mit der &#8220;Usability&#8221; &#8211; der Nutzbar- oder auch Bedienbarkeit der Berliner S-Bahn. Diese nämlich ist nach wie vor und immer wieder erheblich eingeschränkt.</p>
<p>Wer nun die Hoffnung hatte, dass die Probleme mit dem öffentlichen Nahverkehr in Berlin spätestens Ende dieses Jahres behoben sind &#8211; wie es denn einst mal verkündet wurde, bekommt &#8211; dem S-Bahn-Image gerecht &#8211; wieder einen Korb. Die Nachrichtenagentur Reuters nämlich vermeldet aktuell, dass die Probleme bei der Berliner S-Bahn weitaus größer sind, als dies bislang bekannt war. Nach internen &#8220;Bahn-Papieren&#8221; soll nicht nur die Wagenflotte veraltet sein, nein, auch die Leit- und Signaltechnik soll es ganz einfach nicht mehr bringen.</p>
<p>Intern ist bereits die Rede von einem &#8220;milliardenschweren Sonderprogramm&#8221;. In den nächsten zehn Jahren, so die Schlussfolgerung, müssten 1,5 Milliarden (in Zahlen: 1.500.000.000 Euro) aufgebracht werden, um die entsprechende Infrastruktur und damit das Berliner Schienennetz auf Vordermann zu bringen.</p>
<p>Nach Angaben des <a rel="nofollow" target="_blank" title="RBB" href="http://www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2012_04/s-bahn.html" target="_blank">RBB</a> wollte sich ein Bahn-Sprecher &#8211; angesprochen auf diese internen Papiere und Zahlen &#8211; nicht näher äußern. Er bestätigte lediglich, dass die Deutsche Bahn-Tochter, die Berliner S-Bahn, zwischen 2012 und 2016 bis zu 720 Millionen Euro in die Infrastruktur investiere. Unbestritten sei, so der Bericht, dass auch nach dieser Periode weiterhin Investitionsbedarf bestehe. Woher diese finanziellen Mittel wohl kommen werden, dürfte vor allem Besitzern einer für 12 Monate im Voraus bezahlten &#8220;Umwelt-Karte&#8221; nun klar sein&#8230;</p>
<p>Wir bleiben am Ball!</p>
<p><em>Bernard Bruck (mit Bildmaterial von <a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.flickr.com/photos/76236933@N00/314175180/sizes/m/in/photostream/" target="_blank">Gradient_Photo / flickr.com</a>)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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