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	<title>Hauptstadtstudio &#187; Nachrichten</title>
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		<title>Kürschnergate &#124; Es stellte sich heraus: Babette war&#8217;s!</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 20:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernard Bruck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine simple Benachrichtigung über die gerade neu erschienene Ausgabe des Nachschlagewerks &#8220;Kürschners Volkshandbuch&#8221;, war es, die am heutigen Mittwoch, 25. Januar, zeitweise die Mailserver des Bundestags lahmlegte und tausende Politiker von ihrer eigentlichen Arbeit abhielt. Nicht Terroristen, keine Hacker und auch nicht Anonymous zeichnen sich für den temporären Ausfall etlicher Mail-Postfächer von Bundestagsabgeordneten am heutigen<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/01/25/kuerschnergate-es-stellte-sich-heraus-babette-wars/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
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</script></div><p><strong>Eine simple Benachrichtigung über die gerade neu erschienene Ausgabe des Nachschlagewerks &#8220;Kürschners Volkshandbuch&#8221;, war es, die am heutigen Mittwoch, 25. Januar, zeitweise die Mailserver des Bundestags lahmlegte und tausende Politiker von ihrer eigentlichen Arbeit abhielt.</strong><span id="more-19638"></span></p>
<p>Nicht Terroristen, keine Hacker und auch nicht Anonymous zeichnen sich für den temporären Ausfall etlicher Mail-Postfächer von Bundestagsabgeordneten am heutigen Mittwoch verantwortlich. Nein, Babette war&#8217;s &#8211; wie sich nun heraustellte.</p>
<div id="attachment_19646" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-19646" title="Kürschnergate Es stellte sich heraus Babette wars" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/01/Kürschnergate-Es-stellte-sich-heraus-Babette-wars.jpg" alt="" width="550" height="305" /><p class="wp-caption-text">Foto: @tokoo / twitter.com</p></div>
<p>Ihr Motiv &#8211; soviel ist sicher &#8211; war politischer Natur. Den Staatsschutz aber brauchte es nicht, um das herauszufinden. Babette verriet sich selbst und hinterließ am Ende Spuren, die nicht nur deutschlandweit, sondern mittlerweile gar international nachzuverfolgen sind &#8211; über Twitter, Facebook &amp; Co. Was aber war geschehen, und wie nur konnten sich selbst hochangesehene Bundestagsabgeordnete in diese &#8220;Kürschnergate&#8221;-Affäre reinziehen lassen?</p>
<p>Alles begann mit einer simplen Mail, in der die Öffentlichkeitsabteilung des Bundestags morgens darauf hinwies,  dass die neue Ausgabe des Kürschner Nachschlagewerks nun abholbereit sei. Wie auch sonst ist diese Information nicht nur an sämtliche Bundestagsabgeordnete und deren Mitarbeiter, sondern auch an etliche Journalisten und öffentliche Institutionen adressiert. Babette &#8211; so scheint es &#8211; kümmerte das nur wenig. Auch sie wollte eine Ausgabe des neuen Nachschlagewerks mit Informationen und Vita aller Abgeordneten des Bundestags in den Händen halten, war allerdings nicht in Berlin zugegen und bat deshalb ihre Kollegin Britta darum, ihr ebenfalls ein Exemplar mitzubringen.</p>
<div id="attachment_19647" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><img class="size-full wp-image-19647" title="kürschnerhandbuch" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/01/kürschnerhandbuch.jpg" alt="" width="180" height="292" /><p class="wp-caption-text">Foto: btg-bestellservice.de</p></div>
<p>Wie sich nun herausstellte, wäre Babette als Mitarbeiterin der Karlsruher Grünen-Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl auch tatsächlich (wie übrigens jeder andere Bundesbürger auch) dazu berechtigt gewesen, ein Exemplar zu erhalten, und sicherlich hätte ihr Britta den Gefallen auch stillschweigend getan. Babette aber wollte, dass auch andere ihr Interesse an dem Handbuch mitbekommen und versendete ihre Nachricht (&#8220;Liebe Britta, wenn Ihr euch eindeckt, bringt ihr mir eins mit? Danke und herzliche Grüße.&#8221;) kurzerhand per &#8220;Allen antworten&#8221;-Funktion an sämtliche Empfänger der vorherigen Mail mit dem Hinweis auf die neue Ausgabe des Handbuchs.</p>
<p>Die Reaktion folgte prompt. Einige Bundestagsabgeordnete wiesen nur wenige Minuten darauf, per Rückantwort (wiederum an alle) darauf hin, dass es sich bei dem Verteiler um einen &#8220;rein dienstlichen Verteiler&#8221; handelt. Andere Bundestagsabgeordnete und/oder -mitarbeiter wollten gleich aus dem Verteiler gestrichen werden. Wiederum andere sahen sich dazu angehalten, ihre &#8220;Mami&#8221; zu dieser außerordentlichen Gelegenheit zu grüßen (<em>&#8220;<a title="Spiegel Online | Kürschnergate" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,811303,00.html" target="_blank">Ich möchte über diesen Weg meine Mami grüßen! HALLO!</a>&#8220;). </em></p>
<p>Am Nachmittag schließlich schaltete sich die IT-Abteilung des Bundestags ein und bat die Abgeordneten, ihre Mitarbeiter und mittlerweile tausende Twitter-Follower und Facebook-Fans um Nachsicht. Mit dem Hinweis, dass die Mailserver zum Teil lahmgelegt sind und Zustellverzögerungen &#8220;von bis zu 30 Minuten auftreten&#8221; könnten, bat man die Diskussion per &#8220;Allen antworten&#8221;-Funktion nun zu unterlassen. Unterdessen, so berichtet die <a title="Bundestag #kürschnergate" href="http://www.bundestag.de/internetenquete/Kuerschnergate/" target="_blank">offizielle Seite des Bundestags</a>, verbrachten &#8220;Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begeistert die Mittagspause gemeinsam vor dem Rechner&#8230;  Die Absenderin der Ursprungsmail wird als Mitarbeiterin des Monats vorgeschlagen, alte Bekannte finden wieder zueinander, Fotos vom Mittagessen werden ausgetauscht.&#8221;</p>
<p>Es ist zu erwarten, dass die unter dem Pseudonym <a title="#kürschnergate" href="https://twitter.com/#!/search/%23k%C3%BCrschnergate" target="_blank">#Kürschnergate</a> geführte Schlacht um die neue Ausgabe des Kürschner Handbuchs sich noch etwas hinzieht. Babette hat nicht nur eine deutschlandweite Hashtag-Welle über Twitter und <a title="KürschnerGate | Google+" href="https://plus.google.com/s/k%C3%BCrschnergate" target="_blank">Google+</a> ausgelöst, sondern mittlerweile auch mehrere <a title="Babette war's" href="http://www.facebook.com/babette.fansite" target="_blank">Fan-Seiten</a> auf Facebook und Co.</p>
<p>Übrigens: Wer auch eine Ausgabe des <a title="Kürschner Handbuch bestellen" href="https://www.btg-bestellservice.de/index.php?navi=1&amp;subnavi=50&amp;anr=10037700" target="_blank">Kürschner Handbuchs</a> &#8211; mit allen wissenswerten Informationen über die derzeitigen Bundestagsabgeordneten &#8211; erhalten möchte, kann dieses kostenfrei beim Bestellservice des Bundestags ordern.</p>
<p><em>Bernard Bruck (mit Bildmaterial von @tokoo / Twitter)</em></p>
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		<title>Berliner Immobilien &#124; auch 2012 steht Berlin im Visier von Investoren</title>
		<link>http://hauptstadtstudio.com/2012/01/19/berliner-immobilien-auch-2012-steht-berlin-im-visier-von-investoren/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 19:24:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch 2012 nimmt die Nachfrage nach Berliner Immobilien Experten zufolge nicht ab. Grund hierfür sind nicht nur günstige Quadratmeterpreise, sondern vor allem die Beliebtheit der Bundeshauptstadt. In erster Linie sind Wohnimmobilien gefragt. Geht es nach den Experten in Sachen Immobilien, so wird der Boom rund um die Hauptstadt nicht abnehmen. Im Gegenteil, der im Vergleich<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/01/19/berliner-immobilien-auch-2012-steht-berlin-im-visier-von-investoren/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
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<div id="attachment_19442" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.flickr.com/photos/http2007/1345810832/sizes/m/in/photostream/"><img class="size-medium wp-image-19442" title="Berliner Immobilien auch 2012 steht Berlin im Visier von Investoren" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/01/Berliner-Immobilien-auch-2012-steht-Berlin-im-Visier-von-Investoren-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: berlin / http2007</p></div>
<p>Geht es nach den Experten in Sachen Immobilien, so wird der Boom rund um die Hauptstadt nicht abnehmen. Im Gegenteil, der im Vergleich zu anderen großen deutschen Städten geringe Quadratmeterpreis für eine Immobilie lockt die Käufer wie nie zuvor. Interessierte sich vor 10 Jahren noch kaum jemand für den Immobilienstandort Berlin, so profitiert die City seit mehreren Jahren von ihrem Image als Kult-Metropole. Und das eben nicht nur bei Künstlern und Freischaffenden.</p>
<p>Behalten die Kritiker dieser grenzenlosen Metropolisierung, welche eben auch steigende Mietpreise zur Folge hat, Recht, so verkommt Berlin im Laufe der kommenden Jahre zu einer der Städte, in denen weniger Leben als vielmehr System herrscht: einen Ort, an dem das gemeinschaftliche Wohnprojekt durch einen Hotelkomplex und der Spiel- durch einen Parkplatz ersetzt wird. Glaubt man den Investoren und Bauherren, dann wird Berlins Potenzial durch diese Maßnahme erst genutzt.</p>
<div id="attachment_19443" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/badgurl/4260668021/sizes/m/in/photostream/"><img class="size-full wp-image-19443" title="Berliner Immobilien auch 2012 steht Berlin im Visier von Investoren2" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/01/Berliner-Immobilien-auch-2012-steht-Berlin-im-Visier-von-Investoren2.jpg" alt="" width="500" height="310" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Loft / Dee Adams</p></div>
<p>Um der Teuerung von Mietraum entgegenzuwirken, verspricht die neue Berliner Regierungskoalition in ihren politischen Richtlinien bis 2016 den Neubau von bis zu 30.000 Wohnungen. Bis diese allerdings fertiggestellt werden, steigt die Nachfrage nach Wohnraum und damit auch der Mietspiegel kontinuierlich. Wer den Kauf einer Immobilie anstrebt, sollte, geht es nach den Aussagen von Experten, möglichst rasch zugreifen. In Mitte, dem teuersten Bezirk in Berlin,  verteuerten sich die Kaufpreise für Wohnimmobilien im ersten Halbjahr 2011 um 13,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr &#8211; Tendenz steigend. Einzig für die Bezirke Reinickendorf und Steglitz-Zehlendorf verzeichnet man bislang noch keinen signifikanten Preisanstieg.</p>
<p>Ob als Geldanlage, als Wohnobjekt oder Arbeitsraum &#8211; der Markt für Immobilien in und um Berlin herum boomt. Ein Blick auf die <a title="Berliner Immobilien auf Immonet" href="http://www.immonet.de/berlin.html" target="_blank">Berliner Immobilien auf Immonet</a> zeigt: Wer das nötige Grundkapital mitbringt, kann aktuell noch das ein oder andere Schnäppchen machen. Neben Lofts und Luxuswohnungen in Mitte stehen auch Mehr-Zimmer-Wohnungen zur Miete in allen anderen Stadt-Bezirken hoch im Kurs.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Berlin soll &#8220;kostenfreie&#8221; WLAN-Infrastruktur erhalten</title>
		<link>http://hauptstadtstudio.com/2012/01/16/berlin-soll-kostenfreie-wlan-infrastruktur-erhalten/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 12:46:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Regierungsvertrag der neuen Berliner Koalition zwischen SPD und CDU sieht, neben zahlreichen anderen Vorhaben, auch eine kostenlose WLAN-Infrastruktur vor. Das Projekt lag bereits 2009 auf dem Tisch, wurde jedoch durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung blockiert. Das Stadtbild würde verschandelt und öffentliche technische Installationen und Anlagen (wie Ampeln) würden in ihrem Betrieb gestört werden, so<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/01/16/berlin-soll-kostenfreie-wlan-infrastruktur-erhalten/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
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<div id="attachment_19337" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/01/Berlin-bekommt-kostenloses-Stadt-WLAN.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-medium wp-image-19337" title="Berlin bekommt kostenloses Stadt-WLAN" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/01/Berlin-bekommt-kostenloses-Stadt-WLAN-300x222.jpg" alt="" width="300" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: xingors / flickr.com</p></div>
<p>Das Stadtbild würde verschandelt und öffentliche technische Installationen und Anlagen (wie Ampeln) würden in ihrem Betrieb gestört werden, so die Begründung der <a title="Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt" href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/" target="_blank">Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt</a> für die Ablehnung des Projekts City-WiFi im Jahr 2009. Wie das <a title="Gadgetblog" href="http://gogogadget.de" target="_blank">Gadgetblog</a> gogogadget.de berichtet, soll eine damals in Auftrag gegebene Studie jedoch zu dem Ergebnis gekommen sein, dass keine nennenswerten Veränderungen durch das Projekt zu erwarten seien.</p>
<p>Wie dem auch sei: Der Richtlinienkatalog der neuen Regierungskoalition aus SPD und CDU strebt nun, drei Jahre später, die Wiederaufnahme und endgültige Realisierung des Projektes an. Auch aus Sicht von Experten hat Berlin Chancen, das Silicon Valley Europas zu werden. Eine kostenfreie, bezirksübergreifende WLAN-Infrastruktur, wie sie in diesem Jahr zur Olympiade auch in London entstehen soll, könnte dabei von enormer Bedeutung sein.</p>
<p>Die hierfür nötige Infrastruktur soll primär &#8220;an zentralen Orten innerhalb des S-Bahn-Rings&#8221; entstehen. Anders als noch 2009 will man sich dabei vor allem auf &#8220;Touristenschauplätze oder geeignete Orte für Start-Ups sowie Internetunternehmen&#8221; konzentrieren, so die Senatskanzlei für Netzpolitik. Der Ausbau des Angebotes soll sich in der weiteren Phase nach dem Interesse der jeweiligen Bezirke richten. Finanziert werden soll das Projekt mehrheitlich aus Werbeeinnahmen. Auch auf private Investoren will der Senat zur Realisierung des Projektes zurückgreifen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Neue Infobox am Checkpoint Charlie eröffnet Mitte 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 14:22:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Die Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mitte dieses Jahres soll am Checkpoint Charlie im Herzen Berlins eine Infobox auf die Geschichte der Teilung Berlins aufmerksam machen. Bei der Info Box handelt es sich um eine Black Box, welche die kommerzialisierte Geschichte um die innerdeutsche Grenze nüchtern und sachlich dokumentieren soll. Das Gebiet, auf dem Mitte 2012 die Infobox stehen soll, liegt<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/01/12/neue-infobox-am-checkpoint-charlie-eroeffnet-mitte-2012/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
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<div id="attachment_19269" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/01/Neue-Infobox-am-Checkpoint-Charlie-eröffnet-Mitte-2012.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-medium wp-image-19269" title="Neue Infobox am Checkpoint Charlie eröffnet Mitte 2012" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/01/Neue-Infobox-am-Checkpoint-Charlie-eröffnet-Mitte-2012-300x226.jpg" alt="" width="300" height="226" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Marge Simpson / pixelio.de</p></div>
<p>Das Gebiet, auf dem Mitte 2012 die Infobox stehen soll, liegt derzeit noch brach. Es wächst und wuchert &#8211; noch. Mit rund 120.000 Euro aus dem Vermögen der ehemaligen Parteien der Deutschen Demokratischen Republik soll nun der schwarze Info-Kubus errichtet werden. Dabei handelt es sich lediglich um ein Provisorium. Die Info-Box am Checkpoint soll nur so lange stehen bleiben, bis mit dem Bau des Museum des Kalten Krieges an gleicher Stelle begonnen wird. Sprich: 2015 bzw. 2016 weicht die Box dem eigentlichen Projekt.</p>
<p>Seit Jahren bereits ist der ehemalige Grenzkontrollpunkt an der Friedrichstraße ein Magnet für Touristen aus aller Welt. Zu Zeiten der DDR war der Kontrollpunkt für Politiker und Militärs bestimmt. Seit Jahren bereits gibt es Diskussionen über die Neugestaltung des Gebiets um den Checkpoint herum. Mit der InfoBox soll auch der immer stärkeren Kommerzialisierung der Geschichte um die Deutsch-Deutsche-Grenze Einhalt geboten werden.</p>
<p>Weitere Informationen hierzu unter <a title="Infobox am Checkpoint Charlie" href="http://www.berlin.de/tourismus/nachrichten/2300720-1721038-neue-infobox-am-checkpoint-charlie-oeffn.html" target="_blank">berlin.de</a>.</p>
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		<title>Schutzengel gegen Gewalt in Berliner U-Bahn?</title>
		<link>http://hauptstadtstudio.com/2012/01/08/schutzengel-gegen-gewalt-in-berliner-u-bahn/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 19:31:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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		<description><![CDATA[In den vergangenen Tagen haben erneut Berichte über zahlreiche gewaltsame Übergriffe in U-Bahnen zu Besorgnis unter den Berlinern geführt. Bürger, Polizei und Politik suchen nach Lösungen. Waren es vor einigen Monaten noch Nachrichten über brennennde Autos, welche die Berliner schlecht schlafen ließen, so vergeht in letzter Zeit kaum ein Tag ohne Meldungen über gewaltsame Übergriffe<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2012/01/08/schutzengel-gegen-gewalt-in-berliner-u-bahn/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
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<div id="attachment_19062" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/01/Guardian-Angels.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-medium wp-image-19062" title="Guardian Angels" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2012/01/Guardian-Angels-300x209.jpg" alt="" width="300" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">© Matt Carman / flickr.com</p></div>
<p>Waren es vor einigen Monaten noch Nachrichten über brennennde Autos, welche die Berliner schlecht schlafen ließen, so vergeht in letzter Zeit kaum ein Tag ohne Meldungen über gewaltsame Übergriffe in Berlins U- und S-Bahnen oder Bahnhöfen. Ob Handy-Raub, Schlägerei, Messer-Attacke oder bloße Provokation, ob Jugendliche oder Senioren. Die Motive und Opfer der gewaltsamen Übergriffe sind genauso unterschiedlich wie auch die Bezirke, in denen es zu den Vorfällen kommt. Es gibt kein einheitliches Gewaltschema. Dies verschärft die Angstsituation noch mehr, da sich niemand sicher sein kann, nicht zur Gruppe der Opfer zu gehören oder in einem sicheren Teil der Stadt unterwegs zu sein.</p>
<p><strong>&#8220;Keeping it safe&#8221;</strong><br />
Kann man sich zukünftig nur noch mit Schutzengel in Berlins Untergrund wagen? Dies ist keinesfalls eine spirituelle Frage. Im New York der 1970er und 1980er Jahre stellte sich quasi dieselbe Frage. Wie kann man den öffentlichen Raum sicherer machen?</p>
<p><strong></strong>Die 1979 von Curtis Sliwa gegründete Bürgerinitiative Guardian Angels (Englisch für: Schutzengel) hat sich zum Ziel gesetzt, Gewalt und Kriminalität in der New Yorker U-Bahn zu verhindern. Gemäß ihrem Motto &#8220;keeping it safe&#8221; patroullieren die unbewaffneten Guardian Angels nun seit über 30 Jahren deutlich erkennbar an ihrem Outfit, bestehend aus rotem Barett, roter Jacke und weißem T-Shirt, zur Unterstützung der Polizei.</p>
<p><strong>&#8220;Big Brother is watching you!&#8221;</strong><br />
Ist es also nur noch eine Frage der Zeit, bis auch in Berlin die Bürger ihr aktives Bürgertum nicht mehr durch Proteste gegen den Bundespräsidenten ausdrücken, sondern sich zu Bürgerwehren vereinigen, um selbst, wie es so schön heißt, für Recht und Ordnung zu sorgen? Courage und Bürgerinitiative sind zwar generell zu befürworten und zu fördern, doch ob Vigilantentum ein probates Mittel zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit ist, darf angezweifelt werden. Wenn Bürger das Gesetz in die eigenen Hände nehmen, wirft dies kein gutes Bild auf die Ordnung im Lande. Auch der  immer wieder geforderte Einsatz zusätzlicher Videokameras an öffentlichen Plätzen wird nicht das Ende der Gewalt bedeuten. Noch vor wenigen Jahren hätten gerade derartige Forderungen für einen Aufschrei der Entrüstung gesorgt.</p>
<p>Bleibt wohl nur zu hoffen, dass sich der U-Bahn-Wahnsinn durch allgemeine Wachsamkeit und öffentlichen Druck &#8211; z. B. durch Presse, Polizei und Politik &#8211; bald genauso legt, wie die leidige Geschichte mit den brennenden Autos. Im Endeffekt müssen &#8211; wie immer &#8211; die sozialen Ursachen für solche Gewaltexzesse bekämpft werden. Dabei kann jedoch kein noch so adrett gekleideter Schutzengel helfen.</p>
<p><em>Martin Schlereth (mit Bildmaterial von flickr.com)<br />
</em></p>
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		<item>
		<title>Berlin bekommt neues DDR-Museum in der Kulturbrauerei</title>
		<link>http://hauptstadtstudio.com/2011/12/21/berlin-bekommt-neues-ddr-museum-in-der-kulturbrauerei/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 22:22:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Schlereth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf dem Gelände der Kulturbrauerei im Prenzlauer Berg entsteht auf rund 600 Quadratmetern ein neues DDR-Museum. Das neue Haus will sich dabei vor allem dem Alltag im Staate des real existierenden Sozialismus widmen. Wer sich für Geschichte interessiert, geht ins Museum. Und 21 Jahre nach der Wiedervereinigung ist die DDR längst Geschichte. Somit hat sie<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2011/12/21/berlin-bekommt-neues-ddr-museum-in-der-kulturbrauerei/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
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<p><span id="more-18787"></span></p>
<div id="attachment_18789" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/12/Trabi.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-full wp-image-18789 " title="Trabi" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/12/Trabi.jpg" alt="" width="300" height="268" /></a><p class="wp-caption-text">© Alexandra H. / pixelio.de</p></div>
<p>Wer sich für Geschichte interessiert, geht ins Museum. Und 21 Jahre nach der Wiedervereinigung ist die DDR längst Geschichte. Somit hat sie im Grunde ja auch ein Museum verdient. Obwohl es jedoch in Berlin bereits ein DDR-Museum gibt, entsteht in der Kulturbrauerei ein Ableger des Hauses der Geschichte in Bonn mit dem Arbeitstitel &#8220;Alltag in der SED-Diktatur&#8221;. Damit möchten sich die Initiatoren klar gegen den &#8220;Verklärungstrend&#8221; positionieren, so Projekt-Koordinator Mike Lukasch. Zwar werden die Besucher tausende Ausstellungsstücke erwarten, doch möchte das Museum nicht Trabi-Kitsch und Ostalgie zur Schau stellen, sondern einen historischen Ansatz verfolgen.</p>
<p>Der Eintritt für das neue DDR-Alltags-Museum wird frei sein. Bis zur Eröffnung wird es jedoch noch ein wenig dauern. Geplanter Eröffnungstermin ist nicht vor dem Sommer 2013.</p>
<p><em>Martin Schlereth (mit Bildmaterial von <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>)</em></p>
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		<title>Berliner S-Bahn sorgt erneut für Chaos &#124; Stromausfall legt kompletten Zugverkehr lahm</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 22:57:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Schwabe</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Verärgerung der Bahngäste erreichte gestern wohl einen ihrer Höhepunkte in der Geschichte der Berliner S-Bahn. Ein Totalausfall, verursacht durch einen Stromausfall in einem Stellwerk in Berlin &#8211; Halensee, legte den kompletten S-Bahnverkehr samt Nah- und Fernverkehr in Berlin lahm und wurde der größte Bahnausfall in der Nachkriegszeit. Wer an diesem Vormittag im Berliner Raum<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2011/12/16/berliner-s-bahn-sorgt-erneut-fuer-chaos-stromausfall-legt-kompletten-verkehr-lahm/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
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<div id="attachment_14822" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/07/kein-zugverkehr.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-full wp-image-14822" title="kein Zugverkehr" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/07/kein-zugverkehr.jpg" alt="kein Zugverkehr" width="300" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">© Henrik G. Vogel / pixelio.de</p></div>
<p>Wer an diesem Vormittag im Berliner Raum unterwegs war, hatte schlichtweg schlechte Karten, sein Ziel noch rechtzeitig zu erreichen. Gegen Mittag standen plötzlich alle Bahnen still, egal an welcher Stelle sie sich gerade befanden. Nichts ging mehr. Glück hatten diejenigen, die sich wenigstens nicht im Untergrund befanden oder gar in einem Tunnel fest steckten. Fahrer und Reisende waren völlig ahnungslos und tappten wortwörtlich im Dunkeln. Viele Fahrgäste warteten an den Bahnhöfen vergeblich auf ihre Züge. Zunächst war unklar, was diese Störung ausgelöst haben könnte. Auch aufklärende Lautsprecherdurchsagen gab es zunächst nicht.</p>
<p>Andernorts gab es ebenfalls keine Auskunft, denn die gesamte Bahn-Pressestelle Berlin-Brandenburg war zu diesem Zeitpunkt auf Adventsfeier. Währenddessen versuchten die diensthabenden Bahnmitarbeiter alles, um die Fahrgäste schnellstmöglich aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Einige Mitarbeiter stellten die Weichen sogar von Hand, damit die Züge wenigstens bis in die Bahnhöfe fahren und alle Fahrgäste aussteigen konnten. Der Fahrstrom in den Stromschienen floss währenddessen weiter. Kontakt zwischen Zugführer und der Zentrale gab es nicht, daher wusste man nicht, wo die Züge steckten. Die Anzeigen dafür waren ebenfalls ausgefallen.</p>
<p>Vorbildlich reagiert hat an diesem Tag die BVG. Nachdem alle S-Bahnen in Berlin still standen, stiegen die Leute auf die Busse und Bahnen der Berliner Verkehrsbetriebe um. Die Internetseite der BVG war ebenfalls stark besucht. Alle U-Bahnen fuhren mit maximaler Zuglänge. Mehr als 1.200 Busse und 500 Straßenbahnen kamen zum Einsatz. Auch das Kontrollpersonal der BVG stellte seine Arbeit ein und gab stattdessen Fahrplanauskunft.</p>
<p>Gegen 14 Uhr wurde an wenigen Stellen der Bahnverkehr wieder aufgenommen, lief zunächst aber nur schleppend an. Die Wiederinbetriebnahme der wichtigen Ringbahnlinien S41 / S42 und der Zubringerlinien S45, S46, S47, S8 und S9 wurde zu dieser Zeit erst vorbereitet. Gegen 16 Uhr gab die S-Bahn bekannt, den Verkehr im gesamten Streckennetz ab sofort wieder aufzunehmen. Noch bis in die späten Abendstunden war der Bahnverkehr unregelmäßig. Der Regional- und Fernverkehr lief aber, bis auf einige Verspätungen, wieder fließend.</p>
<p>Zu dem Stromausfall kam es durch Bauarbeiten auf dem Gelände des elektronischen Stellwerks in Berlin &#8211; Halensee. Eine von der Bahn mit den Bauarbeiten beauftragte Fremdfirma hatte die Panne in dem Stellwerk ausgelöst. Der technische Defekt legte etwa 30 Rechner im Stellwerk lahm. Die Notstromaggregate waren ebenfalls betroffen, und so kam es zum Totalausfall der Berliner S-Bahn. Manch ein Bahnfahrer war an diesem Tag stundenlang unterwegs und einmal mehr verärgert über diese erneute Pannensituation, dieses Mal ganz ohne Schnee. Die Stimmung bei den Fahrgästen ist weiterhin mehr als am Boden. Ein Großteil äußert sich nur noch verärgert über die Berliner S-Bahn GmbH, welche zur Deutschen Bahn gehört. Der Ruf scheint kaum noch zu retten.</p>
<p>Auch am Freitag soll es weiter zu Einschränkungen kommen. Laut S-Bahn ist die Disposition der Mitarbeiter durcheinander gekommen und auch bei der Zugwartung sei man außer Plan.</p>
<p><em>Tina Schwabe (mit Bildmaterial von pixelio.de)</em></p>
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		<title>Vergiftete Schnäpse auf Berliner Weihnachtsmärkten</title>
		<link>http://hauptstadtstudio.com/2011/12/09/vergiftete-schnaepse-auf-berliner-weihnachtsmaerkten/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 13:34:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernard Bruck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem man ihnen Schnaps angeboten hatte und ihnen nach dem Konsum schlecht wurde, haben sich mehrere Personen bei der Berliner Polizei gemeldet. Ein Unbekannter soll auf gleich zwei Weihnachtsmärkten Flaschen mit Schnaps verteilt haben, der vergiftet worden war. Das Motiv des Mannes ist nach wie vor unklar. Von Fremden soll man nichts annehmen! Diese Devise<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2011/12/09/vergiftete-schnaepse-auf-berliner-weihnachtsmaerkten/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
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<div id="attachment_18662" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/12/vergiftete_schnaepse_berliner_weihnachtsmaerkte.png" rel='prettyPhoto'><img class="size-medium wp-image-18662" title="vergiftete_schnaepse_berliner_weihnachtsmaerkte" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/12/vergiftete_schnaepse_berliner_weihnachtsmaerkte-300x222.png" alt="Günter Havlena / pixelio.de" width="300" height="222" /></a><p class="wp-caption-text">Günter Havlena / pixelio.de</p></div>
<p>Von Fremden soll man nichts annehmen! Diese Devise lernen Kinder bereits im frühen Alter. Auch den nun bei der Polizei vorstellig gewordenen Besuchern zweier Weihnachtsmärkte dürfte dies bereits im Kindesalter beigebracht worden sein. Die Verlockung allerdings, eine Flasche Schnaps kostenlos geschenkt zu bekommen, dürfte größer gewesen sein als es der Verstand letzten Endes war. So griffen ein 26jähriger Italiener und seine 24jährige Begleiterin aus der Slowakei am gestrigen Donnerstag dankbar zu der Flasche, die ihnen ein Unbekannter reichte &#8211; mit erschreckenden Folgen.</p>
<p>Der ihnen unbekannte Mann, so die Aussage der beiden, habe gegen 17 Uhr angegeben, Vater geworden zu sein und die Passanten an seinem Glück auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz (Charlottenburg) teilhaben zu lassen. Kurz nach dem Trinken allerdings erlitten die beiden starke Krampfanfälle und mussten sich gleich mehrfach übergeben. Die 24jährige Slowakin war zeitweise sogar bewusstlos und musste stationär in eine Klinik  eingeliefert werden.</p>
<p>Gleiches ereignete sich nur einige Stunden später, gegen 21 Uhr, auf dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz. Auch hier soll der Unbekannte versucht haben, mehreren Passanten seinen Fusel anzudrehen &#8211; mit Erfolg. Zwei Frauen im Alter von 23 und 24 Jahren soll der Mann hier durch die gleiche Geschichte dazu überredet haben, sein ganz persönliches Glück mit ihnen zu teilen. Er überreichte den beiden &#8220;Kleine Feiglinge&#8221;. Nach dem Trinken erlitten auch diese Mädchen Krampfanfälle und erbrachen sich mehrfach. Eine der beiden brach schließlich vor dem Toilettenhäuschen auf dem Alex zusammen und musste &#8211; wie auch ihre 24jährige Leidensgenossin einige Stunden zuvor &#8211; mit Bewusstseinsstörungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.</p>
<p>Aktuell werden die verteilten  Flaschen von Kriminaltechnikern auf Spuren von giftigen Substanzen, wie etwa K.O-Tropfen, überprüft. Ersten Angaben der Polizei zufolge handelt es sich rein vom Äußeren her um &#8220;handelsübliche Schnapsflaschen&#8221;. Über das Motiv des Unbekannten, der sich jeweils kurz nach dem Überreichen der Fläschen unerkannt aus dem Staub machen konnte, rätselt die Polizei. Der Mann soll etwa 45 Jahre alt, 1,80 Meter groß, von schlanker Statur  und blond sein. Die Polizei warnt die Öffentlichkeit, nichts von fremden Personen anzunehmen und rät im gleichen Atemzug zu erhöhter Wachsamkeit. Auch Standbesitzer und Sicherheitsdienste wurden zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen.</p>
<p><em>Bernard Bruck (mit Bildmaterial von <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>)</em></p>
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		<title>Icon Club Berlin schließt  Ende 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 13:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tina Schwabe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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		<description><![CDATA[Das sogenannte Clubsterben in Berlin geht weiter. Nun hat der nächste im Bund den Kampf mit Vermieter, Anwohnern und/oder Behörden verloren und öffnet am 31. Dezember ein letztes Mal die Türen. Das Icon im Prenzlauer Berg schließt nun nach 15 Jahren Erfolgsgeschichte für immer seine Pforten. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Icon beinahe schließen<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2011/12/02/icon-club-berlin-schliesst-ende-2011/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
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<div id="attachment_18521" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/12/552174_web_R_by_Andre-Knoop_pixelio.de_.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-medium wp-image-18521" title="552174_web_R_by_Andre Knoop_pixelio.de" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/12/552174_web_R_by_Andre-Knoop_pixelio.de_-300x180.jpg" alt="" width="300" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">© Andre Knoop / pixelio.de</p></div>
<p>Bereits im vergangenen Jahr hatte das Icon beinahe schließen müssen. Anwohner des angrenzenden Neubaus hatten sich mehrfach über den Lärm am Eingang des beliebten und gut besuchten Nachtclubs beschwert. Kurzerhand entzog das zuständige Bezirksamt den Betreibern des Clubs die Genehmigung. Massive Proteste von Besuchern und Fans des Icons revidierten schließlich die Entscheidung und es konnte zunächst weiter zu Drum’n’Bass getanzt werden.</p>
<p>Bereits am Donnerstag war abzusehen, dass der Club im Prenzlauer Berg nun erneut vor dem Aus steht. Nachdem in den letzten Monaten und Jahren schon zahlreiche Clubs aus dem beliebten Stadtviertel verschwanden &#8211; einige fanden neue Standorte, der große Teil blieb bei der Suche aber erfolglos – schließt nun auch das Icon zum Jahresende. Die Silvesterparty am 31. Dezember wird die letzte sein. Betreiber Lars Döring äußerte sich dazu am Donnerstagvormittag: „Das ist für uns gerade ein sehr emotionaler Moment“,  musste er doch kurz zuvor das Ende des Clubs in einer Rundmail verkünden. Gegen die Entscheidung des Vermieters, den Vertrag nicht mehr zu verlängern (entgegen anders lautenden mündlichen Zusagen), sind er und seine Mitstreiterin Pamela Schobeß allerdings machtlos. Was oder wer hinter der nun bekannt gegebenen Zwangsschließung steckt, ist nicht genau bekannt. Alle Bemühungen, ein weiteres Gespräch oder aber eine Einigung zu finden, blieben erfolglos. Fans und Stammgäste sind erschüttert.</p>
<p>Was bleibt, ist ein Monat Zeit, das Icon noch in vollen Zügen zu genießen und endlich aktiv gegen das Clubsterben in Erscheinung zu treten &#8211; Einsatz für den Freiraum jedes Freigeistes, einen wichtigen Teil der Berliner Kultur und irgendwie auch das Image Berlins zu erhalten.</p>
<p>Weitere Informationen zur Schließung des Icon findet ihr unter <a title="Icon Berlin" href="http://www.iconberlin.de/" target="_blank">www.iconberlin.de</a></p>
<p><em>Tina Schwabe (mit Bildmaterial von www.pixelio.de)</em></p>
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		<title>Abmahnung &#124; Berliner Wasserbetriebe müssen Preise senken</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 20:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veronika Streit</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Andreas Mundt]]></category>
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		<category><![CDATA[Wasserpreise]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wasserpreise in Berlin sind zu hoch! Das jedenfalls meint das Bundeskartellamt und verkündete deshalb, die Berliner Wasserbetriebe abmahnen zu wollen. Noch vor Jahresende soll der Bescheid laut Bundeskartellamt-Präsident Andreas Mundt zugestellt werden. Danach haben die abgemahnten Betriebe rund vier Wochen Zeit, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. Tun sie das nicht oder ohne überzeugende<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://hauptstadtstudio.com/2011/11/25/abmahnung-berliner-wasserbetriebe-muessen-preise-senken/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
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<div id="attachment_18383" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/11/287817_R_K_by_Gitti-Moser_pixelio.de_.jpg" rel='prettyPhoto'><img class="size-full wp-image-18383" title="287817_R_K_by_Gitti Moser_pixelio.de" src="http://hauptstadtstudio.com/wp-content/uploads/2011/11/287817_R_K_by_Gitti-Moser_pixelio.de_.jpg" alt="© Gitti Moser / pixelio.de" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">© Gitti Moser / pixelio.de</p></div>
<p>Bereits jetzt läuft ein Verfahren vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster, in welchem die Berliner Wasserbetriebe sich mit der Kartellbehörde darüber streiten, ob das Bundeskartellrecht überhaupt auf die Berliner Wasserpreise anwendbar ist. Da das Bundesland Berlin zur Hälfte an den Berliner Wasserbetrieben beteiligt ist, ist es &#8211; genauso wie die anderen Anteilhaber Veolia und RWE &#8211; natürlich nicht an einer Senkung der Wasserpreise und der damit einhergehenden Schmälerung der Gewinne interessiert. Allein in den vergangenen acht Jahren betrugen diese 1,9 Milliarden Euro; davon sah das Land Berlin 788 Millionen.</p>
<p>Die Frage ist, ob mit Wasser, das eigentlich allen Erdenbürgern als Gemeingut zur Verfügung stehen sollte, nicht generell überhaupt kein Profit erwirtschaftet werden sollte. Die rot-schwarze Regierung hat in ihrem am Mittwoch unterzeichneten Koalitionsvertrag beschlossen, die Berliner Wasserverträge nachzuverhandeln, um weitere starke Preisanstiege in Zukunft vermeiden zu können.  Ob und wann das geschieht, bleibt allerdings offen. Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen hofft indessen, dass sich in dieser Hinsicht schnell etwas tut und die Wasserpreise in Berlin bald günstiger werden, damit der Wohnraum in der Hauptstadt auch inklusive Nebenkosten bezahlbar bleibt.</p>
<p><em>Veronika Streit (mit Bildmaterial von <a href="http://www.pixelio.de/media/287817" target="_blank">Gitti Moser</a> / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a>)</em></p>
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