Berlinale 2012 – Die 62. Internationalen Fimfestspiele bieten ganz großes Kino

Vom 9. bis 19. Februar 2012 blickt wieder die gesamte Filmwelt auf die deutsche Hauptstadt, wenn Hollywood-Größen über den roten Teppich laufen und ihre neuesten Filme auf den 62. Internationalen Fimfestspielen Berlin vorstellen.

© Internationalen Filmfestspiele Berlin, Grafik: BOROS, Agentur für Kommunikation

Eröffnet werden die Filmfestspiele in diesem Jahr durch das französische Revolutionsdrama „Les Adieux à la Reine“ mit Diane Kruger als Königin Marie Antoinette. An den Festivaltagen laufen 18 Weltpremieren im Wettbewerb. Die Goldenen und Silbernen Bären werden in sieben Kategorien vergeben. Hinzu kommt noch der Alfred-Bauer-Preis für einen Spielfilm, welcher „neue Perspektiven der Filmkunst eröffnet“.

Präsident der Internationalen Jury 2012 ist der englische Regisseur Mike Leigh. Neben dem Schöpfer des Films Happy-Go-Lucky gehören zahlreiche nationale wie internationale Stars der Jury an, so der niederländische Filmemacher Anton Corbijn („Control“), der iranische Regisseur und Preisträger des Goldenen Bären 2011 Asghar Farhadi, die französisch-britische Schauspielerin Charlotte Gainsbourg („I’m Not There“, „Melancholia“), der französische Regisseur François Ozon („8 Frauen“, „Swimming Pool“), der algerische Schriftsteller und Gewinner des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels Boualem Sansal sowie die Schauspielerin Barbara Sukowa („Berlin Alexanderplatz“, „Homo Faber“). Hinzu gesellt sich noch einer der gefragtesten und begabtesten Darsteller des jungen Hollywoods, Jake Gyllenhaal („Donnie Darko“, „Brokeback Mountain“).

Altes und neues Kino vereint
Neben dem Rennen um die Goldenen und Silbernen Bären bietet das Festival wieder zahlreiche Sonderschauen und Nebenveranstaltungen. So findet in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal der Berlinale Talent Campus im HAU – Theater Hebbel am Ufer statt. Ziel des Berlinale Talent Campus ist es, ausgewählte Nachwuchs-Filmemacher mit arrivierten Filmschaffenden zusammenzubringen. Der Berlinale Talent Campus #10 beschäftigt sich dabei mit dem Thema „Changing Perspectives“.

Einen Blick in die deutsche Filmgeschichte wagt die Sonderreihe „Happy Birthday, Studio Babelsberg“. Anlässlich des 100. Jubiläums des deutschen Hollywoods vor den Toren Berlins zeigt die Berlinale zehn Filme aus jedem Jahrzehnt des Filmstudios Babelsberg.

Die geopolitische Lage der Gegenwart schlägt sich in der Reihe „From and about the Arab World“ nieder. Im Fokus stehen Dokumentarfilme, welche den Arabischen Frühling, die Revolutionen und Proteste in Nordafrika und dem Nahen Osten thematisieren.

Der Kartenvorverkauf beginnt am Montag, dem 6. Februar. Die Karten für Erstaufführungen sind jeweils drei Tage im Voraus, bei Wettbewerbswiederholungen vier Tage im Voraus in den Arkaden am Potsdamer Platz, im Kino International sowie im Haus der Berliner Festspiele in der Schaperstraße 24 erhältlich.

Bernard Bruck (mit Bildmaterial der Internationalen Filmfestspiele Berlin)

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