Wintersport in Berlin | Die besten Rodelpisten, Eislaufhallen & Ski-Loipen

Er ließ lange auf sich warten – der erste Schnee in diesem Winter. Doch seit heute Morgen ist die Hauptstadt in schimmerndes Weiß getaucht. Ob er für eine Schneeballschlacht, zum Schneemannbauen, Rodeln, Schlittschuhlaufen oder sogar Skifahren und Snowboarden reichen wird, ist ungewiss. Dennoch gibt’s hier schon mal die besten Schnee-Tipps. Denn wir gehen der Frage nach, wo Rodeln und Skifahren am meisten Spaß machen, was es kostet, sich in Berlin einen Schlitten zu leihen, und welche Eislaufhallen wann geöffnet sind.

Rainer Sturm / pixelio.de

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Ob es draußen schneit oder nicht, macht keinen Unterschied für all diejenigen, die gerne Schlittschuhlaufen, denn das geht auch in einer Eishalle. Berlin hat davon einige – so zum Beispiel das Eisstadion Neukölln in der Oderstraße oder das Horst-Dohm-Eisstadion in der Fritz-Wildung-Straße in Wilmersdorf, in denen Schlittschuhläufer für EUR 3,30/Std. (ermäßigt EUR 1,60) ihre Bahnen drehen können. Wer keine eigenen Schlittschuhe oder Doppel-Kufengleiter hat, kann sich hier für EUR 2,00 bis 4,00/Std. (je nach Schuhgröße) auch welche leihen.

Rudolf Ortner / pixelio.de

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Doch auch für Schlittenfreunde bietet Berlin jede Menge echter Hügel: Für Kinder gut geeignet sind beispielsweise die mäßig abfallenden Hügel im Viktoriapark in Kreuzberg und der wohl berühmteste Rodelberg Berlins – der Grunewalder Teufelsberg. Mehr etwas für Könner hingegen sind die recht steilen Abfahrtshügel im Volkspark Friedrichhain (Kleiner & Großer Bunkerberg); aber auch die Rodelbahnen am Insulaner in Berlin-Schöneberg und in den Volksparks Prenzlauer Berg, Mariendorf und Humboldthain versprechen ein rotwangiges Rodelvergnügen.

Im Freizeitpark Lübars in Reinickendorf kommen zudem nicht nur Schlittenfreunde auf ihre Kosten, nein, auf den 45 bis 500 Meter langen Pisten kann man auch problemlos Ski fahren oder Snowboarden – und das dank Flutlicht sogar noch, wenn’s schon dämmert. Wer auf der Suche nach einer richtigen Ski-Loipe ist, kann sich aber auch mal an der etwa 5 km langen Strecke vom S-Bahnhof Schlachtensee bis zum Jagdschloss Grunewald versuchen. Besonders für Anfänger geeignet hingegen ist die fast ebene Strecke durch den Volkspark Wuhlheide, welche auf Höhe der Trabrennbahn beginnt.

Rainer Sturm / pixelio.de

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Und keine Angst: Das passende Equipment zum Skifahren, Snowboarden und Rodeln muss nicht erst für teures Geld gekauft werden. Es gibt auch die Möglichkeit, Skier, Boards und Schlitten zu einem bestimmten Tagessatz zu mieten. So verleiht der Motion Wintersports Skishop in der Schwäbischen Straße in Berlin-Schöneberg beispielsweise Ski, Skistöcke, Skischuhe und Snowboards ab 5 Euro pro Tag bzw. Wochenende, und die Berliner Fahrradstationen (z.B. in der Kollwitzstraße im Prenzlauer Berg oder in der Bergmannstraße in Kreuzberg) vermieten vom klassischen Holzschlitten (9 Euro/Tag) über Bobs (12 Euro/Tag) bis hin zu Slider-Rodeltellern (2 Euro/Tag) alle erdenklichen Schlittenfahrgeräte.

Veronika Streit (mit Bildmaterial von Rainer Sturm & Rudolf Ortner / pixelio.de)

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