Nuhr für SOS – 40 Jahre SOS Kinderdörfer in Afrika

Am Montag, 27. Juni, eröffnete der Comedian, Schauspieler, Kabarettist und Künstler Dieter Nuhr seine Fotoausstellung „Nuhr für SOS“. Ausgestellt werden Fotografien, welche er unter anderem während seines Aufenthaltes 2010 im Sudan aufgenommen hat. Der Erlös der Ausstellung geht den SOS-Kinderdörfern in Afrika  zu, für welche er sich bereits in der Vergangenheit stark machte.

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Ende Mai vergangenen Jahres saß Dieter Nuhr neben Kandidaten wie Jürgen Vogel, Wolfgang & Fabian Hambüchen oder aber Sarah Wiener in Günther Jauchs Show „Wer wird Millionär?“ und erspielte hier zugunsten eines „speziellen Projektes im Sudan“, initiiert durch die SOS Kinderdörfer, 64.000€. Am vergangenen Montag nun war er persönlich zur Feier von 40 Jahren SOS Kinderdörfern in Afrika im Hauptstadtbüro der Organisation zu Gast und eröffnete hier feierlich eine Ausstellung mit Fotografien aus aller Welt durch deren Verkauf den Projekten der Hilfsorganisation unter die Arme gegriffen werden soll.

In einer Rede an die zahlreich erschienenen Gäste erinnerte der Leiter der SOS-Kinderdörfer Weltweit, Dr. Wilfried Vyslozil, zusammen mit der Leiterin der Berliner Büros von SOS, Sabine Conquest, an die Grundobjektive des Hilfwerkes SOS, Freundschaft und Nachbarschaft. Seit 1971 ist man in Afrika mit Häusern und Gemeinden vor Ort. Heute befinden sich in insgesamt 46 von 53 afrikanischen Ländern Hilfseinrichtungen für notleidende und am Existenzminimum lebende Menschen. Kinderdörfer, Ausbildungszentren, Schulen, Jugendeinrichtungen – die Liste der Lokalitäten und deren Anzahl ist lang.

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Zu Wort kam auch Jeanne Mukaruhogo, Mitarbeiterin der SOS-Kinderdörfer im Senegal. In Burundi geboren, in Würzburg aufgewachsen und in Innsbruck studiert, spricht Jeanne einwandfrei tirolerisch – was einige Gäste herzlich zu belächeln wussten. Jeanne bedankte sich in erster Linie bei den zahlreichen Helfern und Helferinnen hier in Deutschland, welche mit ihrem Einsatz und ihren Spenden die Projekte in Afrika erst ermöglichen. Zu diesen zähle eben auch Dieter Nuhr, welcher sich seit Jahren bereits aktiv für die SOS-Projekte in Afrika einsetze.

Nuhr wusste im Anschluss etwas mehr über seine Ansichten, Ambitionen und Erlebnisse im humanitären Dienst zu berichten. Hat er in seinen „jungen Jahren noch Lochbildkameras gebastelt“, so musste er „überraschend feststellen, dass es sich mit Linse besser fotografiert“. Nachdem er Kunst studierte, widmete er sich neben seiner Schaupiel- und Kabarettistentätigkeit auch der Fotografie. Als passionierter Erkunder und Weltenbummler gelang es ihm hierbei, die Vielfalt unserer Weltkultur für sich selbst festzuhalten. Während seiner Reisen musste er sich unter anderem nachts zeitweise mit Temperaturen um 45°C plagen. Seine Bilder sollten allerdings keineswegs anrührend wirken, sondern viel eher ein Ergebnis seiner – auch erlernten – Kreativität darstellen. Dies beweise die klassische Linienführung und Aufteilung seiner Bilder, so der Künstler selbst.

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Einen Eindruck über die fotografischen Fertigkeiten des sympathischen Multitalents Nuhr kann man  in der Ausstellung „Nuhr für SOS“ in der Gierkezeile 38 (Charlottenburg) noch bis zum 12. September gewinnen. Der Eintritt erfolgt kostenfrei. Wer sich einen „echten Nuhr“ ins Wohnzimmer hängen und mit dem Erwerb die Projekte der SOS Kinder unterstützen möchte, sei hierzu eingeladen. Die Bilder sind jeweils zum Preis von 800 EUR vor Ort zu kaufen.

Bernard Bruck

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