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	<title>Kommentare zu: Kolumne: Frust und Lust mit der BVG</title>
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		<title>Von: Hendrich</title>
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		<dc:creator>Hendrich</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 19:10:41 +0000</pubDate>
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		<description>Heute gut in der Zeit bis ich Bhf. Pankow 23min auf die Straßenbahn wartete ,  Tochter zu späht abgeholt , zu Hause Unverständnis statt Trost , dann fahr doch mit dem Auto ,  Tochter durchgefrohren und ich der Zuspähtkommer Vater ! Wiso zahlt man fürs alltägliche Ärgerniss noch 67 € ?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gut in der Zeit bis ich Bhf. Pankow 23min auf die Straßenbahn wartete ,  Tochter zu späht abgeholt , zu Hause Unverständnis statt Trost , dann fahr doch mit dem Auto ,  Tochter durchgefrohren und ich der Zuspähtkommer Vater ! Wiso zahlt man fürs alltägliche Ärgerniss noch 67 € ?</p>
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		<title>Von: Jens Böhme</title>
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		<dc:creator>Jens Böhme</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 21:39:14 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Carcia Ramos Carmelo Dein Kommentar aus 1. Hand ist eine interessante Fortführung des angesprochnen Themas in der Kolumne.  „[…] Das alles wissen wir, doch die Busfahrer sind schuld.“ ITA EST, möchte ich da sagen. Es ist immer ein Leichtes sich an einer Institution bzw. einer Person auszulassen, die für diese repräsentativ steht. Mitunter muss noch nicht einmal das wirkliche Problem im Vordergrund stehen, sondern es reihen sich noch andere – persönliche Angelegenheiten – mit in so mancherlei Tirade mit ein, für die so mancher Mitbürger „weitgehend“ selbst verantwortlich ist. Es ist natürlich immer eine Charakterfrage und eine Frage des kommunikativen Umgangs – des Miteinander –, wie man sich dann in einer solchen Situation äußert. Egal, welche Seite sich gerade Gehör verschafft.

Durch den Ausfall der S-Bahn, waren beispielsweise die Busse im Sommer mitunter sehr voll. Das Umsteigen auf den privaten PKW erhöhte sicherlich die Verkehrsdichte. Und Berlin wäre nicht Berlin, wenn nicht irgendwo wieder etwas passiert. Sei es ein Staatsbesuch, eine Hausbesetzung, eine Veranstaltung etc. Das macht ja die Stadt so attraktiv, die öffentlichen Transportmittel in diesem Fall eher weniger, wenn sie nicht das einhalten, was sie versprechen. Wer da nicht mitdenkt und erkennt, dass es ein Unding ist das „Unmögliche möglich zu machen“, sollte sich die Scheuklappen der Zugpferde anlegen und auf einen altmodischen Fiaker umsteigen.

Aber ernsthaft: Das Problem des Notfallfahrplans der S-Bahn und ihrer Firmenpolitik lässt sich jedoch nicht unter den Tisch kehren und sollte qualitativ behoben werden; dann klappt es wahrscheinlich auch mit der Quantität des komplexen Fahrplans. Die Verantwortlichen werden sicherlich ausreichend dafür bezahlt, dies umzusetzen und entsprechend zu delegieren. Besteht hier noch Hoffnung?

Da ich selbst oft die öffentlichen Verkehrsmittel nutze und mich in der Situation des Beobachters befinde, habe ich so manche interessante, blöde, erquickende, erstaunliche, ungeheuerliche, hasserfüllte, wie auch liebenswürdige Begebenheit erlebt; quasi die ganze Palette des öffentlichen Lebens im Verkehrsalltag. Wenn ich diese Situationen mit den Verkehrsbetrieben in meiner kleinen Heimatstadt Meißen vergleiche, dann lässt sich das nicht mit der Millionenstadt Berlin vergleichen und ich ziehe den Hut. Aber alles in allem kommt es immer auf den richtigen Ton an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Carcia Ramos Carmelo Dein Kommentar aus 1. Hand ist eine interessante Fortführung des angesprochnen Themas in der Kolumne.  „[…] Das alles wissen wir, doch die Busfahrer sind schuld.“ ITA EST, möchte ich da sagen. Es ist immer ein Leichtes sich an einer Institution bzw. einer Person auszulassen, die für diese repräsentativ steht. Mitunter muss noch nicht einmal das wirkliche Problem im Vordergrund stehen, sondern es reihen sich noch andere – persönliche Angelegenheiten – mit in so mancherlei Tirade mit ein, für die so mancher Mitbürger „weitgehend“ selbst verantwortlich ist. Es ist natürlich immer eine Charakterfrage und eine Frage des kommunikativen Umgangs – des Miteinander –, wie man sich dann in einer solchen Situation äußert. Egal, welche Seite sich gerade Gehör verschafft.</p>
<p>Durch den Ausfall der S-Bahn, waren beispielsweise die Busse im Sommer mitunter sehr voll. Das Umsteigen auf den privaten PKW erhöhte sicherlich die Verkehrsdichte. Und Berlin wäre nicht Berlin, wenn nicht irgendwo wieder etwas passiert. Sei es ein Staatsbesuch, eine Hausbesetzung, eine Veranstaltung etc. Das macht ja die Stadt so attraktiv, die öffentlichen Transportmittel in diesem Fall eher weniger, wenn sie nicht das einhalten, was sie versprechen. Wer da nicht mitdenkt und erkennt, dass es ein Unding ist das „Unmögliche möglich zu machen“, sollte sich die Scheuklappen der Zugpferde anlegen und auf einen altmodischen Fiaker umsteigen.</p>
<p>Aber ernsthaft: Das Problem des Notfallfahrplans der S-Bahn und ihrer Firmenpolitik lässt sich jedoch nicht unter den Tisch kehren und sollte qualitativ behoben werden; dann klappt es wahrscheinlich auch mit der Quantität des komplexen Fahrplans. Die Verantwortlichen werden sicherlich ausreichend dafür bezahlt, dies umzusetzen und entsprechend zu delegieren. Besteht hier noch Hoffnung?</p>
<p>Da ich selbst oft die öffentlichen Verkehrsmittel nutze und mich in der Situation des Beobachters befinde, habe ich so manche interessante, blöde, erquickende, erstaunliche, ungeheuerliche, hasserfüllte, wie auch liebenswürdige Begebenheit erlebt; quasi die ganze Palette des öffentlichen Lebens im Verkehrsalltag. Wenn ich diese Situationen mit den Verkehrsbetrieben in meiner kleinen Heimatstadt Meißen vergleiche, dann lässt sich das nicht mit der Millionenstadt Berlin vergleichen und ich ziehe den Hut. Aber alles in allem kommt es immer auf den richtigen Ton an.</p>
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		<title>Von: Jens Böhme</title>
		<link>http://hauptstadtstudio.com/2009/11/30/frust-und-lust-mit-der-bvg-%e2%80%93-25-minuten-warten-und-noch-viel-mehr/comment-page-1/#comment-35</link>
		<dc:creator>Jens Böhme</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 21:05:20 +0000</pubDate>
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		<description>BVG und S-Bahn sind tatsächlich nicht ein und dasselbe, das ist mir bewusst. Möchte dies hier auch noch einmal richtig stellen, da dies im Artikel nicht offensichtlich wird. Die S-Bahn ist ein separates Unternehmen und gehört zum DB Stadtverkehr (innerhalb der Deutschen Bahn). Die BVG ist eine eigenständiger Konzern mit den Verkehrsmitteln Bus, Straßenbahn und U-Bahn. Mit einem Monatsticket kann der Inhaber jedoch beide Dienstleistungen in Anspruch nehmen.

Interessanter Kommentar, vielen Dank.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>BVG und S-Bahn sind tatsächlich nicht ein und dasselbe, das ist mir bewusst. Möchte dies hier auch noch einmal richtig stellen, da dies im Artikel nicht offensichtlich wird. Die S-Bahn ist ein separates Unternehmen und gehört zum DB Stadtverkehr (innerhalb der Deutschen Bahn). Die BVG ist eine eigenständiger Konzern mit den Verkehrsmitteln Bus, Straßenbahn und U-Bahn. Mit einem Monatsticket kann der Inhaber jedoch beide Dienstleistungen in Anspruch nehmen.</p>
<p>Interessanter Kommentar, vielen Dank.</p>
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		<title>Von: Garcia Ramos Carmelo</title>
		<link>http://hauptstadtstudio.com/2009/11/30/frust-und-lust-mit-der-bvg-%e2%80%93-25-minuten-warten-und-noch-viel-mehr/comment-page-1/#comment-34</link>
		<dc:creator>Garcia Ramos Carmelo</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 15:41:49 +0000</pubDate>
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		<description>Schön dass es Menschen gibt die uns schätzen!!!
Schönen Dank das es noch Menschen gibt die unsere Arbeit so zu schätzen wissen und über uns so berichten wie sie es machen. Doch im Vorfeld würde ich gerne eines klarstellen, dass die BVG nicht die S-BAHN ist (sprich Notfahrplan und Entschädigung). Ich bin Mitarbeiter der BVG (Busfahrer) und bekomme täglich den Frust ab den sie beschrieben haben. Zu meiner Verteidigung und die meiner Kollegen würde ich einfach mal sagen, dass keiner von uns gerne zu spät kommt, im Gegenteil wir sind immer bemüht die Fahrzeiten ein zu halten, denn wenn wir dieses nicht schaffen dann ist es uns kaum möglich aufs WC zu gehen, zu essen oder anderen Bedürfnissen nach zu gehen. Schon um nicht  angepöbelt zu werden(dieses passiert täglich mehrmals), versuche ich alles um das unmögliche möglich zu machen. Aber wir leben in einer Großstadt mit Millionen von Verkehrsteilnehmern (Fußgänger, Fahrradfahrer, Velotaxis, Kfz, Lkw, Busse, usw.)  die sich nicht alle an die Regeln halten und dieses die Folgen der Verspätungen sind.  Dazu kommt das Berlin eine riesige Baustelle ist, es täglich zu Feuerwehreinsätzen kommt, das oft Demonstrationen stattfinden, sowie wenn gewisse Leute (Politiker) unterwegs sind, teilweise Straßen gesperrt werden und der Verkehr zum totalen Stillstand kommt. Das alles wissen wir, doch die Busfahrer sind schuld.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schön dass es Menschen gibt die uns schätzen!!!<br />
Schönen Dank das es noch Menschen gibt die unsere Arbeit so zu schätzen wissen und über uns so berichten wie sie es machen. Doch im Vorfeld würde ich gerne eines klarstellen, dass die BVG nicht die S-BAHN ist (sprich Notfahrplan und Entschädigung). Ich bin Mitarbeiter der BVG (Busfahrer) und bekomme täglich den Frust ab den sie beschrieben haben. Zu meiner Verteidigung und die meiner Kollegen würde ich einfach mal sagen, dass keiner von uns gerne zu spät kommt, im Gegenteil wir sind immer bemüht die Fahrzeiten ein zu halten, denn wenn wir dieses nicht schaffen dann ist es uns kaum möglich aufs WC zu gehen, zu essen oder anderen Bedürfnissen nach zu gehen. Schon um nicht  angepöbelt zu werden(dieses passiert täglich mehrmals), versuche ich alles um das unmögliche möglich zu machen. Aber wir leben in einer Großstadt mit Millionen von Verkehrsteilnehmern (Fußgänger, Fahrradfahrer, Velotaxis, Kfz, Lkw, Busse, usw.)  die sich nicht alle an die Regeln halten und dieses die Folgen der Verspätungen sind.  Dazu kommt das Berlin eine riesige Baustelle ist, es täglich zu Feuerwehreinsätzen kommt, das oft Demonstrationen stattfinden, sowie wenn gewisse Leute (Politiker) unterwegs sind, teilweise Straßen gesperrt werden und der Verkehr zum totalen Stillstand kommt. Das alles wissen wir, doch die Busfahrer sind schuld.</p>
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